Ersatzakkus fürs Notebook: Original oder billige Kopie?

Nach zwei bis drei Jahren braucht das Notebook in der Regel einen Ersatzakku. Statt des teuren Originals reichen oft billigere Nachbauten.

Die Lebenszeit von Notebook-Akkus mit Lithiumionen-Zellen ist begrenzt: Nach zwei bis drei Jahren braucht man in der Regel einen Ersatzakku. Der Notebook-Hersteller rät zum teuren Original-Ersatzteil, im Internet findet man jedoch zahlreiche Nachbauten zu wesentlich günstigeren Preisen. Lohnt der Kauf eines Billigakkus oder geht man damit sogar ein Risiko ein?

Lithiumionen-Akku neun Stunden. Das reicht nicht nur für den Arbeitstag, selbst abends in der U-Bahn ist noch genug Saft da, um in Ruhe die aktuellen Nachrichten im Web zu lesen. Doch nach acht Monaten gibt der Akku bereits auf der Heimfahrt auf, nach einem Jahr muss das Langlauf-Netbook zwischen den Außendienst-Terminen ans Ladegerät.

Wer nun an Garantie denkt, täuscht sich: Akkus gelten als Verbrauchsmaterialien mit einer Gewährleistung von lediglich sechs Monaten. Nur wenige Hersteller geben ein Jahr Garantie, HP bietet als rühmliche Ausnahme drei Jahre – allerdings nur auf die Long Life Battery für Business Notebooks.

Will man nicht ständig von der Steckdose abhängig sein, bleibt nur die Anschaffung eines Ersatzakkus. Die Hersteller empfehlen erwartungsgemäß einen Originalersatz aus eigenem Haus, doch ein Blick auf deren oft dreistellige Preise lässt einen vor dieser Option zurückschrecken und nach anderen Einkaufsquellen suchen. Die Originalhersteller begründen die hohen Preise ihrer Akkus mit auf die Modelle angepassten Lade- und Schutzschaltungen und dem Einsatz besonders hochwertiger Zellen.

Der große Vorteil von Lithiumionen als Ladungsträger liegt in der geringen Größe und der hohen Beweglichkeit. Eine Li-Ionen-Zelle besteht aus einer negativen Grafitelektrode und einer positiven Elektrode aus einem Lithium-Metalloxyd, beispielsweise Mangan, Nickel oder Kobalt. Die Zusammensetzung hat großen Einfluss auf die Eigenschaften des Akkus und ist je nach Hersteller und Güteklasse der Zelle unterschiedlich.

Lithium, das leichteste Metall überhaupt, reagiert jedoch heftig mit Wasser, daher kommt im Elektrolyt ein wasserfreies, aber brennbares Lösungsmittel zum Einsatz. Ein für Lithiumionen durchlässiger Separator zwischen den Elektroden verhindert ein Kurzschließen der Elektroden beim Schichtenaufbau der Zelle.

Da die Lithiumionen so klein sind, lagern sie sich beim Laden der Zelle zwischen die Molekülschichten (Basalebenen) des Grafits. Die Kathode wirkt wie ein Nano-Schwamm und kann so eine große Zahl an Ionen aufnehmen, was die hohe Energiedichte des Li-Ionen-Akkus von 180 Wh/kg und mehr erklärt. Beim Entladen wandern die Ionen zurück zur Metalloxyd-Elektrode.

Weitere Vorteile von Li-Ionen-Akkus sind die geringe Selbstentladung und das Fehlen eines Memory-Effekts; regelmäßiges Aufladen eines halbvollen Akkus wirkt sich nicht auf die Gesamtkapazität aus. Je nach Qualität sollen sie allerdings nur wenige hundert Ladezyklen verkraften, bis die Speicherfähigkeit deutlich nachlässt (NiMH-Akkus schaffen mehrere tausend).

Auch in der Handhabung zeigen sich Li-Ionen-Zellen – die Nennspannung liegt je nach Elektrodenmaterial bei 3,6 oder 3,7 Volt – besonders empfindlich. Zwar hat es kein Akku gern, wenn man ihn überlädt, beim Laden von Li-Ionen-Akkus muss die Ladeschlussspannung von 4,1 beziehungsweise 4,2 Volt jedoch auf 50 Millivolt genau eingehalten werden, will man die Zelle nicht unweigerlich zerstören. Auch das Unterschreiten der unteren Spannungsgrenze – sie liegt bei 2,5 Volt – schädigt sie irreparabel.

Als Nutzer braucht man sich darum normalerweise nicht zu kümmern, da jedes handelsübliche Akkupack mit einer eigenen Lade- und Schutzelektronik ausgestattet ist [2]. Sie wacht beim Laden und Entladen über die Einhaltung der Grenzwerte, sorgt mittels Cell-Balancing über die gleichmäßige Ladung und Belastung jeder einzelnen Zelle und schaltet den gesamten Pack bei tiefenentladenen Zellen unter 1,5 Volt ab, um feurige Überraschungen zu verhindern.

Da die Lade- und Schutzschaltungen an die jeweils eingesetzten Li-Ionen-Zellen angepasst sind, sollte man die Zellen in den Akkupacks auf keinen Fall selbst austauschen. Sie lassen sich nicht zerstörungsfrei öffnen, Ersatzzellen sind über den normalen Handel nicht zu bekommen. Auf jeden Fall ist das Risiko eines Brands die paar gesparten Euro mit Einzelzellen aus dubiosen Quellen

Einen pfleglichen Umgang belohnen Lithiumionen-Akkus durchaus mit einer längeren Lebenszeit. Die wichtigsten Tipps sind, Temperaturen über 40°C sowie vollständiges Be- und Endladen zu vermeiden. Um den Akku kühl zu halten, lässt man das Notebook möglichst selten im Auto oder direkten Sonnenlicht stehen. Im Betrieb ist der Akku allerdings sowieso einer hohen Hitze ausgesetzt, weil sich die Notebooks stellenweise auf weit über 40°C aufheizen. Also mag man im Netzbetrieb den Akku entfernen, wodurch einigen Gehäusen allerdings ein Auflagepunkt fehlt, sodass sie kippeln. Braucht man den Akku längere Zeit nicht, ist er – halb voll geladen und vor Feuchtigkeit geschützt – im Kühlschrank, nicht aber im Eisfach, gut aufgehoben.

Wegen der geringen Selbstentladung reicht es, alle drei Monate die Ladung zu überprüfen und den Akku gegebenenfalls nachzuladen. Um den Akku zu schonen, sollte man ihn möglichst selten auf über 90 Prozent seiner Kapazität laden (einige Notebooks bieten dazu eine Option) oder auf weniger als 10 Prozent leer laufen lassen (was man bei Windows einstellen kann).

Allerdings lässt sich die gewonnene Lebensdauer kaum beziffern. Geht man beispielsweise von einem Drittel der Lebensdauer aus, dann hält ein Akku vielleicht vier statt drei Jahre. Kostet ein Ersatzakku 150 Euro, zahlt man also pro Monat 3,12 statt 4,17 Euro – und für einen Euro pro Monat ist das ständige Herausnehmen und Kühlschrank-Aufbewahren sowie Aufladen vor der Benutzung und Achtgeben beim Entladen ganz schön umständlich. Außerdem verzichtet man ohne Akku auf die Ausfall-Sicherung: Wird beim Arbeiten mit dem akkulosen Notebook ungewollt das Netzteilkabel – eine häufige Stolperfalle – aus der Buchse gerissen, sind nicht gespeicherte Daten futsch. Bleibt der Akku im Gerät, passiert gar nichts.

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