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Wi-Fi Alliance zertifiziert erste Geräte für neuen WLAN-Standard

Hinter dem Logo für Wi-Fi Certified 6 verbirgt sich der Standard IEEE 802.11ax. Er bietet viermal mehr Kapazität als sein Vorgänger. Davon sollen Nutzer in „anspruchsvollen“ Umgebungen, aber auch das Smart Home und das Internet der Dinge profitieren.

Die Wi-Fi Alliance, die für die Verwaltung der WLAN-Standards zuständig ist, hat das Zertifizierungsprogramm für die neueste Generation Wi-Fi 6 angekündigt. Hinter der neuen Marketingbezeichnung verbirgt sich der Standard IEEE 802.11ax, dessen neue Funktionen vor allem die Gesamtleistung eines drahtlosen Netzwerks verbessern sollen. Am Wi-Fi-Certified-6-Logo können Nutzer wiederum erkennen, das Geräte die neuen Techniken unterstützen.

Der neue Standard soll vor allem „erhebliche“ Verbesserungen in den Bereichen Netzkapazität und Latenz bieten, und zwar auch in sogenannten „anspruchsvollen Umgebungen“ wie Stadien, Flughäfen und Industrieparks, wo zahlreiche Nutzer gleichzeitig auf drahtlose Netzwerke zugreifen. Konkret wird die vierfache Kapazität eines Wi-Fi-5-Netzwerks (802.11ac) versprochen. Wi-Fi Certified 6 ist nach Angaben der WLAN-Allianz auch für Geräte und Anwendungen mit einem geringen Stromverbrauch optimiert wie Smart Home und IoT.

Erreicht werden die Verbesserungen unter anderem durch eine Orthogonal Frequency Division Multiple Access (OFDMA) genannte Technik. Sie erlaubt eine effektive Kanalteilung, die die Netzwerkeffizienz steigern und die Latenzzeiten reduzieren soll. Multi-User Multiple Input Multiple Output (MU-MIMO) wiederum verbessert die gleichzeitige Übertragung von mehr Downlink-Daten – Geräte können so mehr Daten an mehr Geräte gleichzeitig verteilen.

Die Bandbreite wird durch die Nutzung von 160-MHz-Kanälen erhöht. Target Wake Time reduziert den Stromverbrauch und verlängert somit die Akkulaufzeit von WLAN-Geräten. Der 1024 Quadratur-Amplitudenmodulationsmodus (1024-QAM) schließlich kodiert mehr Daten als bisher in der gleichen Spektralmenge, was den Datendurchsatz des Netzwerks ebenfalls steigert.

„Wi-Fi Certified 6 läutet eine neue Ära des WLAN ein und baut auf den Kernmerkmalen von WLAN auf. Es bietet eine bessere Leistung in jeder Umgebung für die Benutzer, mehr Netzwerkkapazität für Dienstanbieter zur Verbesserung der Abdeckung ihrer Kunden und neue Möglichkeiten für erweiterte Anwendungen“, sagte Edgar Figueroa, Präsident und CEO der Wi-Fi Alliance. „Wi-Fi CERTIFIED 6 wird Verbesserungen in der Konnektivität bringen, auch in hochverdichteten Standorten und IoT-Umgebungen.“

Zum Start des Programms sind bereits Produkte von Broadcom, Cypress, Intel, Marvell, Qualcomm und Ruckus zertifiziert. Aber auch Smartphones wie das Samsung Galaxy S10 Plus, Note 10 und das iPhone 11 von Apple sind bereits auf die neuen Techniken vorbereitet. Einem breiteren Publikum sollen Wi-Fi-Certified-6-Geräte allerdings erst im kommenden Jahr zur Verfügung stehen

Xiaomi Mi 9T Pro mit 64 GByte jetzt für unter 320 Euro

Das Angebot gilt für das schwarze Modell mit 64 GByte. Die blaue Variante kostet bei Gearbest etwa 325 Euro und das rote Modell 327 Euro. Gegenüber hiesigen Angeboten spart man zwischen 55 und 74 Euro.

Der chinesische Online-Händler Gearbest hat das Xiaomi Mi 9T Pro mit 64 GByte Speicher und 6 GByte RAM erneut im Angebot. Das Xiaomi-Smartphone kostet in der Farbe Schwarz 319,97 Euro und ist damit erstmals für unter 320 Euro erhältlich. Das blaue Modell kostet aktuell 325,43 Euro und das rote Modell 327,24 Euro. Im Online-Shop wird zunächst der Standardpreis in Höhe von 390,97 Euro angezeigt. Nachdem man den entsprechenden Rabattcode an der Kasse eingelöst hat, zeigt sich der reduzierte Preis (Rabattcodes: schwarzes Modell „GBM9TPRO3“; blaues Modell „GBM9TPRO1“; rotes Modell: „GBM9TPRO2“). Bei den angebotenen Varianten handelt es sich um die Global Version, die auch hierzulande verkauft wird. Gegenüber hiesigen Angeboten spart man zwischen 55 und 74 Euro.

Wie immer muss man bei der Bestellung aus China etwas länger warten als wenn man das Gerät hierzulande bestellt. Gearbest gibt eine Lieferzeit von 15 bis 25 Werktagen an. Zusätzlichen Kosten wie Einfuhrumsatzsteuer entfallen in der Regel, weil der Versand über Großbritannien oder einem anderen EU-Land erfolgt. Hierfür muss man allerdings im Warenkorb die Versandoption EU priority Line wählen. Einen Rechtsanspruch auf eine zollfreie Zustellung gewährt Gearbest allerdings nicht. Im Garantiefall muss man die Geräte nicht zurück nach China senden, was angesichts der Luftfrachtbestimmungen in Bezug auf Produkte mit nicht herausnehmbarer Batterien schwierig ist. Stattdessen wird dies über ein spanisches Service-Center abgewickelt.

Xiaomi hatte das Mi 9T Pro im August in Deutschland offiziell vorgestellt. Allerdings war hierzulande zunächst nur die Variante mit 128 GByte für 449 Euro erhältlich. Inzwischen ist auch das 64-GByte-Modell bei einigen Händlern im Angebot.

Gegenüber der Standardvariante Mi 9T verfügt die Pro-Version über einen schnelleren Prozessor und eine bessere Kameraausstattung. Statt einem Snapdragon 730 kommt im Mi 9T Pro ein Snapdragon 855 zum Einsatz. Wer nicht so viel Leistung benötigt, kann auch zum Standardmodell greifen, das Gearbest aktuell für 263,61 Euro (Rabattcode „GBMI9T500“) verkauft.

Durchgesickerte Kamera-App enthüllt Foto-Funktionen des Google Pixel 4

Die kommenden Google-Smartphones unterstützen offenbar Audio Zoom und Live HDR. Die Version 7 der Google-Kamera-App verbessert zudem Nachtaufnahmen. Dazu gehört auch der Einstieg in die Astrofotografie.

Die XDA Developers haben eine durchgesickerte Installationsdatei der Google-Kamera-App für das Pixel 4 analysiert. Die Version 7.0 gibt erste Einblicke in die Kamerafunktionen des kommenden Google-Smartphones. Unter anderem bestätigt sie Hinweise, die sich in der jüngsten allgemein verfügbaren Version 6.3 von Google Kamera finden, darunter Funktionen wie Audio Zoom, Live HDR und Verbesserungen für Nachtaufnahmen.

Der Nachtmodus soll dem Bericht zufolge dem Pixel 4 den Weg in den Bereich der Astrofotografie ebnen. Unter anderem enthält die APK-Datei von Google Kamera 7.0 einen String „ZSL_Night_Sight“, wobei ZSL für Zero Shutter Lag stehen soll, was Nachtaufnahmen beschleunigen soll. Zudem soll die GPU des Smartphones eine Technik unterstützen, die Sterne in Fotos erkennt und deren Darstellung optimiert. Sie könnte das Problem zu langer Belichtungszeiten lösen, das bei der Astrofotografie dazu führt, dass Sterne nicht als Punkte, sondern durch die Erdrotation als Ovale oder gar kurze Striche dargestellt werden.

Live HDR wiederum soll es erlauben, das Ergebnis eines High-Dynamic-Range-Fotos bereits im Suche darzustellen, bevor der Auslöser betätigt wird. Zudem wird vermutet, dass die Funktion die Berechnung von HDR-Fotos generell auf wenige Millisekunden verkürzen wird. Die Funktion soll auf einem von Google-Mitarbeitern und Forschern des MIT entwickelten Algorithmus namens HDRNet basieren.

Eine weitere Neuerung wäre Mesh Warping. Ihre Aufgabe ist es laut der Analyse der XDA Developers, Verzerrungen bei Weitwinkelaufnahmen mit der Frontkamera zu korrigieren. Die Funktion soll zudem bestätigen, dass das Pixel 4 eine Weitwinkel-Frontkamera erhält. Die App soll aber auch das Dynamic Depth Format (DDF) unterstützen, das eine nachträgliche Bearbeitung der Bildschärfe erlaubt, ohne dabei das Originalfoto zu verändern.

Audio-Zoom schließlich soll Ton-Aufzeichnungen mit der Kamera bei Einsatz des Zooms auf das aufgenommene Objekt konzentrieren. Ähnliche Funktionen bieten laut XDA Developers derzeit LG und HTC für einige Smartphonemodelle sowie Samsung für das Galaxy Note 10 und Apple für das iPhone 11.

Der Code legt zudem offenbar die Vermutung nahe, dass die neuen Features auf die Pixel-Smartphones des Jahres 2019 beschränkt sind. Damit sind nicht nur älteres Pixel-Geräte ausgeschlossen, sondern auch die dieses Vorgestellten Modelle Pixel 3a und 3a XL, die intern als „Pixel_2019_Midrange“ bezeichnet werden.

Inzwischen liegt den XDA Developers sogar eine modifizierte Version der Kamera-App vor, die die für Pixel 4 und Pixel 4 XL vorgesehen Funktionen für andere Smartphones freischaltet. Bei ersten Tests wurden die Ergebnisse der Astrofotografie als „vielversprechend“ bewertet. Der Allgemeinheit ist die veränderte Version 7 von Google Kamera derzeit allerdings noch nicht zugänglich.

Galaxy Note 10+: 45-Watt-Netzteil EP-TA845 im Test

Mit dem 45-Watt-Netzteil EP-TA845 soll sich das Samsung Galaxy Note 10+ schneller aufladen lassen als mit der mitgelieferten 25-Watt-Variante. Der Test zeigt, ob sich die Investition für das EP-TA845 lohnt.

Das Galaxy Note 10+ wird standardmäßig mit einem 25-Watt-Netzteil ausgeliefert. Einen schnelleren Ladevorgang verspricht das 50 Euro teure 45-Watt-Netzteil EP-TA845.

Beide Netzteile verfügen mit Unterstützung für Programmable Power Supply (PPS) über eine Ladetechnik, die die Spannung bedarfsgerecht in fein abgestuften Schritten während des Ladevorgangs anpasst. Das hat den Vorteil, dass die Ladeelektronik im Smartphone relativ einfach gehalten werden kann. PPS ist eine Erweiterung von USB-PD (Power Delivery), das mit festen Spannungsleveln operiert (Power Delivery Objects, PDO). Da allerdings der Akku je nach Ladephase mit verschiedenen Spannungen versorgt werden muss, macht das die Ladeelektronik im Smartphone sehr aufwendig und sorgt außerdem für Leistungsverluste, die das Gerät aufwärmen.

Die beiden Samsung-Netzteile unterstützten beide Ladeverfahren. Im PDO-Modus bietet das 25-Watt-Netzteil 5 Volt bei 3 Ampere oder 9 Volt bei 2,77 Ampere. Das EP-TA845 mit 45 Watt unterstützt darüber hinaus noch 15 Volt mit 3 Ampere und 20 Volt mit 2,25 Ampere. Im PPS-Modus bietet das 25-Watt-Netzteil EP-TA800 3,3 bis 5,9 Volt bei 3 Ampere und 3,3 bis 11 Wolt mit 2,25 Ampere. Das 45-Watt-Netzteil beherrscht 3,3 bis 11 Volt mit 4,05 Ampere, 3,3 bis 16 Volt mit 2,8 Ampere und 3,3 bis 21 Volt mit 2,1 Ampere. Wer ein Schnellladegerät für sein Galaxy Note 10+ sucht, sollte darauf achten, dass dieses exakt diese Parameter unterstützt.

Zu beachten ist außerdem, dass das USB-C-zu-USB-C-Ladekabel mit den Leistungsangaben korrespondiert. Wer beispielsweise das im Lieferumfang des Galaxy Note 10+ befindliche Ladekabel mit dem 45-Watt-Netzteil verwendet, wird bemerken, dass damit der Ladevorgang mit dem 45-Watt-Netzteil kaum schneller vonstattengeht als mit dem 25-Watt-Netzteil.

Das zeigen auch die Messwerte für den Ladevorgang. Mit dem Standard-USB-C-Ladekabel wird der 4300 mAh starke Akku des Galaxy Note 10+ in Verbindung mit dem 25- und dem 45-Watt-Netzteil in 55 Minuten komplett aufgeladen. Mit dem 45-Watt-Netzteil, das zusammen mit einem mit 5 Ampere spezifizierten USB-C-Kabel ausgeliefert wird, ist das Note 10 bereits nach 48 Minuten Vollständig geladen.

Der geringe Unterschied zwischen den beiden Netzteilen bei der Gesamtladedauer des Akkus von 0 auf 100 Prozent hat zwei Gründe. Einerseits lädt das EP-TA845 statt mit angegebenen 45-Watt im Test nur mit maximal 37 Watt. Zudem wird diese Leistung nicht kontinuerlich abgegeben. Bereits nach 10 Minuten Ladezeit fällt die Leistung auf 32 und nach 15 Minuten auf 26 Watt. Nach 30 Minuten sind es nur noch 23 Watt, nach 40 Minuten noch 11 Watt und ab 45 Minuten wird die Ladeleistung von 6 bis 3 Watt reduziert.

Dadurch kann das 45-Watt-Netzteil gegenüber dem 25-Watt-Modell nur maximal einen Vorsprung von Plus zehn Prozent beim Ladevorgang erzielen. Dieser stellt sich zwischen 20 und 30 Minuten Ladezeit ein und sinkt später auf drei bis vier Prozent ab.

Da allerdings kaum jemand sein Smartphone bis auf 0 Prozent entleert, sondern, wenn er auf die Lebenszeit des Akkus Wert legt, den Energiespeicher zwischen 20 und 80 Prozent hält, dürfte für viele die in diesem Bereich ermittelten Leistungswerte der beiden Netzteile interessant sein.

Bei diesem Szenario erreicht das EP-TA845 mit 45-Watt-Leistung maximal einen Vorsprung von Plus acht Prozent gegenüber dem 25-Watt-Netzteil EP-TA800.

Der Blick auf den Leistungsverlauf zeigt, dass das EP-TA845 wieder mit 37 Watt startet, aber bereits zwischen Minute fünf und Minute zehn die Leistung auf 27 Watt reduziert. Damit lädt es nur unwesentlich stärker als das 25-Watt-Netzteil, das vom Start des Ladevorgangs bis zu Minute 20 mit 26 Watt den Akku lädt. Erst zwischen 20 und 25 Minuten reduziert es die Leistung auf 24 Watt, bevor es dann auf 20 Watt abfällt.

Fazit: 45-Watt-Netzteil EP-TA845

Bereits das mitgelieferte 25-Watt-Netzteil lädt den 4300 mAh starken Akku des Galaxy Note 10+ ziemlich zügig auf. Das dürfte im Wesentlichen an der effizienten Betriebsart PPS liegen. Im direkten Vergleich mit dem 27-Watt-Netzteil von Xiaomi, das immerhin 62 Minuten benötigt, um den 3200 mAh starken Akku des Mi 9 aufzuladen, schafft das EP-TA800 dies beim Galaxy Note 10+ und seinem 4300 mAh starken Akku bereits in 55 Minuten.

Das EP-TA845 kann diese Leistung noch einmal steigern und lädt den Akku des Galaxy Note 10+ von 0 auf 100 Prozent in 48 Minuten. Noch größer wäre der Vorsprung, wenn das Netzteil die tatsächliche Leistung von 45 Watt auch nutzen würde. Leider erreicht es im Test nur maximal 37 Watt.

Derzeit lohnt der Kauf des 45-Watt-Modells also nicht wirklich. Die Unterschiede zwischen dem standardmäßig mitgelieferten 25-Watt-Modell dürften für die meisten in der Praxis ohne große Bedeutung sein. Das könnte sich aber noch ändern, wenn Samsung durch ein Firmware-Upgrade für das Galaxy Note 10+ höhere Leistungen ermöglicht. Derzeit ist allerdings unklar, ob ein solches Update erscheint. Eine entsprechende Anfrage hat Samsung noch nicht beantwortet.

Durchgesickerte Kamera-App enthüllt Foto-Funktionen des Google Pixel 4

Die kommenden Google-Smartphones unterstützen offenbar Audio Zoom und Live HDR. Die Version 7 der Google-Kamera-App verbessert zudem Nachtaufnahmen. Dazu gehört auch der Einstieg in die Astrofotografie.

Die XDA Developers haben eine durchgesickerte Installationsdatei der Google-Kamera-App für das Pixel 4 analysiert. Die Version 7.0 gibt erste Einblicke in die Kamerafunktionen des kommenden Google-Smartphones. Unter anderem bestätigt sie Hinweise, die sich in der jüngsten allgemein verfügbaren Version 6.3 von Google Kamera finden, darunter Funktionen wie Audio Zoom, Live HDR und Verbesserungen für Nachtaufnahmen.

Der Nachtmodus soll dem Bericht zufolge dem Pixel 4 den Weg in den Bereich der Astrofotografie ebnen. Unter anderem enthält die APK-Datei von Google Kamera 7.0 einen String „ZSL_Night_Sight“, wobei ZSL für Zero Shutter Lag stehen soll, was Nachtaufnahmen beschleunigen soll. Zudem soll die GPU des Smartphones eine Technik unterstützen, die Sterne in Fotos erkennt und deren Darstellung optimiert. Sie könnte das Problem zu langer Belichtungszeiten lösen, das bei der Astrofotografie dazu führt, dass Sterne nicht als Punkte, sondern durch die Erdrotation als Ovale oder gar kurze Striche dargestellt werden.

Live HDR wiederum soll es erlauben, das Ergebnis eines High-Dynamic-Range-Fotos bereits im Suche darzustellen, bevor der Auslöser betätigt wird. Zudem wird vermutet, dass die Funktion die Berechnung von HDR-Fotos generell auf wenige Millisekunden verkürzen wird. Die Funktion soll auf einem von Google-Mitarbeitern und Forschern des MIT entwickelten Algorithmus namens HDRNet basieren.

Eine weitere Neuerung wäre Mesh Warping. Ihre Aufgabe ist es laut der Analyse der XDA Developers, Verzerrungen bei Weitwinkelaufnahmen mit der Frontkamera zu korrigieren. Die Funktion soll zudem bestätigen, dass das Pixel 4 eine Weitwinkel-Frontkamera erhält. Die App soll aber auch das Dynamic Depth Format (DDF) unterstützen, das eine nachträgliche Bearbeitung der Bildschärfe erlaubt, ohne dabei das Originalfoto zu verändern.

Audio-Zoom schließlich soll Ton-Aufzeichnungen mit der Kamera bei Einsatz des Zooms auf das aufgenommene Objekt konzentrieren. Ähnliche Funktionen bieten laut XDA Developers derzeit LG und HTC für einige Smartphonemodelle sowie Samsung für das Galaxy Note 10 und Apple für das iPhone 11.

Der Code legt zudem offenbar die Vermutung nahe, dass die neuen Features auf die Pixel-Smartphones des Jahres 2019 beschränkt sind. Damit sind nicht nur älteres Pixel-Geräte ausgeschlossen, sondern auch die dieses Vorgestellten Modelle Pixel 3a und 3a XL, die intern als „Pixel_2019_Midrange“ bezeichnet werden.

Inzwischen liegt den XDA Developers sogar eine modifizierte Version der Kamera-App vor, die die für Pixel 4 und Pixel 4 XL vorgesehen Funktionen für andere Smartphones freischaltet. Bei ersten Tests wurden die Ergebnisse der Astrofotografie als „vielversprechend“ bewertet. Der Allgemeinheit ist die veränderte Version 7 von Google Kamera derzeit allerdings noch nicht zugänglich.

Galaxy Note 8: Update bringt September-Sicherheitspatches

Das September-Sicherheitsupdate für Android schließt mehrere kritische Sicherheitslücken. Laut den Release Notes enthält die Aktualisierung ansonsten keine Verbesserungen.

Samsung scheint die Auslieferung des Android-September-Updates schnell anzugehen. In der Regel ließ sich der weltgrößte Smartphonehersrteller in der Vergangeneinheit einige Wochen Zeit, bis es nach der Veröffentlichung der Sicherheitspatches durch Google am Monatsanfang seine Geräte mit den aktuellen Android-Patches versorgte. Nachdem es vor wenigen Tagen mit dem Update des Galaxy Note 10 begonnen hatte, wird das Update nun auch an das Galaxy Note 8 ausgeliefert.

Für den Großteil der in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlichen Geräte wird der September-Patch bereits ausgeliefert. Nur die Modelle von Vodafone, A1 und Swisscom erhalten die Aktualisierung noch nicht. Das sollte aber in wenigen Tagen der Fall sein.

Neben der Integration der Android-Sicherheitspatches bietet das Update laut den Release Notes keine weiteren Verbesserungen.

Nach Angaben von Google schließen die Android-Sicherheitspatches 1. September insgesamt 13 Schwachstellen, wovon zwei mit „kritisch“ eingestuft sind. Kritische Sicherheitslücken können einem entfernten Angreifer ermöglichen, beliebigen Code im Rahmen eines privilegierten Prozesses auszuführen. Der Patch-Level 5. September, den Samsung in der Regel mit dem Update des Folgemonats integriert, behebt 36 Schwachstellen, von denen zwei für Qualcomm-Komponenten mit „kritisch“ eingestuft sind. Samsung schließt darüber hinaus 17 Sicherheitslücken, von denen es mindestens vier mit „kritisch“ einstuft. Wie üblich gibt der Hersteller zu einigen Lücken keine weitere Auskunft, um Cyberkriminelle nicht zu ermutigen, diese für Angriffe auszunutzen.

Monatliche Sicherheitsupdates liefert Samsung für seine aktuellen Smartphones, die nicht älter als drei Jahre sind. Dazu zählen etwa die Reihen Galaxy S10, S9, S8 sowie Note 10, Note 9 und Note 8. Das über drei Jahre alte Galaxy S7 erhält Aktualisierungen nur noch quartalsweise. Zuletzt war das im August der Fall.

Aktualisierung durchführen

Das OTA-Update (Over-the-Air) sollte unter Einstellungen – Software-Update auf dem Galaxy Note 8 zur Installation angeboten werden. Ist das nicht der Fall, kann man versuchen, die Aktualisierung mit Hilfe des Tools Smart Switch zu installieren. Oft stehen Aktualisierungen damit früher zur Verfügung als über OTA. Smart Switch liegt für Windows und macOS vor.

Wer sich nicht sicher ist, welche Firmwareversion auf seinem Samsung-Smartphone installiert ist, kann dies mit der App Phone INFO Samsung herausbekommen. Die App listet unter anderem den Produktcode auf, sodass man anhand weiter unten aufgeführter Tabelle erfahren kann, ob ein Update zur Verfügung steht. Alternativ kann man an diese Informationen auch über die Eingabe von *#1234# in der Telefon-App. Unter CSC wird der entsprechende Provider-Code angegeben.

Update vom 15.8.2019

Samsung hat mit der Auslieferung der Android-August-Sicherheitspatches für das Galaxy Note 8 begonnen. Das Update steht für die freien Modelle in Deutschland (Produktcode DBT) und der Schweiz (AUT) zur Verfügung. Die restlichen Varianten sollten das Update in Kürze erhalten.

Neben der Integration der Android-Sicherheitspatches bietet das Update laut den Release Notes keine weiteren Verbesserungen.

Neben den mit QualPwn bezeichneten Sicherheitslücken schließen die Android Security Patches August 2019 weitere Schwachstellen. Google teilt die Patches wie üblich in zwei Bestandteile auf. Der Patchlevel 1. August schließt insgesamt 15 Lücken, von denen eine (CVE-2019-2130) mit kritisch eingestuft ist. Der Patchlevel 5. August schließt weitere 11 Schwachstellen, von denen neben den zwei kritischen Qualcomm-Schwachstellen (CVE-2019-10539 und CVE-2019-10540) zwei weitere mit kritisch eingestuft sind. Eine davon (CVE-2019-10492) steckt wiederum in einer Qualcomm-Komponente, während die andere (CVE-2019-11516) einen Bluetooth-Chip von Broadcom betrifft.

Obwohl Samsung grundsätzlich nur den ersten Patchlevel im Lauf des Monats der Veröffentlichung ausliefert, schließt es die mit QualPwn bezeichneten Lücken mit dem ersten Patchlevel. Insgesamt stopft der weltgrößte Smartphonehersteller mit CVE-2019-2254, CVE-2019-2330, CVE-2019-2308, CVE-2019-2130, CVE-2017-13177, CVE-2019-10539 und CVE-2019-10540 sieben kritische Schwachstellen.

Monatliche Sicherheitsupdates liefert Samsung für seine aktuellen Smartphones, die nicht älter als drei Jahre sind. Dazu zählen etwa die Reihen Galaxy S10, S9, S8 sowie Note 9 und Note 8. Das über drei Jahre alte Galaxy S7 erhält Aktualisierungen nur noch quartalsweise. Zuletzt war das im Juni der Fall.

Update vom 22.7.2019

Samsung hat mit der Auslieferung der Android-Juli-Sicherheitspatches für das Galaxy Note 8 begonnen. Das Update steht für die freien Modelle in Deutschland (Produktcode DBT), Österreich (ATO) und der Schweiz (AUT) zur Verfügung. Die restlichen Varianten sollten das Update in Kürze erhalten.

Neben der Integration der Juli-Sicherheitspatches bietet das Update laut den Release Notes keine weiteren Verbesserungen.

Google hatte die Juli-Sicherheitspatches für Android Anfang des Monats veröffentlicht. Wie immer unterteilt es die Sicherheitsupdates auf zwei Level. Das Juli-Update mit Patch-Level 1. Juli schließt insgesamt 21 Schwachstellen, von denen fünf als kritisch eingestuft sind. Kritische Schwachstellen sind Sicherheitslücken, die eine Ausführung von Code aus der Ferne erlauben (Remote Code Execution, RCE). Zusätzlich zu den Sicherheitslücken, die Android generell betreffen, schließt der Patch-Level 5. Juli herstellerspezifische Schwachstellen, die etwa in Qualcomm-Treibern enthalten sind. Diesen Monat sind das 32, wovon neun als kritisch eingestuft sind.

Samsung schließt diesen Monat neun Sicherheitslücken, von denen es mindestens eine als kritisch einstuft. Allerdings liefert Samsung zu fünf Schwachstellen aus Sicherheitsgründen keine Beschreibung. Aus Sicherheitsgründen nennt Samsung jedoch keine Details zu den kritischen Schwachstellen, um keine zusätzlichen Anreiz für Cyberkriminelle zu bieten. Wie üblich integriert Samsung nur den ersten Patch-Level. Sicherheitslücken, die Google im Patch-Level 5. Juli beschreibt, werden in der Regel einen Monat später geschlossen.

Monatliche Sicherheitsupdates liefert Samsung für seine aktuellen Smartphones, die nicht älter als drei Jahre sind. Dazu zählen etwa die Reihen Galaxy S10, S9, S8 sowie Note 9 und Note 8. Das über drei Jahre alte Galaxy S7 erhält Aktualisierungen nur noch in unregelmäßigen Abständen. Zuletzt war das im Juni der Fall.

Update vom 20.5.2019

Samsung hat mit der Auslieferung der Mai-Sicherheitspatches für das Galaxy Note 8 begonnen. Allerdings steht die Aktualisierung bislang nur für die freien Geräte in der Schweiz (Produktcode: AUT) zur Verfügung. Ob neben der Integration der Mai-Sicherheitspatches das Update weitere Verbesserung enthält, lässt sich derzeit nicht sagen, das Samsung die Release Notes noch nicht aktualisiert hat.

Google hatte die Mai-Sicherheitspatches Anfang des Monats veröffentlicht. Wie immer unterteilt es die Sicherheitsupdates auf zwei Level. Der Patch-Level 1. Mai schließt insgesamt zehn Sicherheitslücken, von denen vier mit kritisch eingestuft sind. Letztere erlauben das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. Betroffen sind die OS-Versionen 7.x Nougat, 8.x Oreo und 9 Pie. Weitere zwanzig Schwachstellen schließt der Patch-Level 5. Mai, wovon vier als kritisch eingestuft sind.

Neben von Google geschlossenen Sicherheitslücken beseitigt Samsung diesen Monat 21 Schwachstellenbestimmte Smartphone-Modelle aus. In der Regel sind das Geräte, die nicht älter als drei Jahre sind. Erst letzten Monat hatte Samsung angekündigt, dass Galaxy S7 und S7 Edge nur noch alle drei Monate Sicherheitsupdates erhalten. Zuvor wurden die Geräte drei Jahre lang monatlich aktualisiert.

Wie üblich integriert Samsung nur den ersten Patch-Level. Sicherheitslücken, die Google im Patch-Level 5. Mai beschreibt, werden in der Regel einen Monat später geschlossen.

Update vom 15.4.2019

Samsung hat mit der Auslieferung der April-Sicherheitspatches für das Galaxy Note 8 begonnen. Für die freien Geräte in Deutschland, Österreich und der Schweiz steht das OTA-Update zur Verfügung. Auch die Modelle von T-Mobile, Telering und Max können damit aktualisiert werden.

Google hatte die April-Sicherheitspatches für Android Anfang des Monats veröffentlicht. Wie immer unterteilt es die Sicherheitsupdates auf zwei Level. Der Patch-Level 1. April schließt insgesamt elf Sicherheitslücken, von denen zwei mit kritisch eingestuft sind. Letztere erlauben das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. Betroffen sind die OS-Versionen 7.x Nougat, 8.x Oreo und 9 Pie. Weitere vier Lücken schließt der Patch-Level 5. April auf Systemebene, wovon eine als kritisch eingestuft ist. Zudem korrigiert das Update auch zahlreiche Schwachstellen in Qualcomm-Komponenten. Darunter finden sich sieben kritische Sicherheitslücken.

Neben den Android-Sicherheitspatches von Google schließt Samsung diesen Monat insgesamt 15 Lücken, von denen mindestens zwei mit kritisch eingestuft wird. Samsung nennt aus Sicherheitsgründen keine Details zu weiteren Schwachstellen, wobei es sich vermutliche ebenfalls um kritische Sicherheitslücken handeln dürfte.

Wie üblich integriert Samsung nur den ersten Patch-Level. Sicherheitslücken, die Google im Patch-Level 5. April beschreibt, werden in der Regel einen Monat später geschlossen.

Update vom 27.2.2019

Samsung hat mit der Verteilung von Android 9 Pie für das Galaxy Note 8 begonnen. Derzeit steht die Aktualisierung für die freien Geräte in Deutschland mit Produktcode DBT und für die von Vodafone (VD2) und dem österreichischen Provider Drei (DRE) verkauften Varianten zur Verfügung. Das Update umfasst außerdem die Februar-Sicherheitspatches. Diese hatte Google Anfang des Monats veröffentlicht.

Samsungs Februar-Patch beseitigt 25 sicherheitsrelevante Fehler in Android, von denen insgesamt sieben als kritisch eingestuft sind. Zu einige Patches in dem Februar-Update verrät Samsung aus Sicherheitsgründen keine Details. Hierbei dürfte es sich ebenfalls um kritische Schwachstellen handeln.

Wie üblich integriert Samsung nur die niedrigere der beiden Sicherheitspatch-Ebenen, die Google jeden Monat anbietet. Die Fixes der Patchebene 5. Februar wird Samsung erst im März verarbeiten – mit der Patchebene 1. März.

Das Update auf Android 9 Pie bringt außerdem eine neue Bedienoberfläche. Statt Samsung Experience heißt sie One UI. Neben einem Nachtmodus, der manuell aber auch automatisch aktiviert werden kann, soll sie allgemein die Bedienung des Telefons verbessern. Laut den Release Notes bietet die neue Version folgende Merkmale:

Aktualisierte One UI-Version für Android Pie

(Herstellerangaben)
One UI kommt mit Android Pie und interessanten neuen Funktionen sowie einem komplett neuen Look, was auf Feedback von Benutzern basiert. Wir empfehlen, dass Sie Ihre wichtigen Daten vor dem Upgrade sichern, damit sie geschützt sind. Einige Apps wie Taschenrechner, Samsung Internet, Samsung Health, Samsung Notes, Samsung Members und Samsung Pay müssen einzeln aktualisiert werden, nachdem Sie Ihr Betriebssystem aktualisiert haben.

One UI

Inhalte, Einstellungen und andere Informationen wurden neu organisiert, damit Sie sich auf die vorliegende Aufgabe konzentrieren können.

Interaktive Elemente wurden zur Unterseite des Bildschirms verschoben, damit Sie immer leicht erreichbar sind.

Neue Designs und Funktionen wie der Nachtmodus machen die Verwendung angenehmer für Ihre Augen.

Benachrichtigungen

Sie können Nachrichten direkt im Benachrichtigungsfeld beantworten.

Miniaturbilder sind in den Benachrichtigungen enthalten.

In den Benachrichtigungseinstellungen einer App müssen Sie nur einmal auf den Umschalter tippen, um alle Benachrichtigungen in einer Kategorie ein- oder auszuschalten.

Samsung-Tastatur

Neue Unicode 11.0-Emojis sind verfügbar.

Das neue adaptive Theme ändert das Aussehen Ihrer Tastatur entsprechend den Farben der umgebenden App.

Die schwebende Tastatur ist in allen Apps verfügbar und stellt neue Größen- und Transparenzeinstellungen bereit.

Sie können eine angepasste Verzögerung beim Berühren und Halten festlegen.

Gerätewartung

Leistungsmodi werden optimiert und in Energiesparmodi integriert.

Das Seiten-Paneel für die Gerätewartung ist nicht mehr verfügbar.

Always On Display

Es wurden neue Uhrenstile hinzugefügt, wie z. B. die Option zum Anzeigen eines Kalenders mit Ihrem Terminplan.

Es wurden Ladeinformationen hinzugefügt, um Sie darüber zu informieren, wie viel Zeit bis zur vollständigen Aufladung erforderlich ist.

Sie können Always On Display immer anzeigen, wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist, oder Sie können festlegen, dass er 30 Sekunden lang angezeigt wird, wenn Sie auf den Bildschirm tippen.

Einstellungen

Menüs wurden neu organisiert, damit Einstellungen leichter gefunden werden können.

Samsung DeX

Sie können Ihr Telefon weiterhin verwenden, während DeX auf einem Monitor oder TV-Gerät angezeigt wird.

Verwenden Sie Samsung DeX mit unterstützten HDMI-Adaptern. Eine DeX Station ist nicht erforderlich.

Bixby

Bixby ist vollkommen neu und bietet eine Vielzahl an Verbesserungen und neuen Funktionen.

Streichen Sie auf dem Bixby-Hauptbildschirm nach links, um die neuesten Funktionen und unterstützten Apps zu entdecken.

Sie können die Bixby-Taste in den Einstellungen steuern, um zu entscheiden, welche Aktion durchgeführt wird, wenn sie einmal oder zweimal gedrückt wird.

Telefon

Jetzt können Sie Ihren Anrufverlauf nach eingehenden und ausgehenden Anrufen sortieren.

Ihr Anrufverlauf kann bis zu 2000 Einträge enthalten (erhöht von 500 Einträgen).

Kontakte

Das neue Schubfachmenü erleichtert die Verwaltung von Kontakten aus verschiedenen Konten.

Kamera

Der neue Szenenoptimierer optimiert automatisch die Farbeinstellungen der Kamera, um sie an die Szene anzupassen.

Galerie

Die Bearbeitungstools von Photo Editor Pro wurden in der Galerie hinzugefügt, sodass Sie alle Ihre Bearbeitungen und Nachbesserungen durchführen können, ohne die App verlassen zu müssen.

Eigene Dateien

Das neue Speicheranalyse-Tool wurde hinzugefügt, mit dem Sie Ihre Speichernutzung überwachen und Speicherplatz sparen können.

Sie können jetzt Elemente auf dem „Eigene Dateien“-Startbildschirm ein- oder ausblenden.

Samsung Health

Ihre tägliche Schrittzahl wird im Benachrichtigungsfeld angezeigt. Halten Sie die Benachrichtigung gedrückt und deaktivieren Sie „Aktuelle Schritte“, um sie auszublenden.

Weitere Verbesserungen und Änderungen

Mit der Funktion „Zum Aktivieren hochheben“ wird der Bildschirm automatisch eingeschaltet, wenn Sie Ihr Telefon in die Hand nehmen.

Zugriff auf den Kinder-Startbildschirm über das QuickPanel.

Anruf-Sticker sind nicht mehr verfügbar.

HEIF-Bilder werden jetzt unterstützt.

Update vom 18.12.2018

Samsung hat mit der Auslieferung des Dezember-Sicherheitsupdates für das Galaxy Note 8 begonnen. Als erste Modelle erhalten die freien Varianten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Produktcode: DBT, ATO, AUT) sowie das vom österreichischen Provider Drei (DRE) verkaufte Gerät die Aktualisierung. Neben den aktuellen Android-Securitypatches enthält das Update laut den Release Notes keine weiteren Verbesserungen.

Google hatte die Dezember-Updates Anfang des Monats veröffentlicht und damit 11 kritische Schwachstellen behoben. Vier der am höchsten bewerteten Anfälligkeiten stecken im Media Framework, zwei im Android System und weitere sechs in Closed-Source-Komponenten von Qualcomm. Betroffen sind alle unterstützten Android-Versionen von 7.x Nougat bis 9 Pie.

Angreifer können unter Umständen aus der Ferne Schadcode in einen privilegierten Prozess einschleusen und ausführen. Je nach Art der Schwachstelle kann auch die Secure-Boot-Funktion umgangen oder die Trusted Execution Environment kompromittiert werden. In einem solchen Fall muss in der Regel die Firmware eines infizierten Android-Geräts neu installiert werden, was zu einem Verlust nicht gesicherter Daten führt.

Die meisten Smartphone-Hersteller, wie auch Samsung, implementieren grundsätzlich den ersten Patch-Level. Die im zweiten Patch-Level aufgeführten Schwachstellen werden allerdings mit dem ersten Patch-Level des Folgemonats geschlossen. Die Android-Sicherheitsebene 1. Dezember schließt also die Schwachstellen, die im zweiten Patch-Level des Monats November enthalten waren, ein.

Zusätzlich zu den von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates für Android veröffentlichen auch einige Smartphonehersteller für ihre Geräte sicherheitsrelevante Patches. Samsung schließt diesen Monat 40 Sicherheitslücken, von denen es mindestens sechs als kritisch einstuft. Wie üblich verrät Samsung zu einigen Schwachstellen aus Sicherheitsgründen keine Details. Dabei dürfte es sich ebenfalls um Lücken der höchsten Gefahrenstufe handeln.

Update vom 12.11.2018

Samsung hat mit der Auslieferung des November-Sicherheitsupdates für das Galaxy Note 8 begonnen. Als erste Modelle erhalten die freien Varianten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Produktcode: DBT, ATO, AUT) die Aktualisierung. Neben den aktuellen Android-Securitypatches enthält das 566 MByte große Update laut den Release Notes keine weiteren Verbesserungen.

Google hatte die November-Updates Anfang des Monats veröffentlicht und damit 39 Schwachstellen behoben. Sie steckten in den Komponenten Framework, Media Framework und System sowie in Komponenten von Qualcomm und erlauben das Einschleusen von Schadcode aus der Ferne, die nicht autorisierte Ausweitung von Benutzerrechten, den Diebstahl vertraulicher Daten und unter Umständen auch Denial-of-Service-Angriffe.

Davon betroffen sind alle unterstützten Android-Versionen von 7.x bis 9. Darüber hinaus entfernt Google die Bibliothek Libxaac aus allen Android-Builds für den produktiven Einsatz. Grund dafür sind insgesamt 18 Sicherheitslöcher in der Bibliothek, die nun als experimentell eingestuft ist.

Die meisten Smartphone-Hersteller, wie auch Samsung, implementieren grundsätzlich den ersten Patch-Level. Die im zweiten Patch-Level aufgeführten Schwachstellen werden allerdings mit dem ersten Patch-Level des Folgemonats geschlossen. Die Android-Sicherheitsebene 1. November schließt also die Schwachstellen, die im zweiten Patch-Level des Monats Oktober enthalten waren, ein.

Zusätzlich zu den von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates für Android veröffentlichen auch einige Smartphonehersteller für ihre Geräte sicherheitsrelevante Patches. Samsung schließt diesen Monat 29 Sicherheitslücken, von denen es mindestens 11 als kritisch einstuft. Zusätzlich werden vier Anfälligkeiten beseitigt, die es unter anderem erlauben, während der Ersteinrichtung eines Geräts eine schädliche Anwendung einzuschleusen oder im Dex-Modus selbst bei gesperrtem Gerät auf Benachrichtigungen zuzugreifen. Wie üblich verrät Samsung zu einigen Schwachstellen aus Sicherheitsgründen keine Beschreibung. Dabei dürfte es sich ebenfalls um Lücken der höchsten Gefahrenstufe handeln.

Update 9 vom 18.9.2018

Samsung hat mit der Auslieferung des September-Sicherheitsupdates für das Galaxy Note 8 begonnen. Als erste Modelle erhalten die freien Varianten in Deutschland (Produktcode: DBT) die Aktualisierung. Neben den aktuellen Android-Securitypatches enthält das Update auch Verbesserungen für die Kamera. Sie unterstützt nun Super-Zeitlupe und Augmented-Reality-Emojis.

Google hatte die September-Sicherheitspatches für Android Anfang des Monats veröffentlicht. Der Patch-Level 1. September schließt insgesamt 24 Schwachstellen, von denen fünf als kritisch eingestuft sind. Kritische Schwachstellen sind Sicherheitslücken, die eine Ausführung von Code aus der Ferne erlauben (Remote Code Execution, RCE).

Zusätzlich schließt der Patch-Level 5. September unter anderen herstellerspezifische Schwachstellen, die etwa in Qualcomm-Treibern enthalten sind. Diesen Monat sind das 35, wovon sechs als kritisch eingestuft sind.

Die meisten Smartphone-Hersteller, wie auch Samsung, implementieren grundsätzlich den ersten Patch-Level. Die im zweiten Patch-Level aufgeführten Schwachstellen werden allerdings mit dem ersten Patch-Level des Folgemonats geschlossen. Die Android-Sicherheitsebene 1. September schließt also die Schwachstellen, die im zweiten Patch-Level des Monats August enthalten waren, ein.

Zusätzlich zu den von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates für Android veröffentlichen auch einige Smartphonehersteller für ihre Geräte sicherheitsrelevante Patches. Samsung schließt diesen Monat 18 Sicherheitslücken, von denen es mindestens eine als kritisch einstuft. Allerdings liefert Samsung zu vier Schwachstellen aus Sicherheitsgründen keine Beschreibung. Dabei dürfte es sich ebenfalls um Lücken der höchsten Gefahrenstufe handeln.

Update 8 vom 26.6.2018

Samsung hat mit der Auslieferung der September-Sicherheitspatches für das Galaxy Note 8 begonnen. Zunächst erhalten die Aktualisierung die freien Geräte mit den Produktcodes DBT (Deutschland), ATO (Österreich) sowie AUT (Schweiz). Die von Providern verkauften und mit eigener Firmware ausgestatteten Geräte sollten das Update in Kürze erhalten.

Google hatte die Android-Sicherheitspatches Anfang des Monats veröffentlicht. Das Update mit Patch-Level 1. Juni schließt insgesamt 21 Schwachstellen, von denen fünf als kritisch eingestuft sind. Kritische Schwachstellen sind Sicherheitslücken, die eine Ausführung von Code aus der Ferne erlauben (Remote Code Execution, RCE).

Zusätzlich zu den von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates für Android veröffentlichen auch einige Smartphonehersteller für ihre Geräte sicherheitsrelevante Patches. Samsung schließt diesen Monat drei Sicherheitslücken, von denen immerhin zwei als kritisch eingestuft sind. Außerdem verweist Samsung darauf, dass einige Sicherheitslücken mit dem Update geschlossen werden, zu denen es jedoch keine Details nennt. Vermutlich handelt es sich dabei um kritische Schwachstellen, die wahrscheinlich auch andere Samsung-Geräte betreffen und eine Veröffentlichung diese gefährden könnten.

Update 7 vom 29.5.2018

Samsung hat mit der Auslieferung des Mai-Sicherheitsupdates für das Galaxy Note 8 begonnen. Wie üblich gibt es die monatliche Aktualisierung hierzulande zunächst für die freien Geräte mit Produktcode DBT. Aber auch die freien Varianten für den Schweizer Markt (Produktcode AUT) erhalten das Update.

Google hatte die Android-Sicherheitspatches wie üblich Anfang des Monats veröffentlicht. Das Update mit Sicherheitspatchlevel 1. Mai schließt insgesamt sieben Schwachstellen, die Google mit „hoch“ einstuft. Der Sicherheitspatchlevel 5. Mai enthält gerätespezifische Patches, die üblicherweise von den Smartphoneherstellern erst einen Monat später ausgerollt werden. Damit werden insgesamt 16 Schwachstellen adressiert, wovon zwei mit kritisch bewertet werden.

Update 6 vom 21.4.2018

Samsung hat mit der Auslieferung der April-Sicherheitspatches für das Galaxy Note 8 begonnen. Für die freien Modelle in Deutschland (Produktcode: DBT), Österreich (ATO) und der Schweiz (AUT) sowie für die Varianten von T-Mobile (Deutschland), T-Mobile (Österreich) und Telering steht das Update bereits zur Verfügung.

Anfang April hatte Google die Sicherheitsupdates für Android veröffentlicht. Sie schließen insgesamt 102 Sicherheitslücken in Googles Mobilbetriebssystem, von denen 32 als kritisch eingestuft sind. Angreifer könnten mit ihrer Hilfe aus der Ferne Schadcode einschleusen und ausführen.

Update 5 vom 11.4.2018: Oreo-Update abgeschlossen

Das Update auf Android 8.0 Oreo für das Galaxy Note 8 ist abgeschlossen. Für sämtliche in der DACH-Region erhältlichen Varianten steht das Update inklusive Sicherheitspatch 1. März inzwischen zur Verfügung. Als letzte Modelle haben die Aktualisierung das freie Gerät mit Produktcode DBT und die von Vodafone verkauften Varianten erhalten.

Update 4 vom 10.4.2018

Bis auf die freien Modelle mit Produktcode DBT und die von Vodafone verkauften Galaxy Note 8-Varianten haben die in der DACH-Region verkauften Geräte das Update auf Android 8.0 inzwischen erhalten. Neben der Betriebssystemaktualisierung enthält das Update auch die Android-Sicherheitspatches mit Patchlevel 1. März 2018, die Google Anfang vergangenen Monats veröffentlicht hatte. Sie schließen mehrere Schwachstellen, von denen einige als kritisch eingestuft werden.

Laut Changelog gibt es neben den typischen Android-8.0-Neuerungen weitere Verbesserungen. So werden unter Bluetooth nun Audio-Codecs höchster Qualität unterstützt, inklusive AAC und LDAC von Sony. Außerdem hat Samsung drei weitere Seitenlichteffekte und Farbanpassungen für Apps hinzugefügt. Neue Uhrendesigns für Sperrbildschirm und Always On Display stehen ebenfalls zur Verfügung.

Update 3 vom 28.3.2018

Samsung hat damit begonnen, Android 8.0 Oreo in der DACH-Region für das Galaxy Note 8 auszuliefern. Als erstes erhalten die Aktualisierung die Geräte des österreichischen Providers Drei (DRE). Eine aktualisierte Changelog-Informationsteht hingegen noch nicht zur Verfügung.

Vermutlich werden sich jedoch die Neuerungen durch Android 8.0 an denen für das Galaxy S8 und das Galaxy S8+ orientieren, die beide das Update auf Oreo bereits erhalten haben. Auf dem Galaxy S8 sorgt Oreo vor allem für ein neues Samsung Interface, Samsung Experience 9.0. Auch der Desktop-Modus DeX wird mit der neuen Samsung Experience 9.0 erweitert. So können nicht nur Spiele und Anwendungen im Full-Screen-Modus angezeigt werden, sondern der Touchscreen des Gerätes lässt sich jetzt auch als Mausersatz verwenden. Samsung hat allerdings auf ein wichtiges Feature von Android 8.0 Oreo verzichtet: So ist das Project Treble genannte Feature, das ein Betriebssystem-Update besonders leicht machen soll, nicht Teil der Samsung-Firmware.

Update 2 vom 15.2.2018

Nachdem Ende Januar die freien, ungebrandeten Modelle des Galaxy Note 8 mit der Firmwarekennung DBT das Januar-Sicherheitsupdate erhalten hatten, kommen nun auch Geräte von Providern in Genuss der Aktualisierung. Damit ist die Auslieferung des Januar-Updates in der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) abgeschlossen.

Update 1 vom 29.1.2018

Samsung hat mit der Auslieferung des Januar-Sicherheitsupdates für sein aktuelles Flaggschiff-Smartphone Galaxy Note 8 begonnen. Die ersten Modelle, die die Aktualiserung erhalten, sind jene, die mit der DBT-Firmwareversion betrieben werden. Darunter fallen nicht nur die freien Modelle, sondern auch einige Varianten von Mobilfunkanbietern wie O2 und 1&1, die keine providerspezifische Firmware mehr verwenden. Auch in Österreich (ATO) und der Schweiz (AUT) haben die freien Geräte das Januar-Update erhalten.

Die von Google Anfang Januar veröffentlichten Sicherheitspatches für Android beheben mehrere Sicherheitslücken, von denen einige auch als kritisch bewertet sind. Sie erlauben unter Umständen die Installation schädlicher Apps, mit denen Dritte die vollständige Kontrolle über ein Android-Gerät übernehmen könnten. Darunter fallen auch die Patches für die mit Spectre bezeichneten Angriffsszenarien, die CPU-Schwachstellen ausnutzen, wovon auch die in Android-Smartphones verwendeten ARM-Prozessoren betroffen sind.

Sofern Sicherheitsaktualisierungen für ein Gerät zur Verfügung stehen, sollten Anwender diese so schnell wie möglich installieren. Andernfalls laufen sie Gefahr, dass die im Betriebssystem vorhandenen Schwachstellen von Cyberkriminellen ausgenutzt werden. Hätte beispielsweise jeder Admin die von Microsoft bereitgestellten Sicherheitsupdates für Windows installiert, würde man das Wort WannaCry heute nicht kennen.

Meldung vom 11.1.2018

Nach anfänglicher Verzögerung bei der Auslieferung der monatlichen Sicherheitspatches erhält das Galaxy Note 8 inzwischen regelmäßig Sicherheitspatches. Vor etwa vier Wochen wurde der Dezember-Patch an freie Geräte (Produktcode: DBT) in Deutschland ausgeliefert. Inzwischen haben die Aktualisierung auch die Geräte mit providerspezifischer Firmware erhalten. Wer also sein Note 8 von Vodafone oder der Telekom erhalten hat, sollte die Updates inzwischen installiert haben.

Offenbar nutzen einige Mobilfunkprovider wie O2 und 1&1 beim Note 8 keine spezielle Anpassung mehr, sondern verwenden die für die freien Geräte vorgesehene Firmware (DBT). Der Vorteil für die Kunden liegt in einer schnelleren Versorgung von Sicherheitsaktualisierungen, da die freien Modelle, die direkt von Samsung verkauft und supportet werden, in der Regel früher ein Update erhalten als Modelle, die von einem Mobilfunkprovider mit einer angepassten Firmware verkauft werden. Speziell 1&1 hat sich bei Aktualisierungen in der Vergangenheit relativ viel Zeit gelassen.

Die von Google veröffentlichten Android-Updates mit Sicherheitspatch-Ebene 1. Dezember schließen insgesamt 95 Sicherheitslücken, die zum Teil als kritisch eingestuft sind. Sie erlauben unter Umständen das Ausführen von Schadcode in der Trusted Execution Environment (TEE) oder das Einschleusen von Code in einen privilegierten Prozess. Auch das Installieren gefährlicher Apps ohne Interaktion mit dem Nutzer ist laut Google möglich.

Neben den Dezember-Sicherheitspatches bringt das Update auch eine neue Funktion, die Samsung mit „Sicherers WLAN“ bezeichnet. Dahinter verbirgt sich ein VPN-Dienst, der für den Schutz von Daten bei offenen WLANs verwendet werden kann. Die kostenlose Variante bietet ein monatliches Datenvolumen von 250 MByte. Für monatlich 1,99 Euro ist das Datenvolumen unbegrenzt. Außerdem kann der Anwender den VPN-Dienst gleichzeitig damit mit bis zu drei Geräten nutzen.

Galaxy S9 und Galaxy S9+: Update bringt September-Sicherheitspatches

Die Aktualisierung steht für die freien Modelle in Deutschland und Österreich, sowie die von T-Mobile verkauften Varianten zur Verfügung. Neben der Integration der aktuellen Sicherheitspatches bietet das Update keine weiteren Verbesserungen.

Samsung hat mit der Auslieferung der Android-September-Sicherheitspatches für das Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Das Update steht derzeit für die freien Modelle in Deutschland (Produktcode DBT) und Österreich (ATO) sowie für die von T-Mobile verkauften Varianten zur Verfügung. Die restlichen Modelle sollten die Aktualisierung in Kürze erhalten.

Neben der Integration der September-Sicherheitspatches bringt das Update laut den Release Notes keine Verbesserungen.

Nach Angaben von Google schließen die Android-Sicherheitspatches 1. September insgesamt 13 Schwachstellen, wovon zwei mit „kritisch“ eingestuft sind. Kritische Sicherheitslücken können einem entfernten Angreifer ermöglichen, beliebigen Code im Rahmen eines privilegierten Prozesses auszuführen. Der Patch-Level 5. September, den Samsung in der Regel mit dem Update des Folgemonats integriert, behebt 36 Schwachstellen, von denen zwei für Qualcomm-Komponenten mit „kritisch“ eingestuft sind. Samsung schließt darüber hinaus 17 Sicherheitslücken, von denen es mindestens vier mit „kritisch“ einstuft. Wie üblich gibt der Hersteller zu einigen Lücken keine weitere Auskunft, um Cyberkriminelle nicht zu ermutigen, diese für Angriffe auszunutzen.

Monatliche Sicherheitsupdates liefert Samsung für seine aktuellen Smartphones, die nicht älter als drei Jahre sind. Dazu zählen etwa die Reihen Galaxy S10, S9, S8 sowie Note 10, Note 9 und Note 8. Das über drei Jahre alte Galaxy S7 erhält Aktualisierungen nur noch quartalsweise. Zuletzt war das im August der Fall.

Aktualisierung durchführen

Die Aktualisierung sollte unter Einstellungen – Software-Update auf den genannten Geräten zur Installation angeboten werden. Ist das nicht der Fall, kann man mit dem Samsung-Tool Smart Switch versuchen, die Aktualisierung manuell zu installieren. Oft steht diese für Smart Switch früher zur Verfügung als für OTA. Smart Switch liegt für Windows und macOS vor.

Wer sich nicht sicher ist, welche Firmwareversion auf seinem Samsung-Smartphone installiert ist, kann dies mit der App Phone INFO Samsung herausbekommen. Die App listet unter anderem den Produktcode auf, sodass man anhand der weiter unten aufgeführter Tabelle überprüfen kann, ob ein Update zur Verfügung steht. Alternativ kann man an diese Informationen auch über die Eingabe von *#1234# in der Telefon-App. Unter CSC wird der entsprechende Provider-Code angegeben.

Update 13. August 2019

Samsung hat mit der Auslieferung der Android-August-Sicherheitspatches für das Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Das Update steht derzeit allerdings nur für die freien Modelle in Deutschland (Produktcode DBT) zur Verfügung. Die anderen Varianten sollten die Aktualisierung in Kürze erhalten.

Neben der Integration der August-Sicherheitspatches bringt das Update laut den Release Notes eine verbesserte Performacne der Kamera.

Neben den mit QualPwn bezeichneten Sicherheitslücken schließen die Android Security Patches August 2019 weitere Schwachstellen. Google teilt die Patches wie üblich in zwei Bestandteile auf. Der Patchlevel 1. August schließt insgesamt 15 Lücken, von denen eine (CVE-2019-2130) mit kritisch eingestuft ist. Der Patchlevel 5. August schließt weitere 11 Schwachstellen, von denen neben den zwei kritischen Qualcomm-Schwachstellen (CVE-2019-10539 und CVE-2019-10540) zwei weitere mit kritisch eingestuft sind. Eine davon (CVE-2019-10492) steckt wiederum in einer Qualcomm-Komponente, während die andere (CVE-2019-11516) einen Bluetooth-Chip von Broadcom betrifft.

Obwohl Samsung grundsätzlich nur den ersten Patchlevel im Lauf des Monats der Veröffentlichung ausliefert, schließt es die mit QualPwn bezeichneten Lücken mit dem ersten Patchlevel. Insgesamt stopft der weltgrößte Smartphonehersteller mit CVE-2019-2254, CVE-2019-2330, CVE-2019-2308, CVE-2019-2130, CVE-2017-13177, CVE-2019-10539 und CVE-2019-10540 sieben kritische Schwachstellen.

Monatliche Sicherheitsupdates liefert Samsung für seine aktuellen Smartphones, die nicht älter als drei Jahre sind. Dazu zählen etwa die Reihen Galaxy S10, S9, S8 sowie Note 9 und Note 8. Das über drei Jahre alte Galaxy S7 erhält Aktualisierungen nur noch quartalsweise. Zuletzt war das im Juni der Fall.

Update 20. Juli 2019

amsung hat mit der Auslieferung der Android-Juli-Sicherheitspatches für das Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Das Update steht derzeit nur für die freien Modelle in Deutschland (Produktcode DBT) und Österreich (ATO) zur Verfügung. Die anderen Modelle sollten die Aktualisierung in Kürze erhalten.

Neben der Integration der Juli-Sicherheitspatches bringt das Update laut den Release Notes eine verbesserte Stabilität bei AR-Emoji. Außerdem enthält es ein neues Feature: Call & Message Continuity sorgt dafür, dass SMS und Anrufe von einem Samsung-Smartphone zum Beispiel an ein Samsung-Tablet weitergeleitet werden. Das Feature steht unter Einstellungen – Verbindungen zur Verfügung.

Google hatte die Juli-Sicherheitspatches für Android Anfang des Monats veröffentlicht. Wie immer unterteilt es die Sicherheitsupdates auf zwei Level. Das Juli-Update mit Patch-Level 1. Juli schließt insgesamt 21 Schwachstellen, von denen fünf als kritisch eingestuft sind. Kritische Schwachstellen sind Sicherheitslücken, die eine Ausführung von Code aus der Ferne erlauben (Remote Code Execution, RCE). Zusätzlich zu den Sicherheitslücken, die Android generell betreffen, schließt der Patch-Level 5. Juli herstellerspezifische Schwachstellen, die etwa in Qualcomm-Treibern enthalten sind. Diesen Monat sind das 32, wovon neun als kritisch eingestuft sind.

Samsung schließt diesen Monat neun Sicherheitslücken, von denen es mindestens eine als kritisch einstuft. Aus Sicherheitsgründen nennt Samsung jedoch keine Details zu den kritischen Schwachstellen, um keine zusätzlichen Anreiz für Cyberkriminelle zu bieten. Wie üblich integriert Samsung nur den ersten Patch-Level. Sicherheitslücken, die Google im Patch-Level 5. Juli beschreibt, werden in der Regel einen Monat später geschlossen.

Monatliche Sicherheitsupdates liefert Samsung für seine aktuellen Smartphones, die nicht älter als drei Jahre sind. Dazu zählen etwa die Reihen Galaxy S10, S9, S8 sowie Note 9 und Note 8. Das über drei Jahre alte Galaxy S7 erhält Aktualisierungen nur noch in unregelmäßigen Abständen. Zuletzt war das im Juni der Fall.

Update 12. Juni 2019

Samsung hat mit der Auslieferung der Android-Juni-Sicherheitspatches für das Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Das Update steht derzeit nur für die freien Modelle in Deutschland mit Produktcode DBT zur Verfügung. Die anderen Modelle sollten die Aktualisierung in Kürze erhalten.

Neben der Integration der Juni-Sicherheitspatches bringt das Update laut den Release Notes zahlreiche Verbesserungen für die Kamera. So bietet das Galaxy S9 nun einen speziellen Nachtmodus, der für die Aufnahme von Bildern bei schlechter Beleuchtung optimiert ist. Bislang gab es das Feature bei Samsung-Smartphones nur bei der Galaxy-S10-Reihe. Außerdem kann die Hintergrundunschärfe bei Portraitaufnahmen (Live-Fokus) in acht Stufen verstellt werden. Zudem lässt sich der QR-Code-Scanner nun auch ohne Bixby-Vision nutzen.

Google hatte die Juni-Sicherheitspatches für Android Anfang des Monats veröffentlicht. Wie immer unterteilt es die Sicherheitsupdates auf zwei Level. Der Patch-Level 1. Juni schließt insgesamt elf Sicherheitslücken, von denen vier mit kritisch eingestuft sind. Letztere erlauben das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. Betroffen sind die OS-Versionen 7.x Nougat, 8.x Oreo und 9 Pie. Weitere elf Schwachstellen schließt der Patch-Level 5. Juni, wovon ebenfalls vier als kritisch eingestuft sind.

Samsung schließt zusätzlich insgesamt 11 Lücken, von denen mindestens eine mit kritisch eingestuft ist. Aus Sicherheitsgründen nennt Samsung jedoch keine Details zu den kritischen Schwachstellen, um keine zusätzlichen Anreiz für Cyberkriminelle zu bieten. Wie üblich integriert Samsung nur den ersten Patch-Level. Sicherheitslücken, die Google im Patch-Level 5. Juni beschreibt, werden in der Regel einen Monat später geschlossen.

Update 17. Mai 2019

Samsung hat mit der Auslieferung der Android-Mai-Sicherheitspatches für das Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Das Update steht für die freien Modelle in Deutschland mit Produktcode DBT. Die anderen Modelle sollten das Update in Kürze erhalten.

Neben der Integration der Mai-Sicherheitspatches verbessert das Update laut den Release Notes die Leistung des Beauty-Effekts der Kamera. Außerdem soll dei Aktualisierung die Stabilität von Kamera bei Zeitlupenaufnahmen, der Phone-App und bei Bluetooth-Verbindungen verbessern.

Google hatte die Mai-Sicherheitspatches Anfang des Monats veröffentlicht. Wie immer unterteilt es die Sicherheitsupdates auf zwei Level. Der Patch-Level 1. Mai schließt insgesamt zehn Sicherheitslücken, von denen vier mit kritisch eingestuft sind. Letztere erlauben das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. Betroffen sind die OS-Versionen 7.x Nougat, 8.x Oreo und 9 Pie. Weitere zwanzig Schwachstellen schließt der Patch-Level 5. Mai, wovon vier als kritisch eingestuft sind.

Neben Google veröffentlichen auch einige Smartphone-Hersteller monatliche Sicherheitshinweise, die Angaben über die in ihren Geräten gefundenen Schwachstellen enthalten. Diesen Monat berichtet beispielsweise Samsung über insgesamt 21 Lücken, von denen mindestens zwei mit kritisch eingestuft sind. Aus Sicherheitsgründen nennt Samsung keine Details zu weiteren Schwachstellen, wobei es sich vermutlich ebenfalls um kritische Sicherheitslücken handeln dürfte.

Monatliche Sicherheitsupdates liefert Samsung nur für bestimmte Smartphone-Modelle aus. In der Regel erhalten monatliche Sicherheitsupdates Geräte, die nicht älter als drei Jahre sind. Erst letzten Monat hatte Samsung angekündigt, dass Galaxy S7 und S7 Edge nur noch alle drei Monate Sicherheitsupdates erhalten. Zuvor wurden die Geräte drei Jahre lang monatlich aktualisiert.

Wie üblich integriert Samsung nur den ersten Patch-Level. Sicherheitslücken, die Google im Patch-Level 5. Mai beschreibt, werden in der Regel einen Monat später geschlossen.

Update 16. April 2019

Samsung hat mit der Auslieferung der Android-April-Sicherheitspatches für das Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Das Update steht für die freien Modelle in Deutschland (Produktcode: DBT), Österreich (ATO) und der Schweiz (AUT) zur Verfügung. Auch die von T-Mobile verkauften Varianten erhalten die Aktualisierung. Die Geräte der restlichen Mobilfunkanbieter sollten das Update in Kürze erhalten. Die Release Notes hat Samsung noch nicht aktualisiert

Google hatte die April-Sicherheitspatches für Android Anfang des Monats veröffentlicht. Wie immer unterteilt es die Sicherheitsupdates auf zwei Level. Der Patch-Level 1. April schließt insgesamt elf Sicherheitslücken, von denen zwei mit kritisch eingestuft sind. Letztere erlauben das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. Betroffen sind die OS-Versionen 7.x Nougat, 8.x Oreo und 9 Pie. Weitere vier Lücken schließt der Patch-Level 5. April auf Systemebene, wovon eine als kritisch eingestuft ist. Zudem korrigiert das Update auch zahlreiche Schwachstellen in Qualcomm-Komponenten. Darunter finden sich sieben kritische Sicherheitslücken.

Update 19. März 2019

Samsung hat mit der Auslieferung der Android-März-Sicherheitspatches für das Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Das Update steht derzeit allerdings nur für die in Deutschland verkauften freien Modelle mit Produktcode DBT zur Verfügung. Die restlichen Varianten sollten die aktuellen Sicherheitspatches in den nächsten Tagen als OTA-Update erhalten. Die Release Notes enthalten noch keine aktualisierten Angaben.

Laut Sammobile bringt die Aktualisierung außerdem ein Feature der Selfiekamera des Galaxy S10 auf das Vorjahres-Flaggschiff. Selfieaufnahmen werden nun standardmäßig mit einem Blickwinkel von 63 Grad aufgenommen. Die frühere Einstellung von 80 Grad lässt sich bei Bedarf wieder aktivieren.

Die aktuellen Android-Patches hatte Google vor etwa zwei Wochen veröffentlicht. Zusätzlich zu den Standard-Android-Patches schließt das Samsung-Update elf sicherheitsrelevante Fehler, von denen mindestens einer mit kritisch eingestuft wird. Samsung nennt aus Sicherheitsgründen keine Details zu weiteren Schwachstellen, wobei es sich vermutlich ebenfalls um kritische Sicherheitslücken handeln dürfte.

Wie üblich integriert Samsung nur die niedrigere der beiden Sicherheitspatch-Ebenen, die Google jeden Monat anbietet. Die Fixes der Patchebene 5. März wird Samsung erst im April verarbeiten – mit der Patchebene 1. April.

Update: 19. Februar 2019

Samsung hat mit der Verteilung der Februar-Sicherheitsaktualisierung für Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Google hatte vor knapp zwei Wochen die jüngsten Android-Sicherheitsupdates veröffentlicht. Zunächst erhalten die freien Geräte in Deutschland mit Produktcode DBT das Update.

Samsungs Februar-Patch beseitigt 25 sicherheitsrelevante Fehler in Android, von denen insgesamt sieben als kritisch eingestuft sind. Zu einigen Patches in dem Februar-Update verrät Samsung aus Sicherheitsgründen keine Details. Hierbei dürfte es sich ebenfalls um kritische Schwachstellen handeln.

Wie üblich integriert Samsung nur die niedrigere der beiden Sicherheitspatch-Ebenen, die Google jeden Monat anbietet. Die Fixes der Patchebene 5. Februar wird Samsung erst im März verarbeiten – mit der Patchebene 1. März.

Laut den Release Notes bringt das Update unter Einstellungen – Anzeige – Nachtmodus – Zeitplan festlegen eine neue Funktion, mit der man den Dark Mode zeitlich steuern kann. Bislang ließ sich dieser nur ein- oder ausschalten. Nun kann man den dunklen Modus oder Nachtmodus nach einer vorgegebenen Zeit ein- und ausschalten. Bislang versteckte sich diese Funktion in den Entwicklereinstellungen. Die Aktualisierung soll des Weiteren eine verbesserte Stabilität für WLAN, NFC, E-Mail und Gestensteuerung bieten.

Im Dezember hatte Samsung Android 9 Pie für die freien Geräte in Deutschland (Produktcode: DBT) veröffentlicht. Inzwischen steht das Update auf Android 9 für sämtliche in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) erhältlichen Modelle zur Verfügung.

Update: 14. Januar 2019

Samsung hat mit der Verteilung der Januar-Sicherheitsaktualisierung für Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Google hatte die Januar-Sicherheitspatches vor etwa einer Woche veröffentlicht.

Zunächst erhalten die Aktualisierung die freien Geräte mit Produktcode DBT. Samsungs Januar-Patch beseitigt 30 sicherheitsrelevante Fehler in Android und drei Bugs in eigenen Anwendungen, von denen insgesamt vier als kritisch eingestuft sind. Eine kritische Lücke steckt im Baseband-Prozessor von Galaxy Note 9, S9 und S9+, der allerdings nur mit Android Oreo auftritt.

Wie üblich integriert Samsung nur die niedrigere der beiden Sicherheitspatch-Ebenen, die Google jeden Monat anbietet. Die Fixes der Patchebene 5. Januar wird Samsung erst im Februar verarbeiten – mit der Patchebene 1. Februar.

Laut den Release Notes bringt das Update auch Verbesserungen für die Kamera. Sie betreffen die Frontkamera, die bei Aufnahmen von Gesichtern bei Gegenlichtverhältnissen die Helligkeit steigert.

Letzten Monat hatte Samsung Android 9 Pie für die freien Geräte in Deutschland (Produktcode: DBT) veröffentlicht. Inzwischen haben auch die ungebrandeten Geräte in der Schweiz das Update auf Android 9 erhalten.

Update: 24. Dezember 2018

Als vor wenigen Tagen das Update mit Dezember-Sicherheitspatch ausgeliefert wurde, konnte man nicht unbedingt damit rechnen, dass nur wenige Tage danach Samsung mit dem Android 9 Pie Update für Galaxy S9 und Galaxy S9+ beginnt. Doch genau so ist es nun gekommen. Für die freien Varianten in Deutschland (Produktcode: DBT) steht die Aktualisierung auf die neueste Android-Version zur Verfügung.

Zusammen mit dem Update auf Android 9 Pie aktualisiert Samsung auch seine Bedienoberfläche. Statt Samsung Experience heißt sie nun One UI. Laut den Release Notes bietet die neue Version folgende Merkmale:

Aktualisierte One UI-Version für Android Pie

One UI kommt mit Android Pie und interessanten neuen Funktionen sowie einem komplett neuen Look, was auf Feedback von Benutzern basiert. Wir empfehlen, dass Sie Ihre wichtigen Daten vor dem Upgrade sichern, damit sie geschützt sind. Einige Apps wie Taschenrechner, Samsung Internet, Samsung Health, Samsung Notes, Samsung Members und Samsung Pay müssen einzeln aktualisiert werden, nachdem Sie Ihr Betriebssystem aktualisiert haben.

One UI

Inhalte, Einstellungen und andere Informationen wurden neu organisiert, damit Sie sich auf die vorliegende Aufgabe konzentrieren können.

Interaktive Elemente wurden zur Unterseite des Bildschirms verschoben, damit Sie immer leicht erreichbar sind.

Neue Designs und Funktionen wie der Nachtmodus machen die Verwendung angenehmer für Ihre Augen.

Benachrichtigungen

Sie können Nachrichten direkt im Benachrichtigungsfeld beantworten.

Miniaturbilder sind in den Benachrichtigungen enthalten.

In den Benachrichtigungseinstellungen einer App müssen Sie nur einmal auf den Umschalter tippen, um alle Benachrichtigungen in einer Kategorie ein- oder auszuschalten.

Samsung-Tastatur

Neue Unicode 11.0-Emojis sind verfügbar.

Das neue adaptive Theme ändert das Aussehen Ihrer Tastatur entsprechend den Farben der umgebenden App.

Die schwebende Tastatur ist in allen Apps verfügbar und stellt neue Größen- und Transparenzeinstellungen bereit.

Sie können eine angepasste Verzögerung beim Berühren und Halten festlegen.

Gerätewartung

Leistungsmodi werden optimiert und in Energiesparmodi integriert.

Das Seiten-Paneel für die Gerätewartung ist nicht mehr verfügbar.

Always On Display

Es wurden neue Uhrenstile hinzugefügt, wie z. B. die Option zum Anzeigen eines Kalenders mit Ihrem Terminplan.

Es wurden Ladeinformationen hinzugefügt, um Sie darüber zu informieren, wie viel Zeit bis zur vollständigen Aufladung erforderlich ist.

Sie können Always On Display immer anzeigen, wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist, oder Sie können festlegen, dass er 30 Sekunden lang angezeigt wird, wenn Sie auf den Bildschirm tippen.

Einstellungen

Menüs wurden neu organisiert, damit Einstellungen leichter gefunden werden können.

Samsung DeX

Sie können Ihr Telefon weiterhin verwenden, während DeX auf einem Monitor oder TV-Gerät angezeigt wird.

Verwenden Sie Samsung DeX mit unterstützten HDMI-Adaptern. Eine DeX Station ist nicht erforderlich.

Bixby

Bixby ist vollkommen neu und bietet eine Vielzahl an Verbesserungen und neuen Funktionen.

Streichen Sie auf dem Bixby-Hauptbildschirm nach links, um die neuesten Funktionen und unterstützten Apps zu entdecken.

Sie können die Bixby-Taste in den Einstellungen steuern, um zu entscheiden, welche Aktion durchgeführt wird, wenn sie einmal oder zweimal gedrückt wird.

Telefon

Jetzt können Sie Ihren Anrufverlauf nach eingehenden und ausgehenden Anrufen sortieren.

Ihr Anrufverlauf kann bis zu 2000 Einträge enthalten (erhöht von 500 Einträgen).

Kontakte

Das neue Schubfachmenü erleichtert die Verwaltung von Kontakten aus verschiedenen Konten.

Kamera

Der neue Szenenoptimierer optimiert automatisch die Farbeinstellungen der Kamera, um sie an die Szene anzupassen.

Galerie

Die Bearbeitungstools von Photo Editor Pro wurden in der Galerie hinzugefügt, sodass Sie alle Ihre Bearbeitungen und Nachbesserungen durchführen können, ohne die App verlassen zu müssen.

Eigene Dateien

Das neue Speicheranalyse-Tool wurde hinzugefügt, mit dem Sie Ihre Speichernutzung überwachen und Speicherplatz sparen können.

Sie können jetzt Elemente auf dem „Eigene Dateien“-Startbildschirm ein- oder ausblenden.

Samsung Health

Ihre tägliche Schrittzahl wird im Benachrichtigungsfeld angezeigt. Halten Sie die Benachrichtigung gedrückt und deaktivieren Sie „Aktuelle Schritte“, um sie auszublenden.

Weitere Verbesserungen und Änderungen

Mit der Funktion „Zum Aktivieren hochheben“ wird der Bildschirm automatisch eingeschaltet, wenn Sie Ihr Telefon in die Hand nehmen.

Zugriff auf den Kinder-Startbildschirm über das QuickPanel.

Anruf-Sticker sind nicht mehr verfügbar.

HEIF-Bilder werden jetzt unterstützt.

Update: 21. Dezember 2018

Samsung hat mit der Auslieferung des November-Sicherheitsupdates für Galaxy S9 und S9+ begonnen. Für die freien Varianten steht die Aktualisierung in Deutschland und Österreich (Produktcode: DBT, ATO) als OTA-Update zur Verfügung. Neben den aktuellen Android-Securitypatches enthält das Update laut den Release Notes keine weiteren Verbesserungen.

Google hatte die Dezember-Updates Anfang des Monats veröffentlicht und damit 11 kritische Schwachstellen behoben. Vier der am höchsten bewerteten Anfälligkeiten stecken im Media Framework, zwei im Android System und weitere sechs in Closed-Source-Komponenten von Qualcomm. Betroffen sind alle unterstützten Android-Versionen von 7.x Nougat bis 9 Pie.

Angreifer können unter Umständen aus der Ferne Schadcode in einen privilegierten Prozess einschleusen und ausführen. Je nach Art der Schwachstelle kann auch die Secure-Boot-Funktion umgangen oder die Trusted Execution Environment kompromittiert werden. In einem solchen Fall muss in der Regel die Firmware eines infizierten Android-Geräts neu installiert werden, was zu einem Verlust nicht gesicherter Daten führt.

Die meisten Smartphone-Hersteller, wie auch Samsung, implementieren grundsätzlich den ersten Patch-Level. Die im zweiten Patch-Level aufgeführten Schwachstellen werden allerdings mit dem ersten Patch-Level des Folgemonats geschlossen. Die Android-Sicherheitsebene 1. Dezember schließt also die Schwachstellen, die im zweiten Patch-Level des Monats November enthalten waren, ein.

Zusätzlich zu den von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates für Android veröffentlichen auch einige Smartphonehersteller für ihre Geräte sicherheitsrelevante Patches. Samsung schließt diesen Monat 40 Sicherheitslücken, von denen es mindestens sechs als kritisch einstuft. Wie üblich verrät Samsung zu einigen Schwachstellen aus Sicherheitsgründen keine Details. Dabei dürfte es sich ebenfalls um Lücken der höchsten Gefahrenstufe handeln.

Update: 15. November 2018

Samsung hat mit der Auslieferung des November-Sicherheitsupdates für Galaxy S9 und S9+ begonnen. Als erste Modelle erhalten die freien Varianten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Produktcode: DBT, ATO, AUT) die Aktualisierung. Neben den aktuellen Android-Securitypatches enthält das Update laut den Release Notes keine weiteren Verbesserungen.

Google hatte die November-Updates Anfang des Monats veröffentlicht und damit 39 Schwachstellen behoben. Sie steckten in den Komponenten Framework, Media Framework und System sowie in Komponenten von Qualcomm und erlauben das Einschleusen von Schadcode aus der Ferne, die nicht autorisierte Ausweitung von Benutzerrechten, den Diebstahl vertraulicher Daten und unter Umständen auch Denial-of-Service-Angriffe.

Davon betroffen sind alle unterstützten Android-Versionen von 7.x bis 9. Darüber hinaus entfernt Google die Bibliothek Libxaac aus allen Android-Builds für den produktiven Einsatz. Grund dafür sind insgesamt 18 Sicherheitslöcher in der Bibliothek, die nun als experimentell eingestuft ist.

Die meisten Smartphone-Hersteller, wie auch Samsung, implementieren grundsätzlich den ersten Patch-Level. Die im zweiten Patch-Level aufgeführten Schwachstellen werden allerdings mit dem ersten Patch-Level des Folgemonats geschlossen. Die Android-Sicherheitsebene 1. November schließt also die Schwachstellen, die im zweiten Patch-Level des Monats Oktober enthalten waren, ein.

Zusätzlich zu den von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates für Android veröffentlichen auch einige Smartphonehersteller für ihre Geräte sicherheitsrelevante Patches. Samsung schließt diesen Monat 29 Sicherheitslücken, von denen es mindestens 11 als kritisch einstuft. Zusätzlich werden vier Anfälligkeiten beseitigt, die es unter anderem erlauben, während der Ersteinrichtung eines Geräts eine schädliche Anwendung einzuschleusen oder im DeX-Modus selbst bei gesperrtem Gerät auf Benachrichtigungen zuzugreifen. Wie üblich verrät Samsung zu einigen Schwachstellen aus Sicherheitsgründen keine Details. Dabei dürfte es sich ebenfalls um Lücken der höchsten Gefahrenstufe handeln.

Update 12: 16. Oktober 2018

Samsung hat mit der Auslieferung des Oktober-Sicherheitsupdates für Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Für die freien Varianten in Deutschland (Produktcode: DBT) steht die Aktualisierung als OTA-Update bereits zur Verfügung. Neben den aktuellen Android-Securitypatches bietet die Aktualisierung laut Changelogaußerdem Verbesserungen für die Kamera. So soll die Frontkamera nun bessere Fotos schießen. Zudem hat Samsung die Helligkeit bei Aufnahmen von Gesichtern bei Gegenlichtverhältnissen verbessert.

Google hatte die Oktober-Sicherheitspatches für Android Anfang des Monats veröffentlicht. Die Fixes für insgesamt 26 Anfälligkeiten teilt Google wie immer auf zwei Sicherheitspatch-Ebenen auf. Geräte mit Sicherheitspatch-Ebene 1. Oktober sind vor Angriffen auf Schwachstellen in den Komponenten Framework, Media Framework und System geschützt. Betroffen sind Smartphones mit Android 7.x Nougat, 8.x Oreo und auch 9 Pie. Sie sind anfällig für Remotecodeausführung, Rechteausweitung, Diebstahl von vertraulichen Informationen und Denial-of-Service-Angriffe.

Die Sicherheitspatch-Ebene 5. Oktober bringt Korrekturen für drei der insgesamt 26 Bugs in Android. Sie ermöglichen jeweils eine Ausweitung von Benutzerrechten.

Die meisten Smartphone-Hersteller, wie auch Samsung, implementieren grundsätzlich den ersten Patch-Level. Die im zweiten Patch-Level aufgeführten Schwachstellen werden allerdings mit dem ersten Patch-Level des Folgemonats geschlossen. Die Android-Sicherheitsebene 1. Oktober schließt also die Schwachstellen, die im zweiten Patch-Level des Monats September enthalten waren.

Zusätzlich zu den von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates für Android veröffentlichen auch einige Smartphonehersteller für ihre Geräte sicherheitsrelevante Patches. Samsung listet in seinem Oktober-Bulletin 49 Schwachstellen. Allerdings liefert der Hersteller zu einigen Schwachstellen aus Sicherheitsgründen keine Beschreibung. Dabei dürfte es sich ebenfalls um Lücken der höchsten Gefahrenstufe handeln.

Update 11: 14. September 2018

Samsung hat mit der Auslieferung des September-Sicherheitsupdates für Galaxy S9 und Galaxy S9+ begonnen. Als erste Modelle erhalten die freien Varianten in Deutschland (Produktcode: DBT) die Aktualisierung.

Google hatte die September-Sicherheitspatches für Android Anfang des Monats veröffentlicht. Der Patch-Level 1. September schließt insgesamt 24 Schwachstellen, von denen fünf als kritisch eingestuft sind. Kritische Schwachstellen sind Sicherheitslücken, die eine Ausführung von Code aus der Ferne erlauben (Remote Code Execution, RCE).

Zusätzlich schließt der Patch-Level 5. September unter anderen herstellerspezifische Schwachstellen, die etwa in Qualcomm-Treibern enthalten sind. Diesen Monat sind das 35, wovon sechs als kritisch eingestuft sind.

Die meisten Smartphone-Hersteller, wie auch Samsung, implementieren grundsätzlich den ersten Patch-Level. Die im zweiten Patch-Level aufgeführten Schwachstellen werden allerdings mit dem ersten Patch-Level des Folgemonats geschlossen. Die Android-Sicherheitsebene 1. September schließt also die Schwachstellen, die im zweiten Patch-Level des Monats August enthalten waren, ein.

Zusätzlich zu den von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates für Android veröffentlichen auch einige Smartphonehersteller für ihre Geräte sicherheitsrelevante Patches. Samsung schließt diesen Monat 18 Sicherheitslücken, von denen es mindestens eine als kritisch einstuft. Allerdings liefert Samsung zu vier Schwachstellen aus Sicherheitsgründen keine Beschreibung. Dabei dürfte es sich ebenfalls um Lücken der höchsten Gefahrenstufe handeln.

Update 10: 5. August 2018

Samsung hat mit der Auslieferung des August-Sicherheitspatches für das Galaxy S9 begonnen. Allerdings erhalten das Android-Update derzeit nur die freien Geräte mit dem Produktcode DBT. Für das Galaxy S9+ (Produktcode: DBT) steht die Aktualisierung hingegen noch nicht zur Verfügung. Das gilt auch für die anderen in der DACH-Region verfügbaren Geräte. Diese haben noch nicht einmal das Juli-Update erhalten.

Da bisher weder Google noch Samsung Informationen zu dem Update bekanntgegeben haben, ist auch nichts über geschlossene Sicherheitslücken bekannt. Neben der Integration von Sicherheitspatches aktualisiert Samsung mit dem Update auch den Game-Launcher-Dienst. Einzelheiten dazu sind jedoch ebenfalls nicht bekannt.

Update 9: 19. Juli 2018

Samsung startet die Auslieferung der Juli-Sicherheitspatches für seine aktuellen Flaggschiff-Smartphones Galaxy S9 und Galaxy S9+. Wie üblich erhalten die freien Geräte mit Produktcode DBT als erste die Aktualisierung. Laut Changelogbeinhaltet das Update außerdem Stabilitäts-Verbesserungen für AR-EMOJI und für die Super-Zeitlupen-Funktion der Kamera.

Google hatte die Android-Sicherheitspatches Anfang des Monats veröffentlicht. Das Juli-Update mit Patch-Level 1. Juli schließt insgesamt 21 Schwachstellen, von denen fünf als kritisch eingestuft sind. Kritische Schwachstellen sind Sicherheitslücken, die eine Ausführung von Code aus der Ferne erlauben (Remote Code Execution, RCE).

Zusätzlich zu den Sicherheitslücken, die Android generell betreffen, schließt der Patch-Level 5. Juli herstellerspezifische Schwachstellen, die etwa in Qualcomm-Treibern enthalten sind. Diesen Monat sind das 32, wovon neun als kritisch eingestuft sind.

Die meisten Smartphone-Hersteller implementieren grundsätzlich den ersten Patch-Level. Die im zweiten Patch-Level aufgeführten Schwachstellen werden allerdings mit dem ersten Patch-Level des Folgemonats geschlossen. Die Android-Sicherheitsebene 1. Juli umfasst also die Schwachstellen, die im zweiten Patch-Level des Monats Juni enthalten waren.

Zusätzlich zu den von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates für Android veröffentlichen auch einige Smartphonehersteller für ihre Geräte sicherheitsrelevante Patches. Samsung schließt diesen Monat neun Sicherheitslücken, von denen es mindestens eine als kritisch einstuft. Allerdings liefert Samsung zu fünf Schwachstellen aus Sicherheitsgründen keine Beschreibung.

Update 8: 22. Juni 2018

Samsung startet die Auslieferung der Juni-Sicherheitspatches für seine aktuellen Flaggschiff-Smartphones Galaxy S9 und Galaxy S9+. Wie üblich erhalten die freien Geräte mit Produktcode DBT als erste die Aktualisierung. Das knapp 63 MByte große Update trägt die Bezeichnung G965FXXS1BRF3 / G965FOXM1BRE3 / G965FXXU1BRE3.

Google hatte die Android-Sicherheitspatches Anfang des Monats veröffentlicht. Das Update mit Patch-Level 1. Juni schließt insgesamt 21 Schwachstellen, von denen fünf als kritisch eingestuft sind. Kritische Schwachstellen sind Sicherheitslücken, die eine Ausführung von Code aus der Ferne erlauben (Remote Code Execution, RCE).

Zusätzlich zu den von Google bereitgestellten Sicherheitsupdates für Android veröffentlichen auch einige Smartphonehersteller für ihre Geräte sicherheitsrelevante Patches. Samsung schließt diesen Monat drei Sicherheitslücken, von denen immerhin zwei als kritisch eingestuft sind. Außerdem verweist Samsung darauf, dass einige Sicherheitslücken mit dem Update geschlossen werden, zu denen es jedoch keine Details nennt. Vermutlich handelt es sich dabei um kritische Schwachstellen, die wahrscheinlich auch andere Samsung-Geräte betreffen und eine Veröffentlichung diese gefährden könnten.

Update 7: 24. Mai 2018

Samsung hat damit begonnen, die Mai-Sicherheitsupdates für Galaxy S9 und Galaxy S9+ auszuliefern. Als erstes erhalten die freien Geräte mit Produktcode DBT die Aktualisierung. Das Update für das Galaxy S9+ trägt die Versionsbezeichnung G965FXXU1BRE5 / G965FOXM1BRE3 /G965FXXU1BRE3, ist knapp 356 MByte groß und enthält neben dem aktuellen Sicherheitspatch auch Verbesserungen für VoLTE und VoWIFI.

Google hatte die Android-Sicherheitspatches wie üblich Anfang des Monats veröffentlicht. Das Update mit Sicherheitspatchlevel 1. Mai schließt insgesamt sieben Schwachstellen, die Google mit „hoch“ einstuft. Der Sicherheitspatchlevel 5. Mai enthält gerätespezifische Patches, die üblicherweise von den Smartphoneherstellern erst einen Monat später ausgerollt werden. Damit werden insgesamt 16 Schwachstellen adressiert, wovon zwei mit kritisch bewertet werden.

Update 6: 11. Mai 2018

Samsung liefert ein Update für Galaxy S9 und Galaxy S9+ aus, das Probleme bei Anrufen beheben soll. Die 146 MByte große Aktualisierung steht unter anderen für die freien Geräte mit Produktcode DBT zur Verfügung. Für das Galaxy S9+ lautet die Firmwarekennung G965FXXU1ARD4 / G965FOXM1ARCA / G965FXXU1ARD6. Das Update datiert vom 24.4.2018 und enthält demzufolge noch nicht die Mai-Sicherheitspatches.

Nach Angaben mehrer Nutzer sind bei längeren Telefongesprächen zwei Fehler aufgetreten. Entweder beenden die S9-Smartphones die Verbindung oder schalten Lautsprecher und Mikrofon auf stumm. Auf Geräten von Nutzern, die das Update bereits schon seit einigen Tagen erhalten haben, scheint der Fehler nicht mehr aufzutauchen. Allerdings gibt es auch Berichte, wonach das Telefon erst nach einem Werksreset den Fehler nicht mehr aufweist. Außerdem behebt die Aktualisierung auch den Fehler, dass bei verpassten Anrufen keine Benachrichtigung erfolgt ist.

Update 5: 25. April 2018

Als vor wenigen Tagen das Galaxy S9 mit Produktcode DBT (freies Gerät) das April-Sicherheitsupdate erhielt, war die Überraschung groß, dass das größere Modell leer ausging. In der Regel erfolgen die Updates gleichzeitig. Nun steht das Update aber auch für das Galaxy S9+ zur Verfügung. Laut Changelog enthält die neue Firmware außer den Android-Sicherheitsupdates keine Neuerungen.

Da einige Mobilfunkprovider wie O2 und 1&1 wie schon bei den Galaxy-S8-Smartphones auf die Entwicklung einer eigenen Firmware verzichten, dürften auch Geräte, die von diesen beiden Mobilfunkprovidern verkauften S9-Varianten das Update erhalten.

Update 4: 19. April 2018

Samsung hat mit der Auslieferung der April-Patches für Android begonnen. Allerdings steht das etwas über 60 MByte große Update derzeit nur für das Galaxy S9 mit Produktcode DBT (freie Geräte) zur Verfügung. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die freien Geräte hierzulande als erstes Modell die Sicherheitsaktualisierung erhalten. Allerdings erhalten normalerweise beide Galaxy-S-Varianten die Updates gleichzeitig. Möglicherweise wird das freie S9+ also in wenigen Stunden/Tagen ebenfalls die Sicherheitspatches von April 2018 erhalten.

Anfang April hatte Google die Sicherheitsupdates für Android veröffentlicht. Sie schließen insgesamt 102 Sicherheitslücken in Googles Mobilbetriebssystem, von denen 32 als kritisch eingestuft sind. Angreifer könnten mit ihrer Hilfe aus der Ferne Schadcode einschleusen und ausführen. Gefährliche Apps, die die Anfälligkeiten ausnutzen, lassen sich unter Umständen nur durch ein vollständiges Flashen des Betriebssystems entfernen, bei dem allen Nutzerdaten verlorengehen.

Update 3: 29. März 2018

Samsung hat ein weiteres Update für seine neuen Galaxy-S9-Smartphones veröffentlicht. Die Details zur immerhin 317,06 MByte großen Aktualisierung für mit DBT-Produktcode gekennzeichneten Geräte sind relativ dürftig. Samsung spricht lediglich von einer verbesserten Stabilität bei Anrufen, sowie einer besseren Qualität des Hintergrundbilds.

Wie Android Police entdeckt hat, könnte das Update auch die Unterstützung für Google Arc Core 1.1 mitbringen. Mit Arc Core unterstützt Google Programmierer bei der Entwicklung von Augmented-Reality-Anwendungen. Damit lassen sich beispielsweise virtuellen Objekte in die reale Welt des Kamerabildes einpassen.

Update 2 vom 19.3.2018

In Rekordzeit hat Samsung die Auslieferung der März-Sicherheitsupdates für die seit wenigen Tagen erhältlichen Smartphone-Modelle Galaxy S9 und Galaxy S9+ abgeschlossen. Die entsprechenden Firmware-Updates stehen für die in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauften Modelle zur Verfügung.

Neben den aktuellen Android-Sicherheitspatches soll die Aktualisierung auch für einen zuverlässigeren Betrieb von Gesichtserkennung und Kamera sorgen. Google hatte die Sicherheitsupdates Anfang März veröffentlicht. Sie schließen insgesamt 80 Schwachstellen. Dass Samsung innerhalb weniger Tage ebenfalls das Update ausliefert, ist ungewöhnlich. Womöglich wirkt sich Project Treble positiv auf die Updategeschwindigkeit aus.

Einige Mobilfunkprovider wie O2 und 1&1 verzichten wie schon bei den Galaxy-S8-Smartphones auf die Entwicklung einer eigenen Firmware, sodass diese nicht mehr in der Tabelle (siehe weiter unten) aufgelistet sind. Stattdessen kommt auf diesen Geräten die Original-Firmware, die auch für die freien Modelle in Deutschland, Österreich und der Schweiz genutzt wird, zum Einsatz. Auch die Telekom hat angekündigt, in Zukunft auf die Entwicklung einer eigenen Firmware bei Smartphones zu verzichten.

[Update 1 vom 10.3.2018]

Das von Samsung für ZDNet bereitgestellte Testexemplar des Galaxy S9+ hat das erste Firmware-Update erhalten. Dieses ist knapp 243 MByte groß und trägt die Bezeichnung G965FXXU1ARC5 / G965FOXM1ARC4 / G965FXXU1ARC4.

Laut PhoneInfo handelt es sich bei dem ZDNet-Testmodell allerdings um eine Variante, die für den britischen Markt bestimmt ist. Ob auch die hierzulande üblicherweise mit dem Produktcode DBT verkauften Modelle ebenfalls das Update schon erhalten, ist nicht bekannt.

Chrome 78 mit Unterstützung von DNS-over-HTTPS

Allerdings ist die Implementierung von DoH zunächst nur experimentell. Zudem bleibt die Auswahl von DoH-Servern begrenzt.

Google hat Unterstützung für DNS-over-HTTPS (DoH) für Chrome 78 angekündigt. Durch die verschlüsselten DNS-Abfragen will es die Sicherheit der Nutzer verbessern. Anders als bei Firefox können Anwender jedoch nicht einen bestimmten DNS-Server nutzen, sondern sind auf eine von Google getroffene Auswahl begrenzt. Chrome 78 soll am 22. Oktober erscheinen.

Für einen Teil der Nutzer will Google in Chrome 78 DoH einführen. Dazu überprüft der Browser, ob der aktuelle DNS-Provider des Benutzers zu der Liste von DoH-kompatiblen Anbietern gehört. Die Liste umfasst derzeit DNS-Server von Cleanbrowsing, Cloudflare, DNS.SB, Google, OpenDNS und Quad9. Durch diese Vorauswahl können Anwender anders als bei Firefox keine anderen DNS-Server verwenden. Das hat beispielsweise den Nachteil, dass man keine DNS-Server nutzen kann, die Werbung und gefährliche Webseites blockieren. Google will mit dem Experiment seine Implementierung und die Bewertung der Leistungsauswirkungen validieren.

Für Linux- und iOS-Anwender steht die experimentelle DoH-Funktion nicht zur Verfügung. Zu den Gründen hat sich Google nicht geäußert. Wenn Benutzer unter Android 9 und höher in den privaten DNS-Einstellungen einen DNS-over-TLS-Anbieter angegeben hat, wechselt Chrome auf einen passenden DoH-Anbieter. Kommt es zu einem Fehler, nutzt der Browser den privaten DNS des Systems. Indem der DNS-Anbieter so bleibt wie er ist und nur auf den gleichwertigen DoH-Dienst des Anbieters umgestellt wird, will Google die Nutzererfahrung beibehalten. So funktionieren beispielsweise der Malwareschutz oder die vom DNS-Anbieter angebotenen Funktionen zur Kindersicherung weiterhin. Wenn DoH fehlschlägt, greift Chrome auf den regulären DNS-Dienst des Anbieters zurück. Das Aussteigen aus dem Experiment ist bei Chrome 78 möglich, indem das Flag unter chrome://flags/#dns-over-https deaktiviert wird. Die meisten verwalteten Chrome-Bereitstellungen sind von dem DoH-Experiment ausgeschlossen.

„Dieses Experiment ist der bescheidene erste Schritt auf einem langen gemeinsamen Weg zur Verbesserung der Privatsphäre, Sicherheit und Sicherung unserer Benutzer. Wir können es kaum erwarten zu sehen, wie DoH in der Praxis abschneidet, und freuen uns über Ihr Feedback!, schreibt Kenji Baheux, Produktmanager für Chrome im Firmenblog.

Apple iPad 2019: Neues 10,2-Zoll-Tablet trifft auf alten A10-Chip

Apple hat auf seinem jüngsten Event die inzwischen schon 7. Generation seines ursprünglichen iPads vorgestellt. So zumindest ordnet es der Her­stel­ler ein. Dabei bringt das Gerät allerdings nur sehr bedingt Neuerun­gen mit, sondern soll vor allem Masse machen.

Das neue Tablet wird dabei mit einem 10,2 Zoll großen Display und etwas breiteren Rändern angeboten. Natürlich handelt es sich dabei um ein „Retina“-Display, wobei Apple auf der Bühne in Cupertino unsinnige Vergleiche mit einem billigen Windows-Laptop anstellte und damit warb, wie viel breiter doch das Sichtfeld und wie viel höher doch die Auflösung auf dem neuen iPad sein würden. 

Touch ID Fingerabdruck statt Face ID Gesichtserkennung

Apple rüstet sein neues, vergleichsweise günstiges iPad-Modell anders als die teureren Ver­wand­ten nicht mit sonderlich schmalen Rändern aus und verzichtet auf Gesichts­erkennung und andere Features, die den Preis eher hochtreiben würden. Stattdessen gibt es einen auf der Front angebrachten Touch-ID-Sensor, der das schnelle und sichere Entsperren er­mög­lich­en soll und sich bei den Nutzern ohnehin kaum minderer Beliebtheit erfreut.

„Uralter“ Prozessor soll noch gut in Schuss sein

Dass man es hier nicht mit einem neuen Prem­ium­produkt zu tun hat, zeigt sich schon an der Tatsache, dass Apple das neue Tablet lediglich mit einem A10 Fusion-Prozessor ausstattet. Dieser ist nun bereits drei Jahre alt und wurde damals als Kern des iPhone 7vorgestellt. Hier sollte man also nicht mit Höchstleistungen rech­nen, doch reicht die Leistung des Chips durch­aus noch immer für die meisten alltäglichen Aufgaben völlig aus. Insbesondere im an­ge­peil­ten Preissegment dürfte der Prozessor mit zur Spitzenklasse gehören. Das neue iPad ist natürlich mit dem Tablet-optimierten iPad OS ausgestattet und bringt Un­ter­stützung für den Apple Pencil und Tastatur-Cover mit. Damit wird Apple versuchen, sich mit seinen Tablets stärker im Bildungs-Sektor zu positionieren. In der heutigen Markt­situa­tion muss man immerhin kräftig an der Erschließung oder dem Ausbau von Marktsegmenten arbeiten. 

Verpackt ist die Technik des Tablets in einem Gehäuse, das vollständig aus wie­der­ver­wer­te­tem Aluminium besteht und Öffnungen für Lightning-Port und Klinken-Stecker mitbringt. Der Einstiegs-Preis wird bei 379 Euro liegen und damit auf dem Niveau des Vor­gäng­er­mo­dells. Kunden aus dem Bil­dungs­be­reich erhalten einen Nachlass auf 299 Dollar. Dafür bekommt man das iPad mit 32 Gigabyte Speicherplatz und WLAN-Anbindung. Für 519 Euro bekommt man das Gerät auch mit LTE-Modem. Wer bereit ist mehr auszugeben, kann auch 128 Giga­byte erhalten. Diese Variante kostet dann 479 be­zieh­ungs­wei­se 619 Euro. 

Microsoft bringt wichtigen Security-Patch für Windows 10 Mai Update

Microsoft hat den September Patch-Day mit einem neuen kumulativen Update für die aktuelle Windows 10 Version 1903 aka Mai 2019 Update gestartet. Das Update behebt Sicherheitslücken und bekannte Fehler – darunter das Problem mit der CPU-Auslastung durch SearchUI.exe.

Microsoft hat den regulären September Patch-Day 2019 mit einem kumulativen Update für das Windows 10 Mai Update aka Version 1903 eingeläutet. Veröffentlicht wurde das sogenannte B-Update, das also sicherheitsrelevante Änderungen mit sich bringt und daher allen Nutzern empfohlen wird. Microsoft adressiert damit Windows 10 Version 1903, die Windows Server Version 1903 und die Microsoft HoloLens. Interessant dabei: Microsoft hat die gesamte Liste der bekannten Probleme abgearbeitet, laut dem Windows-Team gibt es keine bekannten Fehler mehr. Das Problem mit der hohen CPU-Last bei der Nutzung der Suchfunktion (SearchUI.exe) konnte behoben werden. 

Wenige Änderungen enthalten

Die neue Build­nummer lautet 18362.356. Alle Änderungen führt Microsoft in der Knowledge Base im Eintrag KB4515384. Zu den sicherheits­relevanten Änderungen gehören Updates für den Kernel, für Windows Server, Windows Media, die Microsoft Scripting Engine, Windows Linux, Microsoft Edge und den Internet Explorer. 

Microsoft empfiehlt, dass vorab das neueste Service Stack Update (SSU / KB4515383) installiert ist, bevor das neueste kumulative Update (LCU) geladen wird. Wer Windows Update verwendet, erhält automatisch die neueste SSU mit angeboten, wenn es noch nicht installiert ist. 

Um das eigenständige Paket für die neueste SSU zu erhalten, kann man im Microsoft Update-Katalog danach suchen. Auch das eigenständige Paket für das kumulative Update ist dort zu finden. 

Verbesserungen und Korrekturen

Dieses Sicherheitsupdate enthält Qualitätsverbesserungen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören: 

Bietet Schutz vor einer neuen Unterklasse von Schwachstellen bei der spekulativen Ausführung von Seitenkanälen, dem so genannten Microarchitectural Data Sampling, für 32-Bit-(x86)-Versionen von Windows (CVE-2019-11091, CVE-2018-12126, CVE-2018-12127, CVE-2018-12130). Verwenden Sie die Registrierungseinstellungen, wie in den Artikeln Windows Client und Windows Server beschrieben. (Diese Registrierungseinstellungen sind standardmäßig für Windows Client OS-Editionen und Windows Server OS-Editionen aktiviert.)

Behebt ein Problem, das eine hohe CPU-Auslastung von SearchUI.exe für eine kleine Anzahl von Benutzern verursacht. Dieses Problem tritt nur auf Geräten auf, die die Suche im Web mit der Windows Desktop Suche deaktiviert haben.

Sicherheitsupdates für Microsoft Edge, Internet Explorer, Microsoft Scripting Engine, Windows App Platform and Frameworks, Windows Input and Composition, Windows Media, Windows Fundamentals, Windows Authentication, Windows Cryptography, Windows Datacenter Networking, Windows Storage and Filesystems, Windows Wireless Networking, die Microsoft JET Database Engine, Windows Kernel, Windows Virtualization und Windows Server.

Microsoft hat zudem noch einmal angekündigt, dass man die ePub-Unterstützung in Microsoft Edge einstellen wird. Das soll aber erst in den kommenden Monaten passieren.