Apple kündigt Austauschprogramm für iPhone-X-Displays an

Sie nehmen unter Umständen keine Touch-Eingaben an. Für das MacBook Pro 13 Zoll ohne Touch Bar bietet Apple zudem ein Serviceprogramm an. Ein Problem mit der SSD kann zu Datenverlusten oder einem Ausfall des Laufwerks führen.

Apple hat ein Austauschprogramm für das Display des iPhone X angekündigt. Unter Umständen soll es zu Problemen mit der Touch-Funktion kommen, die das Unternehmen kostenfrei beheben will. Außerdem steht seit Ende vergangener Woche ein Serviceprogramm für das MacBook Pro mit 13-Zoll-Display und ohne Touch Bar zur Verfügung. Hier entsprechen offenbar einige der verbauten SSD-Laufwerke nicht Apples Qualitätsansprüchen.

Beim iPhone X können zwei verschiedene Fehler auftreten. Zum einen kann es sein, dass das Display oder auch nur Teile davon nicht oder nicht zuverlässig auf Berührungen reagieren. Zum anderen räumt Apple ein, dass das Display auch reagieren kann, obwohl es gar nicht berührt wurde.

Betroffene Kunden sollen sich nun an einen autorisierten Apple-Service-Provider wenden oder direkt einen Termin in einem Apple Store vereinbaren. Alternativ kann aber auch der Apple Support kontaktiert werden, um ein defektes iPhone X über den Mail-In-Service bei einem Apple-Reparaturzentrum Instand setzen zu lassen.

Wie immer macht Apple darauf aufmerksam, dass Vorschäden, die „die Durchführung der Reparatur verhindern“, zuerst behoben werden müssen. Dazu zählt Apple konkret ein gesprungenes Display. Die dabei entstehenden Kosten trägt allerdings nicht Apple, sondern der Kunde.

Außerdem betont Apple, dass das Austauschprogramm nicht für andere iPhone-Modelle gilt und sich die standardmäßige Garantie des iPhone X nicht verlängert. Das Programm selbst gilt über einen Zeitraum von drei Jahren „nach dem ersten Verkauf des Geräts im Einzelhandel“.

Beim MacBook Pro ohne Touch Bar mit 13-Zoll-Display kann indes das interne SSD-Laufwerk ausfallen. Betroffen sind Modelle mit 128 und 256 GByte Speicher, die zwischen Juni 2017 und Juni 2018 verkauft wurden. Apple warnt in der Ankündigung seines Serviceprogramms auch vor Datenverlusten.

Apple empfiehlt, die Laufwerke so schnell wie möglich bei Apple oder einem autorisierten Service Provider austauschen zu lassen. Nutzer können auf der Apple-Website durch Eingabe der Seriennummer überprüfen, ob das Serviceprogramm für ihr Gerät gilt. Im Rahmen der Reparatur – es wird wohl nur ein Firmwareupdate durchgeführt – wird auch das Betriebssystem neu installiert, wodurch alle Daten verloren gehen. Es ist also vorab erforderlich, ein vollständiges Backup aller Daten und Einstellungen vorzunehmen. Außerdem ist es laut Apple nicht möglich, vor dem Austausch bereits beschädigte Daten wiederherzustellen.

Es gilt wieder, dass mögliche Vorschäden auf Kosten des Nutzers behoben werden müssen und sich die von Apple gewährte Garantie nicht verlängert. Auch das MacBook Pro 13 Zoll ohne Touch Bar repariert Apple innerhalb von drei Jahren nach dem ersten Verkauf des Geräts im Einzelhandel.

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Samsung: Faltbartes Smartphone startet im ersten Halbjahr 2019

Zum Marktstart soll eine Million Einheiten zur Verfügung stehen. Anfänglich soll das faltbare Smartphone allerdings nur in ausgewählten Märkten wie Südkorea und USA erhältlich sein. Künftig will Samsung auch die faltbaren Produkte jährlich aktualisieren – ähnlich wie Galaxy S und Galaxy Note.

Nachdem Samsung in der vergangenen Woche erstmals einen Prototyp eines faltbaren Smartphones mit Infinity-Flex-Display vorgestellt hatte, hat DJ Koh, Chef von Samsungs Mobilsparte, zumindest einen Zeitrahmen genannt, indem das bisher noch unbenannte Gerät in den Handel kommen wird. Bei einer Pressekonferenz in San Francisco sagte er, der Start erfolge „definitiv“ im ersten Halbjahr des kommenden Jahres.

Zum Marktstart sollen zudem mindestens eine Million Einheiten des faltbaren Smartphones zur Verfügung stehen. „Angesichts von Samsungs Produktkapazität fertigen wir für ein Flaggschiff mindestens eine Million Einheiten“, ergänzte Koh. „Für das faltbare Telefon wir die anfängliche Lagermenge bei über einer Millionen Einheiten liegen, und wenn der Markt positiv reagiert, können wir mehr produzieren.“

Zudem betonte Koh, dass das faltbare Smartphone marktreif sei. „Die Vorführung des Displays auf unserer Entwicklerkonferenz zeigt, dass es für den kommerziellen Einsatz bereit ist. Wir haben viele Hindernisse überwunden“, so Koh weiter.

Mit Google-CEO Sundar Pichai habe er sich bereits vor zwei Monaten getroffen und eine Taskforce gegründet, die sich auf die Bedienoberfläche des faltbaren Smartphones konzentriere. Zudem sei es geplant, ähnlich wie bei den Modellreihen Galaxy S und Galaxy Note, auch die faltbaren Smartphones jedes Jahr zu aktualisieren. Allerdings werde das Gerät anfänglich nur in bestimmten Märkten wie Südkorea und den USA angeboten und über wenige Mobilfunkanbieter vertrieben. Auch habe das Telefon noch keinen Namen.

„Wir glauben nicht, dass das faltbare Telefon den konventionellen Smartphone-Formfaktor komplett überarbeiten wird“, erklärte Koh. „Rollbare und dehnbare Display-Produkte werden auch umwälzend sein und wir forschen ebenso in diesen Bereichen.“

Der in der vergangenen Woche präsentierte Prototyp eines faltbaren Smartphones erinnert an Nokias legendären Communicator: Ein Gerät mit einem Scharnier an der Längsseite und einem Display auf der Vorderseite, das wie ein Buch geöffnet wird. Aufgeklappt gab das Gerät den Blick auf ein nahezu vollflächiges Display frei – mit der in etwa doppelten Größe des äußeren Displays.

Samsung machte auch technische Angaben zu den beiden Displays des faltbaren Smartphones. Der äußere Bildschirm soll 1960 mal 840 Bildpunkte auflösen, was bei einer Diagonalen von 4,5 Zoll einer Pixeldichte von 420 ppi und einem Seitenverhältnis von 21 zu 9 entspricht. Das faltbare Panel löst indes 1536 mal 2152 Pixel auf und ist 7,3 Zoll groß. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 420 ppi und ein Seitenverhältnis von 4,2 zu 3.

Um das Display faltbar zu machen, verwendet Samsung statt Glas einen flexiblen und zugleich widerstandsfähigen Polymerkunststoff als Abdeckung. Ein dehnbarer Klebstoff soll zudem dafür sorgen, dass das neue Display ausreichend flexibel und haltbar ist, um mehrere Hunderttausend Mal gefaltet zu werden. Zudem soll das Display dünner als alle anderen mobilen Screens von Samsung sein, vor allem aufgrund eines 45 Prozent dünneren Polarisators.

Auch wenn der Prototyp einen das gesamte Display ausfüllenden Homescreen zeigte, soll es die gleichzeitige Nutzung mehrerer Anwendungen vereinfachen. Auf Skizzen des Geräts war zu erkennen, dass Samsung die simultane Ausführung von bis zu drei Anwendungen vorsieht. Unterstützung erhält Samsung dabei von Google, das auf seinem Android Developer Summit einen nativen Support für faltbare Displays ankündigte.

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Cloudflare stellt mobile App für DNS-Service 1.1.1.1 vor

Die App liegt für Android und iOS vor. Sie erstellt ein VPN-Profil und leitet darüber alle DNS-Abfragen an einen Server von Cloudflare. Das Unternehmen verspricht mehr Datenschutz und eine schnellere Auflösung von DNS-Anfragen.

Cloudflare hat eine mobile App für Android und iOS veröffentlicht, die die Nutzung seines auf Datenschutz ausgerichteten DNS-Diensts 1.1.1.1 vereinfachen soll. Der Dienst eignet sich aber auch, um Internet-Blockaden in repressiven Staaten zu umgehen.

Die App leitet jeglichen DNS-Traffic über die DNS-Server von Cloudflare. Als Folge sind Internet Service Provider nicht mehr in der Lage, den Traffic eines Nutzers auszuspähen, indem Sie die DNS-Logs abrufen. Sie richtet sich aber auch an Journalisten und Aktivisten, die auf Internetinhalte zugreifen wollen, die beispielsweise durch die staatliche Kontrolle von DNS-Servern nicht zugänglich sind.

Grundsätzlich müssen Nutzer, die den nach seiner IP-Adresse benannten Dienst 1.1.1.1 einsetzen wollen, lediglich die Einstellungen für den bevorzugten DNS-Server auf die Adresse 1.1.1.1 ändern. Auf mobilen Geräten ist dies unter Umständen jedoch nicht so einfach möglich wie auf einem PC.

Diesen Vorgang will die mobile App von Cloudflare nun vereinfachen. Beim ersten Start der App wird für diesen Zweck ein VPN-Profil eingerichtet. Cloudflare weist darauf hin, dass während des Betriebs der App andere VPN-Dienste nicht mehr funktionieren.

Nach der Installation des VPN-Profils, wofür eine Sicherheitswarnung bestätigt werden muss, zeigt die App lediglich einen Button an, mit dem die DNS-Einstellungen geändert beziehungsweise jegliche DNS-Anfragen per VPN an die Adresse 1.1.1.1 umgeleitet werden. Danach kann die App minimiert und im Hintergrund ausgeführt werden. Öffnet man nun einen Browser auf seinem mobilen Gerät und ruft eine Website auf, wird die dafür benötigte DNS-Anfrage nicht mehr an den Server des Internet Service Providers (ISP) gestellt, sondern an den DNS-Server von Cloudflare.

Cloudflare verspricht weitere Vorteile seines Diensts: „1.1.1.1 verschlüsselt Ihre DNS-Abfragen und stellt sicher, dass ISPs Ihre DNS-Daten nicht verkaufen können. Gleichzeitig sind wir 28 Prozent schneller als andere öffentliche DNS-Resolver da draußen“, heißt es in der Beschreibung der App.

Die App ist ab sofort kostenlos zu haben. Cloudflare bietet sie im Google Play Store unter der Bezeichnung „1.1.1.1: Faster & Safer Internet“ an. In Apples App Store ist sie unter dem Namen „1.1.1.1: Faster Internet“ für iPhones und iPads zu haben.

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Project Treble: Google erwägt frühere Tests neuer Android-Versionen

Der Schlüssel dafür sind die sogenannten Generic System Images. Dabei handelt es sich um Android-Versionen ohne jegliche Hersteller-Anpassungen. Google will künftig GSIs neuer Android-Version noch vor der Veröffentlichung des Quellcodes im AOSP bereitstellen.

Google wird möglicherweise künftig Nutzern schon deutlich früher Vorabversionen von neuen Android-Releases zur Verfügung stellen. Das kündigte Hung-ying Tyan, Mitarbeiter von Googles Project-Treble-Team, in der vergangenen Woche auf dem diesjährigen Android Developer Summit an. Die XDA Developers gehen davon aus, dass ein breiteres Publikum neue Android-Releases deutlich vor der Veröffentlichung des Codes für das Android Open Source Project (AOSP) testen kann.

Ermöglicht wird dies durch die sogenannten Generic System Images (GSI), die ein Bestandteil des Project Treble sind, mit dem Google die Entwicklung und Verteilung von Android-Updates vereinfachen will. GSIs sind Android-Builds ohne jegliche Anpassungen von Geräteherstellern oder Mobilfunkanbietern. Google setzt voraus, dass alle Treble-kompatiblen Android-Geräte in der Lage sind, ein solches generisches Systemabbild auszuführen – und zwar aufbauend auf der bereits vorhandenen Anbieter-Implementierung ihres Geräts. Wenn ein GSI ausgeführt wird, sollten folglich auch alle wichtigen Hardwarefunktionen betriebsbereit sein.

Bei einem Vortrag auf dem Entwicklertreffen betonte Hung-ying Tyan demnach, dass GSIs ein wichtiger Teil der Treble-Compliance seien. „Wir glauben, dass es ein noch größeres Potential hat. Wir haben uns das Ziel gesetzt, GSI zugänglicher und nützlicher zu machen, und zwar nicht nur für Gerätehersteller, sondern für die Allgemeinheit inklusive App-Entwicklern und Verbrauchern.“

Um dieses Ziel zu erreichen, sei nun erstmals ein auf Android Pie basierendes GSI im Android Open Source Project veröffentlicht worden. „Wir prüfen aber auch Möglichkeiten, künftige GSIs früher vor dem Release der nächsten Android-Version verfügbar zu machen. Auf diese Art werden Sie in der Lage sein, die nächste Android-Version früher auszuprobieren. Und wir erhalten früheres Feedback von Ihnen, die Vorteile sind also auf beiden Seiten“, ergänzte der Google-Mitarbeiter.

Seit Jahren bietet Google Vorabversionen eines neuen Android-Release nur für seine eigenen Nexus- und Pixel-Geräte an sowie neuerdings auch für wenige handverlesene Smartphones anderer Hersteller. Erst nach Abschluss der Entwicklung der neuen Android-Version wird der Quellcode dem AOSP zur Verfügung gestellt.

Laut XDA Developers wäre Google jedoch in der Lage, schon Monate vorher ein GSI auf Basis der zu dem Zeitpunkt vorhandenen Android-Builds zu erstellen und freizugeben. Ein solches GSI könnte dann auf jedem Treble-kompatiblen Android-Gerät installiert und ausgeführt werden. App-Entwickler und auch Verbraucher wären nicht mehr auf den Android-Emulator oder eines der wenigen unterstützten Smartphones angewiesen, um eine Beta einer neuen Android-Version zu testen.

Allerdings steht solchen frühen Tests noch eine Hürde im Weg. Derzeit ist es noch sehr aufwendig, GSIs zu installieren, da diese per Eingabeaufforderung und Fastboot geflasht werden müssen. Außerdem ist es erforderlich, den Bootloader zu entsperren. Hung-ying Tyan soll jedoch ein neues Verfahren in Aussicht gestellt haben, das den Aufwand erheblich reduzieren soll. Details dazu nannte er jedoch nicht.

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Vulnerability Intelligence Report: Unternehmen müssen mehr als 100 kritische Schwachstellen pro Tag bewältigen

Laut der jüngsten Erhebung sind Unternehmen im Durchschnitt mit 870 Schwachstellen pro Tag konfrontiert. Darunter befinden sich 100 Schwachstellen, die laut dem Common Vulnerability Scoring System (CVSS) – einem Branchenstandard zur Bewertung von Sicherheitslücken – als kritisch eingestuft werden.

Das Tenable Research Team hat seinen aktuellen Vulnerability Intelligence Report veröffentlicht. Der Bericht stellt eine Übersicht aktueller Schwachstellentrends bereit und bietet Einblicke in die Handlungsweisen von Unternehmen, die mit einer Flut neuer Cyberrisiken klar kommen müssen. Laut der jüngsten Erhebung sind Unternehmen im Durchschnitt mit 870 Schwachstellen pro Tag konfrontiert. Darunter befinden sich 100 Schwachstellen, die laut dem Common Vulnerability Scoring System (CVSS) – einem Branchenstandard zur Bewertung von Sicherheitslücken – als kritisch eingestuft werden. Den Experten des Cyber Exposure-Unternehmens zufolge reicht es nicht, nur auf Basis der CVSS Beurteilung zu priorisieren, da Unternehmen dann nicht sicher und effektiv feststellen können, welche Schwachstellen schnellstmöglich behoben werden müssen.

Das Schwachstellenmanagement stellt eine Herausforderung da – sowohl durch Umfang als auch Volumen und Geschwindigkeit, wie die Ergebnisse des Vulnerability Intelligence Report bestätigen. Das Forschungsteam analysierte für den Bericht die anonymisierten Daten von 900.000 Schwachstellen Assessments in 2.100 Unternehmen. Das Team schätzt, dass die Security Branche 2018 bis zu 19.000 neue Schwachstellen entdecken wird – ein Anstieg von 27 Prozent gegenüber 2017. Zugleich waren 2017 nur für sieben Prozent der Schwachstellen Exploits öffentlich verfügbar. Das bedeutet, dass von 93 Prozent nur ein theoretisches Risiko ausgeht. Für die meisten Schwachstellen wird niemals ein funktionierendes Exploit entwickelt und wo es Exploits gibt, wird nur ein Teil davon aktiv für Angriffe eingesetzt. Das erschwert es zu bestimmen, welche Schwachstellen als erstes behoben werden sollten – wenn überhaupt.

Unternehmen kämpfen damit, immer mehr Schwachstellen zu bewerten und zu managen, weil sie nur unzureichend priorisieren. Dadurch werden zudem strategische Technologieentscheidungen unmöglich. Ein Beispiel ist Adobe Flash, das ab 2020 nicht mehr unterstützt und in den meisten Unternehmensumgebungen auch nicht mehr aktiv eingesetzt wird. Und obwohl die Hälfte der 20 häufigsten Anwendungsschwachstellen auf Flash beruht, ist Flash laut Tenable noch immer in vielen Umgebungen zu finden.

„Wenn alles dringlich ist, bleibt die Einstufung auf der Strecke. Wir müssen als Branche verstehen, dass wir Cyberrisiken nur dann reduzieren, wenn wir Probleme effektiv priorisieren“, erklärt Tom Parsons, Senior Director of Product Management, Tenable. „Unternehmen sind auf praxisnahe Einblicke zu ihren größten Schwachstellen angewiesen, wenn sie mit Umfang und Tempo neuer Vulnerabilities mithalten wollen. Andernfalls wird das Lösen der Probleme zum Stochern im Dunkeln. Ein Anfang ist es, dass sich die Verantwortlichen auf die Schwachstellen konzentrieren, die tatsächlich ausgenutzt werden, und nicht auf jene, wo dies lediglich theoretisch möglich ist.“

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Apple verbessert Reparierbarkeit des neuen MacBook Air

Einige Komponenten sind inzwischen modular aufgebaut und ohne Umwege austauschbar. Ein Akkuwechsel erfordert indes weiterhin den Ausbau des Logikboards und auch der Lautsprecher. Die Gesamtnote fällt deswegen mit drei von zehn möglichen Punkten weiterhin gering aus.

iFixit hat das neue MacBook Air in seine Einzelteile zerlegt. Demnach hat Appledas Gerät nicht nur leichter und leistungsfähiger gemacht, sondern auch die Reparierbarkeit verbessert. „Nach Jahren abnehmender Reparaturfähigkeit ist dies eine erfrischende Änderung für Apple Notebooks“, lautet das Fazit der Reparaturspezialisten.

Die Gesamtnote fällt mit drei von zehn möglichen Punkten allerdings immer noch schlecht aus. Gelobt wird lediglich der modulare Aufbau von bestimmten Komponenten wie Anschlüssen, Lüftern und Lautsprechern, die zudem leicht zu erreichen seien. Für andere, häufig auftretende Reparaturen müssten indes diverse zusätzliche Bauteile entfernt werden.

Wie immer kritisiert iFixit den Einsatz von Apples Pentalope-Schrauben. Der Akku soll sich erst nach Ausbau des Logikboards und der Lautsprecher wechseln lassen. Zudem seien RAM und Massenspeicher fest verlötet, was ein Upgrade unmöglich macht und auch eine Reparatur deutlich erschwert und verteuert. Für Apple seien Reparaturen aufgrund seiner Werkzeuge und Kenntnisse einfach, den durchschnittlichen Nutzer sperre Apple jedoch aus.

Besonders schlecht zu reparieren ist laut iFixit die Tastatur. Sie ist fest in den oberen Gehäusedeckel integriert. Als Folge muss das Gerät, dass von der Unterseite her geöffnet wird, fast vollständig zerlegt werden, um das Keyboard zu reparieren oder zu tauschen.

Der Teardown enthüllt aber auch einige der von Apple verwendeten Bauteile. Dazu gehören der Intel-Prozessor vom Typ Core i5-8210Y, der 128 GByte große Flash-Speicher von SanDisk, ein Thunderbolt-3-Controller von Intel und ein Audio-Chip von Cirrus Logic. Außerdem setzt Apple beim neuen MacBook Pro offenbar auf LPDDR3 RAM von SK Hynix, ein WLAN-Modul von Murata und einen NFC-Controller von NXP Semiconductor.

Der Akku des MacBook Air, der mit Schrauben und sechs Klebestreifen befestigt ist, soll ein Kapazität von 49,9 Wh haben und damit unter anderem Microsofts Surface Laptop 2 und HPs kommendes Notebook Spectre x360 ausstechen. iFixit weist jedoch darauf hin, dass für alle drei genannten Notebooks die Hersteller eine Akkulaufzeit von zehn Stunden angeben und dass Microsoft und auch HPleistungsfähigere Intel-CPUs aus der U-Serie einsetzen.

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Microsoft deaktiviert versehentlich Windows-10-Pro-Lizenzen

Betroffen sind Nutzer weltweit – auch hierzulande. Die Produktaktivierung stuft ihr System von Windows 10 Pro auf Windows 10 Home herab, wofür sie keinen gültigen Lizenzschlüssel haben. Microsoft will den Fehler inzwischen behoben haben.

Microsoft hat einen Fehler in seinen Aktivierungsservern für Windows 10eingeräumt. Er führt dazu, dass einige Nutzer von Windows 10 Pro eine Meldung erhalten, wonach ihre Lizenz nicht aktiviert wurde. Der Hinweis sorgte anfänglich bei Nutzern für große Verunsicherung. Inzwischen soll das Problem behoben sein.

In den meisten Fällen wurde laut Einträgen auf Reddit unterstellt, ein Nutzer habe sein System von Windows 10 Pro auf Windows 10 Home umgestellt, weswegen der vorhandene Lizenzschlüssel nicht mehr zum Betriebssystem passe. Den Kommentaren ist auch zu entnehmen, dass oftmals Nutzer betroffen waren, die mit einem Schlüssel für Windows 8.x auf Windows 10 umgestiegen sind.

„Nachdem ich jahrelang diesen Schlüssel hatte, der von Windows 8 Pro stammt und mit dem ich kostenlos auf Windows 10 gewechselt bin, erhielt ich plötzlich eine Benachrichtigung, dass mein Schlüssel zu Windows 10 Home gehört und ich es installieren soll. Was passiert hier“, schreibt ein Nutzer auf Reddit. Ein anderer Anwender berichtete von demselben Problem: „Ist mir gerade auch passiert. I hatte einen physischen Windows-8.1-Pro-Schlüssel, den ich schon vor Jahren für Windows 10 Pro aktiviert habe.“

Microsoft bestätigte kurz darauf, dass ein Fehler seiner Authentifizierungsserver für die Falschmeldungen verantwortlich ist und kündigte einen Fix an. „Wir arbeiten daran, für eine begrenzte Zahl von betroffenen Windows-10-Pro-Kunden die Produktaktivierung wiederherzustellen“, teilte Jeff Jones, Senior Director bei Microsoft, mit.

Ein Reddit-Nutzer will von einem Mitarbeiter des Microsoft-Supports erfahren haben, dass Nutzer in Japan, Korea, den USA und vielen anderen Ländern betroffen waren. Das Problem sei bereits bekannt und werde wahrscheinlich im Lauf von ein bis zwei Arbeitstagen gelöst. Auch hierzulande trat der Fehler auf, wie Kommentaren zu Beiträgen auf Dr. Windows und Borncity zu entnehmen ist.

Inzwischen berichten einige betroffene Nutzer, dass der Fehler behoben und ihre Windows-10-Versionen wieder korrekt aktiviert sind. Sollte die Aktivierung nicht korrekt angezeigt werden, sollten Betroffene in der Einstellungen-App unter Update und Sicherheit den Punkt Aktivierung auswählen und die Problembehandlung ausführen. Dadurch sollte der korrekte Status der Produktaktivierung wiederhergestellt werden.

Microsoft teilte indes mit, dass Nutzer nichts unternehmen müssen und dass der Fehler automatisch in den kommenden 24 Stunden behoben wird. Dann soll auch das Wasserzeichen, mit dem ein nicht korrekt aktiviertes Windows 10 markiert wird, wieder verschwinden.

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Windows 10: Probleme bei der Aktivierung sind offenbar behoben

Die gestern gemeldete Störung bei der Aktivierung von Windows 10 Pro ist offenbar behoben. Was Betroffene jetzt tun müssen, verrät COMPUTER BILD.

Seit dem 8. November 2018 klagen PC-Nutzer wieder vermehrt über Aktivierungs-Probleme bei Windows 10. Auch bei COMPUTER BILD meldeten sich Leser, deren Windows 10 Pro plötzlich auf eine eingeschränkte Home-Lizenz herabgestuft wurde. Die Ursache ist jetzt offenbar behoben. Was dahintersteckt, verrät COMPUTER BILD.

Windows 10: Aus Pro mach Home

Die Mail, mit der sich COMPUTER BILD-Leser Michael F. an die Redaktion wandte, klang zunächst nach einem klassischen Fall von Softwarefälschung: „Heute Morgen erschienen auf meinen seit 2017 mit Windows 10 Pro laufenden PCs mehrere Fehlermeldungen“, schrieb der ratlose Leser. In der Folge sei Windows plötzlich nicht mehr aktiviert, „und es wird behauptet, ich hätte eine Home-Lizenz“. Der Verdacht, Michael F. könnte auf eine Software-Fälschung oder eine irregulär verbreitete Volumenlizenz hereingefallen sein, zerstreute sich jedoch schnell. Denn auch bei Facebook und Reddit meldeten sich immer mehr Betroffene, deren Pro-Version plötzlich nicht mehr aktiviert war.

Windows 10: Server-Probleme beheben

Microsoft hat das Problem inzwischen in seinem Antwort-Forum bestätigt und über Nacht behoben. Offenbar gab es eine Störung bei den Aktivierungs-Servern für Windows 10. Auch bei Michael F. hatte sich das Problem am Freitagmorgen teilweise in Luft aufgelöst. Doch während ein mit dem April-Update (Version 1803) laufender PC automatisch reaktiviert wurde, musste der COMPUTER BILD-Leser auf einem weiteren Computer mit dem Oktober-Update (Version 1803) die Problembehandlung für die Aktivierung durchführen. Betroffene, deren PC nicht automatisch aktiviert wird, sollten diese Microsoft-Anleitung befolgen. Im Falle von Michael F. dauerte die Reparatur etwa 15 Sekunden.

Aktivierungsprobleme sind nicht neu

Von dem Problem betroffen waren offenbar nur PCs, die ursprünglich mit einer Pro-Version von Windows 8 oder 7 ausgeliefert und zwischenzeitlich über das kostenlose Windows-10-Upgrade aktualisiert worden waren. So war es auch im Fall des COMPUTER BILD-Lesers, dessen Computer mit einer im BIOS hinterlegten Windows 1 Pro-Lizenz ausgeliefert wurden. Offenbar lag der Fehler beim Abgleich dieses Produktschlüssels mit der digitalen Windows-10-Lizenz, die das Betriebssystem automatisch im Microsoft-Konto des Nutzers hinterlegt. Einiges deutet dabei auf größere Probleme im Aktivierungsverfahren hin. Schon als der Konzern Anfang Oktober 2018 die Auslieferung des Windows 10 Oktober Updates stoppte, klagten Nutzer über vergessene Lizenzschlüssel, die eine Aktivierung der neuen Windows-Version vereitelten.

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Windows-Troubleshooter: Probleme erkennen und beheben – automatisch

Seit Windows 7 besitzt die Systemsteuerung automatische Problemlösungs-Assistenten. COMPUTER BILD verrät, wie Sie sie nutzen – unter Windows 10 leider erschwert.

Selbstbewusst und nützlich: Microsoft weiß um Fehler, die im Windows-Betrieb auftreten – und integriert in Windows-Systeme ab Version 7 (genauer: 6.1) in die Systemsteuerung automatische Hilfsassistenten. Die erkennen Komplikationen und beheben die Fehler mit wenigen Klicks. Das klappt nicht immer, bei streikendem Windows Update oder Soundwiedergabeproblemen ist es aber einen Versuch wert. Meist machen die Werkzeuge nichts kaputt, sie starten stattdessen etwa beendete Dienste neu, was eine lahmgelegte Funktion repariert. Hier finden Sie Bedientipps – und einen Gratis-Download für sofortigen Assistenten-Zugriff!

Windows-Probleme automatisch beheben

Unter Windows XP und Vista war das herunterzuladende Fix it Center nötig, um Probleme zu beheben. Anders ab Windows 7: Hier öffnen Sie das Startmenü und navigieren zu „Systemsteuerung > Probleme erkennen und beheben“. Damit der Link bereitsteht, muss die Systemsteuerung in der Kategorien-Ansicht arbeiten: Wechseln Sie gegebenenfalls dorthin, indem Sie oben rechts neben „Anzeige“ auf „Große Symbole“ oder „Kleine Symbole“ klicken und auf „Kategorie“ umstellen. Via „Probleme erkennen und beheben“ gelangen Sie zu einer Übersichtsseite automatischer Problemlösungen (Adressleisten-Pfad: „Systemsteuerung \ Alle Systemsteuerungselemente \ Problembehandlung“). Klicken Sie auf einen Eintrag, der zum vorliegenden Problem passt, und folgen Sie dem Assistenten. Tipp: Um mehr Assistenten angeboten zu bekommen, klicken Sie auf eine Kategorie wie „Programme“. Eine vollständige Liste erhalten Sie per Mausklick oben links auf „Alles anzeigen“ – in jedem Ansichtsmodus genügt ein Einzel- statt Doppelklick zum Assistent-Start. Anhand der Spalte „Beschreibung“ in der Alles-anzeigen-Ansicht verschaffen Sie sich zu jedem Eintrag einen groben Funktionseindruck. Vergrößern Sie die Spalte per gedrückter Maustaste, um die Übersicht zu verbessern. Alternativ bewegen Sie den Mauszeiger auf Einträge, um in aufpoppenden Quickinfos die Erklärungen zu sehen.

In Windows 7 steckt ein Bug: So lesen Sie im Assistent oben „Wiedergeben von Audiodataeien“ – ein Rechtschreibfehler, den das Service Pack 1 nicht behoben hat; der Bug besteht also in Windows 7 Build 7600 (ohne SP1) und Build 7601 (mit SP1). Erst in Windows 8/10 taucht der Fehler werksseitig nicht mehr auf.

Assistenten per Startmenü-Suche aufrufen

Zeitsparend: Wollen Sie sich nicht durch die Systemsteuerung hangeln, suchen Sie per Startmenü nach dem gewünschten Assistenten und laden ihn per Eingabetaste. Beispielsweise tippen Sie audiowiedergabeprobleme in den Startmenü-Suchschlitz und öffnen „Audiowiedergabeprobleme erkennen und beheben“. Das funktioniert bei Windows 7 und seinen Nachfolgern, praktisch ist es vor allem bei Windows 8: Das Startmenü weicht der Kachel-Oberfläche, der Aufruf der Systemsteuerung bereitet manchen Nutzern Probleme. Als Windows-8(.1)-Nutzer rufen Sie die Systemsteuerung etwa via Charms-Bar auf: Öffnen Sie sie mit Windows-C und klicken Sie auf „Einstellungen > Systemsteuerung“. Damit die Charms-Bar die Systemsteuerung anbietet, wechseln Sie zur Desktop-Oberfläche; in der Kachel-Oberfläche fehlt oben der Leisteneintrag. Unter Windows 10 drücken Sie je nach System Windows-R und tippen control ein – das funktionierte schon bei Windows 7/8x.

Windows 10: Assistenten in Einstellungen-App

Neueren Windows-10-Versionen fehlt in der Systemsteuerung die Option „Probleme erkennen und beheben“. Microsoft entfernte sie, da es die Systemsteuerung mit größeren Windows-10-Updates (Feature-Updates, technisch genauer: Feature-Upgrades) zunehmend der Funktionen berauben will. Irgendwann soll sie aus dem Betriebssystem verschwinden. Bis einschließlich Windows 10 1607 (Anniversary Update) finden Sie im Startbutton-Kontextmenü die Option Systemsteuerung – worüber Sie sie bequem per Maus öffnen. Seit Windows 10 1703 (Creators Update) ist die Systemsteuerung aus dem Menü verschwunden und zugleich „Probleme erkennen und beheben“. Sie finden ein Äquivalent in der Einstellungen-App: Rufen Sie sie mit Windows-i auf und wechseln Sie zu „Update und Sicherheit > Problembehandlung“. Klicken Sie einen Problemlösungs-Eintrag an und auf „Problembehandlung ausführen“ – woraufhin der zugehörige Assistent startet, optisch gestaltet wie gewohnt (zu Apps sind die Tools nicht umgebaut).

Windows 10: Probleme erkennen und beheben

Trotz Funktionsabbau: Per Umweg gelangen Sie unter Windows 10 (und den Vorgänger-OS) ohne Systemsteuerung-Befehl in den Bereich Problembehandlung. So brauchen Sie die Einstellungen-App nicht zu bemühen. Sie erreichen die Assistenten per CLSID-Befehl: Drücken Sie Windows-R und fügen Sie ein:

shell:::{C58C4893-3BE0-4B45-ABB5-A63E4B8C8651}

Der Ausführen-Dialog merkt sich den Befehl, sodass Sie ihn künftig nach Drücken von Windows-R per Eingabetaste erneut abschicken – das Merken entfällt. Je nach Betriebssystem unterscheidet sich die Assistenten-Auswahl. Exklusive Windows-10-Funktion: Im Kontextmenü (Rechtsklick) des Lautstärke-Symbols im Infobereich, also rechts in der Taskleiste, finden Sie die Option „Soundprobleme behandeln“ – für den schnellen Zugriff auf den zugehörigen Assistenten. Zum Teil bieten Windows 7/8 Ähnliches: Wenn der Windows-Audio-Dienst beendet ist, tauschen beide im Lautstärke-Icon-Kontextmenü den „Lautstärkemixer öffnen“-Eintrag durch „Problembehandlung von Soundproblemen“; Windows 10 zeigt sein Äquivalent selbst im problemfreien Betrieb nach Rechtsklick.

Troubleshooter-Download erleichtert Nutzung

Wollen Sie vereinfacht auf die Problembehandlung zugreifen, laden Sie den COMPUTER BILD-Windows-Troubleshooter: Sie entpacken das bereitgestellte ZIP-Archiv, anschließend genügt ein Doppelklick auf die Batch-Datei (BAT). Das ist bequemer, als unter Windows 10 1703+ im Systemsteuerung-Suchfeld oben rechts einzugeben: problembehandlung – so ist sie noch immer aufzuspüren. Dank des Downloads entfällt zudem das Anlegen einer Verknüpfung: Mit der klappt der Aufruf der Problembehandlung via Doppelklick, doch ist es nötig, im Verknüpfungs-Assistenten von Windows dem „shell (…)“-CLSID-Code ein explorer voranzustellen.

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Samsung zeigt faltbares Infinity-Flex-Display

Ein Prototyp hat die Form eines Buchs mit einem 7,3-Zoll-Display im inneren. Eine Kunststoffoberfläche statt Glas sowie ein dehnbarer Kunststoff erlauben es, das Display zu falten. Die Technik sieht Samsung als „Grundlage für das Smartphone von morgen“ an.

Samsung hat auf seiner Entwicklerkonferenz SDC, die derzeit in San Francisco stattfindet, die Massenproduktion eines als Infinity Flex bezeichneten faltbaren Displays angekündigt. Justin Denison, Senior Vice President für Produktmarketing der Mobilsparte von Samsung, demonstrierte zudem ein Gerät, das allerdings nur eines von vielen möglichen Einsatzgebieten aufzeigen sollte.

Das Infinity-Flex-Display sei „die Grundlage für das Smartphone von morgen“, sagte Denison. „Es ist eine leere Leinwand für uns, um etwas Schönes zusammen zu machen.“

Vom Prototyp selbst zeigte Denison nur die Displays – die Bühne war bei seiner Rede so beleuchtet, dass das Gerät an sich im Dunkeln blieb. Der Formfaktor erinnerte jedoch an Nokias legendäre Communicator: Ein Gerät mit einem Scharnier an der Längsseite und einem Display auf der Vorderseite, das wie ein Buch geöffnet wird. Aufgeklappt gab das Gerät den Blick auf ein nahezu vollflächiges Display frei – mit der in etwa doppelten Größe des äußeren Displays.

Samsung machte auch technische Angaben zu den beiden Displays des faltbaren Smartphones. Der äußere Bildschirm soll 1960 mal 840 Bildpunkte auflösen, was bei einer Diagonalen von 4,5 Zoll einer Pixeldichte von 420 ppi und einem Seitenverhältnis von 21 zu 9 entspricht. Das faltbare Panel löst indes 1536 mal 2152 Pixel auf und ist 7,3 Zoll groß. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 420 ppi und ein Seitenverhältnis von 4,2 zu 3.

Um das Display faltbar zu machen, verwendet Samsung statt Glas einen flexiblen und zugleich widerstandsfähigen Polymerkunststoff als Abdeckung. Ein dehnbarer Klebstoff sorgt zudem dafür, dass neue Display „ausreichend flexibel und haltbar ist, um mehrere Hunderttausend Mal gefaltet zu werden“, ergänzte Denison. Zudem sei das Display dünner als alle anderen mobilen Screens von Samsung, vor allem aufgrund eines 45 Prozent dünneren Polarisators.

Auch wenn der Prototyp einen das gesamte Display ausfüllenden Homescreen zeigte, soll es die gleichzeitige Nutzung mehrerer Anwendungen vereinfachen. Auf Skizzen des Geräts ist zu erkennen, dass Samsung die simultane Ausführung von bis zu drei Anwendungen vorsieht. Unterstützung erhält Samsung dabei von Google, das auf seinem gestrigen Android Developer Summit einen nativen Support für faltbare Displays ankündigte.

Samsung verspricht schon länger ein Smartphone mit einem faltbaren Display. Vor rund drei Wochen nannte der Chef von Samsungs Mobilsparte erstmals Details. Er stellte ein faltbares Gerät in Aussicht, dass er als Tablet für die Hosentasche bezeichnete – eine Beschreibung, die auch auf den von Denison gezeigten Prototyp zutrifft.

Der Titel „weltweit erster Anbieter eines faltbaren Smartphones“ wird jedoch wahrscheinlich nicht an Samsung gehen. Ein chinesischer Anbieter namens Royole stellte in der vergangenen Woche das Flex Pai vor. Es hat ebenfalls die Form eines Buchs – das faltbare Display dient jedoch als Umschlag. Es wird also um das sehr großzügige Scharnier herumgeführt – die Innenseiten des Geräts liegen nämlich nicht flach aufeinander sondern bilden im geschlossenen Zustand einen Keil. Auch wenn es sich um ein faltbares Smartphone handelt, sein Display ist wohl nur als stark gekrümmt und nicht als gefaltet zu bezeichnen.

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