Die Previews der Monthly Rollups für Windows 7 und 8.1 sind da

Microsoft hat bereits mit der Verteilung der Vorschau für das monatliche Windows 7 und Windows 8.1-Rollup begonnen. Dazu kommen die entsprechenden Server-Varianten. Die Updates beheben gleich einige Probleme, die nach den Patch-Day-Updates auftraten, bringen aber keine sicherheitsrelevanten Änderungen.

Die neuen  Updates sind ab sofort für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP1 in der Update-Historie unter KB4338821 zu finden, zudem gibt es für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 alle Änderungen unter KB4338831 einzusehen. Die Previews können ab sofort geladen werden. Wir haben uns die Changelogs angeschaut und für euch übersetzt. Die meisten Änderungen gibt es in dem Monthly Update für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2.

Preview Monthly Rollup, Windows 7 und Windows Server 2008 (KB4338821)

Dieses nicht-Sicherheitsupdate enthält Verbesserungen und Korrekturen, die Teil von KB4338818 (veröffentlicht am 10. Juli 2018) waren, und enthält auch diese neuen Qualitätsverbesserungen als Vorschau auf das nächste monatliche Rollup-Update:

  • Behebt zusätzliche Probleme mit aktualisierten Zeitzoneninformationen.
  • Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass einige Geräte , die Netzwerküberwachungs-Workloads ausführen, den Fehler „0xD1 Stop“ nach der Installation des Juli-Updates erhalten.
  • Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass der Neustart des SQL Server-Dienstes gelegentlich mit dem Fehler „Tcp port is already in use“ fehlschlägt.
  • Behebt ein Problem, das auftritt, wenn ein Administrator versucht, den World Wide Web Publishing Service (W3SVC) zu stoppen. Der W3SVC bleibt im Zustand „Stopp“, kann aber nicht vollständig gestoppt oder neu gestartet werden.

Preview Monthly Rollup Windows 8.1 und Windows Server 2012 (KB4338831)

Dieses nicht-Sicherheitsupdate enthält Verbesserungen und Korrekturen, die Teil KB4338815 (veröffentlicht am 10. Juli 2018) waren, und enthält auch diese neuen Qualitätsverbesserungen als Vorschau auf das nächste monatliche Rollup-Update:

  • Behebt zusätzliche Probleme mit aktualisierten Zeitzoneninformationen.
  • Behebt ein Problem, das Speicherlecks verursacht, bis ein Neustart des Systems erforderlich wird, z.B. bei der Verwendung von AppLocker zur Verwaltung  der Anwendungsnutzung.
  • Behebt ein Problem, bei dem das Kopieren von EFS-verschlüsselten Dateien von einem Client-Rechner auf eine Serverfreigabe die Dateien als verschlüsselt kopiert, anstatt den Benutzer zu warnen.
  • Behebt ein Problem, das das Drucken auf einem 64-Bit-Betriebssystem verhindert, wenn sich 32-Bit-Anwendungen als andere Benutzer ausgeben (normalerweise durch Aufruf von LogonUser). Dieses Problem tritt auf, nachdem monatliche Updates ab KB4034681, veröffentlicht August 2017, installiert wurden. Um das Problem für die betroffenen Anwendungen zu beheben, installieren Sie dieses Update und führen Sie dann einen der folgenden Schritte aus:
    • Verwenden Sie das Microsoft Application Compatibility Toolkit, um den Splwow64Compat App Compat Shim global zu aktivieren.
    • Verwenden Sie die folgende Registry-Einstellung und starten Sie dann die 32-Bit-Anwendung neu: HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Print Setting: Splwow64Compat
    • Typ: DWORT
    • Wert1: 1
  • Behebt ein Problem, das dazu führt, dass der Hypervisor nicht mehr mit dem Fehlercode „0x20001“ arbeitet.
  • Behebt ein Problem, bei dem LDAP Anträge auf Gruppenmitgliedschaft ändern. Der Operator LDAP_SERVER_PERMISSIVE_MODIFY_OID wird verwendet, und die Änderung der Mitgliedschaft ist bereits auf wahr gesetzt (Mitglied ist bereits entfernt oder bereits vorhanden). Als Ergebnis wird der SUCCESS-Status zurückgegeben und die Audit-Ereignisse „4728“ und „4729“ erscheinen, was anzeigt, dass der Vorgang abgeschlossen wurde.
  • Behebt ein Problem, bei dem die LastAccessTime-Dateieigenschaft nicht wie erwartet für Dateien im Dedup-Volume aktualisiert wird. Folgende Elemente müssen in der Registrierung neu konfiguriert werden:
    • Setzen Sie den Wert auf 0 für HKLM\SYSTEMCurrentControlSet\Control\FileSystem\NtfsDisableLastAccessUpdate.
    • Erstellen Sie das Element REG_DWORD und setzen Sie den Wert auf 0 für HKLM\System\CurrentControlSet\Services\ddpsvc\Settings\DisableLastAccessUpdate.
  • Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass einige Geräte, die Netzwerküberwachungs-Workloads ausführen, den Fehler „0xD1 Stop“ nach der Installation des Juli-Updates erhalten.
  • Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass der Neustart des SQL Server-Dienstes gelegentlich mit dem Fehler „Tcp port is already in use“ fehlschlägt.
  • Behebt ein Problem, das auftritt, wenn ein Administrator versucht, den World Wide Web Publishing Service (W3SVC) zu stoppen. Der W3SVC bleibt im Zustand „Stopp“, kann aber nicht vollständig gestoppt oder neu gestartet werden.

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Windows Server 2019: Neuer Build zeigt Fein-Tuning im großen Stil

Auch die Server-Variante des Windows-Betriebssystems schreitet in der Weiterentwicklung voran und interessierte Nutzer  und Tester können sich nun einen neuen Einblick in den aktuellen Stand verschaffen. Microsoft hat den Preview Build mit der Nummer 17713 als weiteren Meilenstein in Richtung Windows Server 2019 veröffentlicht.

Bereitgestellt wird die Vorab-Version über den Long-Term Servicing Channel (LTSC). Nutzer können hier bei der Installation zwischen zwei enthaltenen Varianten auswählen: Es gibt sowohl die „Desktop Experience and Server  Core“-Version, die bereits in allen 18 Sprachen, in denen das Betriebssystem vertrieben wird, enthalten sind. Und ausschließlich als englischsprachige Ausgabe lässt sich auch der „Windows Server Semi-Annual Channel“-Release ansehen.

Hyper-V und neue Tools

Während im Kern-Betriebssystem in erster Linie Optimierungen und Fehlerkorrekturen vorgenommen wurden, dreht sich bei den Previews vieles um die zusätzlichen Tools, die in den Windows Server integriert werden. Im aktuellen Build ist nun beispielsweise die neueste Version des Microsoft Hyper-V Servers  mit enthalten, der nun im Zusammenspiel mit dem System getestet werden kann.
Weiterhin findet der Nutzer hier die Windows Admin Center Preview 1807 vor. In diesem ist es nun beispielsweise möglich, mehrere virtuelle Maschinen in der Übersicht zu markieren und Aktionen für alle ausgewählten Instanzen durchführen zu lassen. Das ist insbesondere hilfreich, wenn es darum geht, mehrere VMs gleichzeitig zu beenden oder nach der Aktualisierung der enthaltenen Software  neu zu starten.

Verbessert wurden außerdem die Einstellungen für das Filesharing. Administratoren können hier nun einfacher Rechte für einzelne Nutzer oder Gruppen konfigurieren. Das betrifft sowohl die generellen Zugriffsmöglichkeiten auf Dateien und Verzeichnisse sowie auch die detaillierten Schreib- und Leserechte.

Eine weitere Neuerung, die jetzt getestet  werden kann, ist das Azure Update Management. Administratoren können mit diesem die Verteilung von Updates in ihrer Infrastruktur erleichtern, indem dies über Microsofts Cloud-Service zentral gesteuert wird. Alle Windows Server lassen sich so von einem zentralen System  aus auf den neuesten Stand bringen.

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Windows 10: Kumulativer Patch für das Frühlings-Update

Microsoft aktualisiert Windows 10 in unregelmäßigen Abständen mit kumulativen Updates. Diese enthalten alle Sicherheitsupdates und zahlreiche Fehler­behebungen für die aktuellste Windows-10-Version.
Das auf dieser Seite zum Download angebotene Paket ist für das Windows 10 Frühlings-Update (1803 oder auch Spring Creators Update bzw. April 2018 Update) geeignet und erhöht nach der Installation die Versionsnummern sowohl für die 32-Bit- als auch die 64-Bit-Edition auf 17134.167. Wenn Sie wissen möchten, welche Version von Windows 10 derzeit auf Ihrem Gerät  aus­geführt wird, gehen Sie ins Startmenü und wählen Sie dann Einstellungen > System > Info.

Bei der Installation werden nur jene Updates installiert, die noch nicht vorhanden oder nicht auf dem neuesten Stand sind. Microsoft in­for­miert mit einem Eintrag über die zuletzt vor­ge­nom­me­nen Ändeungen und erneuerten Dateien. Wie bei Systemaktualisierungen üblich, ist nach der Installation ein Neustart notwendig.

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Windows 10-Timeline: Chrome- und Firefox-Unterstützung nun möglich

Mit dem April-Update hat Windows 10 die Timeline genannte Funktionalität bekommen. Hier werden die Aktivitäten des Nutzers  zur Archivierung erfasst. Dieser Verlauf umfasst auch den Browser, bisher wird aber nur Microsoft Edge unterstützt. Chrome und Firefox können nun auch per Timeline erfasst werden.

Die Windows Timeline-Funktionalität hat sowohl Freunde als auch Gegner: Die einen finden, dass eine derartige Erfassung der Aktivitäten äußerst praktisch  ist, andere sind aus gleich mehreren Gründen (Datenschutz, Übersichtlichkeit etc.) skeptisch. Für all jene, die gerne damit arbeiten, gibt es nun eine oder sogar zwei gute Nachrichten.
Denn mit Google Chrome und Mozilla Firefox unterstützen die beiden derzeit populärsten Browser diese Funktionalität. Diesen Support ermöglichen aber nicht etwa die Hersteller der beiden Programme, sondern ein externer Entwickler namens Dominic Maas (via Neowin). Das gab er auf Twitter bekannt, weitere Informationen findet man auf der GitHub-Seiteseines Projekts.

„Windows Timeline Support“

Für Chrome und Firefox gibt es nun nämlich eine Erweiterung namens Windows Timeline Support, den Namen kann man sicherlich als selbsterklärend bezeichnen. Das Synchronisieren mit der ab Windows 10-Version 1803 zur Verfügung stehenden Funktionalität läuft automatisch ab, man muss sich aber natürlich auf den Erweiterungen mit dem Microsoft-Konto anmelden, das ist allerdings nur einmal notwendig. Letzteres ist nötig, weil die Browser-Aktivitäten auf Microsoft Graph veröffentlicht werden.
Windows Timeline Support ermöglicht es außerdem, ein Browser-Tab von einem Gerät  auf das andere zu „pushen“, auch das war bisher nur auf der iOS- und Android-Version von Microsoft Edge möglich. Die Erweiterungen für Chrome und Firefox funktionieren nur auf den Desktop-Versionen, in den mobilen Ausgaben werden die Aktivitäten nicht erfasst, man kann diesen Verlauf also nach wie vor nicht in der Timeline sehen bzw. muss dafür Edge verwenden.

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Die besten USB-Tipps und -Tools

USB kommt überall vor: am PC, am Smartphone, an Drucker und TV. Mit unseren Tipps und Tools sowie dem technischen Know-how nutzen Sie die Schnittstelle in allen ihren Variationen stets optimal.

USB ist die am meisten verbreitete Schnittstelle überhaupt. Sie finden sie am Rechner genauso wie am Smartphone, dem Tablet oder an externen Geräten wie Festplatten, Druckern, Sticks, Kartenlesern, Tastaturen oder Mäusen. Dazu gibt es noch jede Menge Gadgets, die auf den Port vertrauen, etwa Ventilatoren oder Lampen. Allerdings ist USBnicht gleich USB. Denn die unterschiedlichen Typen unterscheiden sich in Form und Spezifikation.
Dabei sind alle Fassungen des Standards noch in Gebrauch. Kein Wunder, dass deshalb nicht immer alles rund läuft. Haben Sie Probleme beim Verbinden oder können das Tempo des USB-Geräts nicht komplett ausreizen, geben Ihnen unsere Tipps die passenden Lösungen an die Hand. Dazu finden Sie im Technikteil die unterschiedlichen Standards erklärt und erfahren, was hinter den vielen USB-Logos steckt – inklusive des aktuellen Steckers USB Typ C. Nach der Lektüre wissen Sie alles Wichtige über diese Schnittstelle und ihr Nachrüsten mit Adaptern und Steckkarten.

USB-Tipps

Eigentlich ist es ganz einfach: Sie stecken ein USB-Gerät an, Windows erkennt es, installiert die passenden Treiber – und Sie können es verwenden. Falls es nicht so funktioniert, gibt es meist vier Gründe für den Fehler: Es liegt an den Treibern, am USB-Kabel, an der Buchse oder an der Stromversorgung. Unsere Tipps helfen Ihnen nicht nur, wenn es um die Verbindung geht, sondern auch bei Tempo- und Sicherheitsproblemen mit USB.

Sie schließen ein USB-Gerät am PC an, doch es tut sich nichts

Lösung: Findet Windows keinen passenden Treiber für das Gerät, taucht es im Geräte-Manager als unbekanntes Gerät mit einem Ausrufezeichen oder mit einer Fehlerbeschreibung auf. Dann sollten Sie auf der Webseite des Herstellers nach aktuellen Treibern suchen. Kennen Sie den Hersteller nicht, weil Sie kein Handbuch mehr haben oder der Name nicht auf dem Gerät steht, kann der Geräte-Manager weiterhelfen: Gehen Sie zu „Details“, und wählen Sie den Eintrag „Hardware-IDs“ aus. Geben Sie die Ziffern-Buchstaben-Kombination, die dort steht, auf der Webseite ein. Diese kann den Herstellernamen enträtseln.

Erkennt Windows das Gerät überhaupt nicht, kann der Fehler am Kabel oder an der Buchse liegen. Verwenden Sie zum Anschließen ein anderes, möglichst kurzes USB-Kabel. Wird das USB-Gerät an einer Buchse nicht erkannt, stecken Sie es in eine andere ein. Haben Sie nur einen USB-Port, testen Sie, ob er stabil und wackelfrei im Gehäuse sitzt und ob die Kunststoffzungen in der Buchse gerade liegen.
Macht eine externe Festplatte Probleme, kann es daran liegen, dass der USB-Anschluss zu wenig Strom liefert. Über USB 2.0 bekommt ein USB-Gerät maximal 500 Milliampere (mA) – das kann vor allem beim Hochdrehen der Platte zu wenig sein. Hier hilft es, die Platte per Y-Kabel an zwei USB-Ports anzuschließen oder sie mit einem externen Netzteil zu verbinden.

Wie zeigen Sie alle Geräte an, die mit dem PC verbunden waren?

Lösung: Diese Aufgabe erledigt das Tool USBDeview . Installieren Sie die passende Version für 32- oder 64-Bit-Windows. Nach dem Start sehen Sie alle derzeit und früher angeschlossenen USB-Geräte: Die aktiven Geräte sind grün markiert – dabei kann es sich auch um interne USB-Geräte handeln. In der Spalte „Device Type“ führt das Tool auf, um welche Art von USB-Gerät es sich handelt: Mass Storage umfasst beispielsweise USB-Sticks und -Festplatten, HID bezeichnet Mäuse und Tastaturen. Die Spalte Last Plug / Unplug Date informiert Sie darüber, wann das USB-Gerät zuletzt mit dem Rechner verbunden war. Um einen problematischen Treiber zu entfernen, sollten Sie nun alle aktuell nicht angeschlossenen Geräte deinstallieren.
Markieren Sie dazu die entsprechenden Einträge in USB Deview, indem Sie die Strg-Taste dabei gedrückt halten. Anschließend wählen Sie „File -> Uninstall Selected Devices“.

Das Smartphone wird nicht vom PC am USB-Port erkannt

Lösung: In diesem Fall sollten Sie das Smartphone vom USB-Kabel entfernen und es ausschalten.
Stecken Sie nun das Smartphone wieder ans Kabel, und schalten Sie es ein – nun sollte Windows es erkennen und den passenden Treiber installieren. Wird Ihr Smartphone weiterhin nicht erkannt, liegt möglicherweise ein Treiberkonlikt vor. Löschen Sie deshalb die vom PC gespeicherten USB-Einträge aller jemals an den Computer angeschlossenen Geräte. Dazu setzen Sie bei Windows unter „Start -> Systemsteuerung -> Geräte-Manager -> Ansicht“ den Haken bei „Ausgeblendete Geräte anzeigen“. Tippen Sie dann auf den Punkt „USB-Controller“, suchen Sie den USB-Eintrag Ihres Smartphones, und löschen Sie diesen. Starten Sie den Computer neu, und schließen Sie das Handy wieder per USB an den PC an. Der Windows Updater sollte nun die Treiber automatisch bei bestehender Internetverbindung suchen und installieren.
Bei älteren Smartphones und Windows 7 kann tatsächlich der passende Treiber fehlen: Windows hat ihn weder parat noch kann das Betriebssystem ihn per Windows-Update herunterladen. Suchen Sie dann auf der Webseite des Herstellers nach einem Windows-USB-Treiber für das Smartphone.
Wichtig ist, dass das Smartphone als Mediengerät erkannt wird. Dann nutzt Windows das Media Transfer Protocol, um die Speicherinhalte anzuzeigen. Ziehen Sie dazu auf dem Android-Phone die Statusleiste herunter. Tippen Sie auf den Eintrag mit dem USB-Symbol, und markieren Sie „Mediengerät (MTP)“.

Das Smartphone wird per USB nur geladen, aber nicht angezeigt

Lösung: Wechseln Sie das Kabel und verwenden Sie am besten das Kabel, das mit dem Smartphone geliefert wurde. Manche Micro-USB-Kabel sind nämlich nur zum Aufladen gedacht: Ihnen fehlen die Datenleitungen.

Warum funktioniert ein 4G-Stick nicht an Ihrem Android-Tablet?

Lösung: Wie auch unter Windows benötigt USB-Peripherie unter Android passende Treiber, um zu funktionieren. Allerdings lassen sich diese Treiber nicht herunterladen und nachträglich installieren, sondern sind in das Android-Betriebssystem integriert. Je nachdem, welche Version auf Ihrem Tablet läuft und wie der Tablet-Hersteller diese Version angepasst hat, kann der passende Treiber für das 4G-Modem vorhanden sein oder nicht. Hier hilft wirklich nur Ausprobieren. Oder Sie fragen beim Tablet-Hersteller nach. Ähnliches gilt, wenn Sie einen WLAN-Stick über die USB-Schnittstelle mit einem Fernseher verbinden wollen, um diesen ins Funknetz einzubinden. Viele Hersteller bieten unter eigenem Namen einen passenden WLAN-Adapter an. Doch diese Modelle sind meist teurer als Sticks von Drittanbietern: Hier können Sie sparen, wenn Sie vorher recherchiert haben, ob der WLAN-Stick an Ihrem Fernseher funktioniert.

Eine USB-3.0-Festplatte arbeitet zu langsam. Was können Sie tun?

Lösung: Ab Windows 8 sehen Sie direkt im Windows-Explorer, ob ein USB-3.0-Gerät mit maximalem Tempo arbeiten kann. Wählen Sie dazu in der linken Spalte des Explorers den Computer aus und in der Spalte daneben die USB-Festplatte. Markieren Sie nun in der Menüleiste des Explorers „Ansicht -> Details“. Nun sehen Sie ganz rechts, ob die Festplatte tatsächlich per USB 3.0 verbunden ist. Oder der Explorer zeigt unter dem Festplattensymbol den Hinweis „Das Gerät kann eine höhere Leistung erzielen, wenn es mit einem USB 3.0-kompatiblen Anschluss verbunden wird.“

Der SD-Karten-Leser im PC arbeitet auffällig langsam

Lösung: Aktuelle Speicherkarten erreichen in der Praxis sequenzielle Schreib- und Leseraten von rund 100 MB/s. Arbeitet der Kartenleser maximal mit USB-2.0-Tempo, wird er zum Flaschenhals bei der Dateiübertragung. Um herauszuinden, was der Kartenleser in Ihrem Notebook leisten kann, schauen Sie ins Handbuch. Oder Sie installieren das Tool USB Device Tree Viewer : Es zeigt alle extern und angeschlossene USB-Geräte in einer Baumstruktur. Klicken Sie in der linken Spalte den Port an, mit dem der Kartenleser verbunden ist. In der rechten Spalte suchen Sie den Abschnitt „Connection Information“ und anschließend die Zeile „Device Bus Speed“.
Steht dort in Klammern „High-Speed“, arbeitet der Kartenleser maximal nur mit dem Tempo von USB 2.0, ist also für aktuelle Speicherkarten zu langsam.
Taucht der Kartenleser nicht in der Übersicht von Device Tree Viewer auf, liefert er wahrscheinlich ausreichendes Tempo, weil er per PCI-Express mit dem System verbunden ist. Sie überprüfen das im Geräte-Manager: Wählen Sie „Ansicht -> Geräte nach Verbindung“. Öffnen Sie den Pfad „ACPI x64-basierter PC -> Microsoft ACPI-konformes System -> Stammkomplex für PCI-Express“. Wenn der Kartenleser unter einem der PCI Express Root Ports auftaucht, ist er intern per PCI-Express angebunden. Diese Schnittstelle liefert selbst in Version 2.0 und einer Lane (Übertragungskanal) mit maximal 500 MB/s genug Bandbreite für eine schnelle Speicherkarte.

Eine korrekt angeschlossene USB-3.0-Festplatte ist zu langsam

Lösung: Es genügt nicht, wenn der Rechner USB-Ports mit Version 3.0 besitzt. Damit der Datentransfer darüber mit der entsprechenden Geschwindigkeit abläuft, muss der dazugehörige USB-3.0-Controller im Chipsatz beziehungsweise auf der Hauptplatine aktiviert sein. Bei einigen Platinen müssen Sie ins Bios-Setup, um das zu überprüfen. Ein USB-3.0- Controller arbeitet mit dem Standard Extensible Host Controller Interface (xHCI). Deshalb darf eine Einstellung wie „xHCI Modus“ im Bios-Setup nicht auf „Disabled“ stehen.
Passt die Einstellung im Bios-Setup, das Festplattentempo steigt aber nicht, liegt es am Treiber. Starten Sie erneut Device Tree Viewer: Zeigt das Tool, dass die externe Festplatte mit einem Port verbunden ist, der in der linken Spalte unter einem EHCI-Controller steht, arbeitet die Platte nur mit USB 2.0. Installieren Sie deshalb aktuelle Treiber für den USB-3.0- Controller: Meist sind sie in den Chipsatz-Treiber integriert. Deshalb finden Sie die passenden Treiber beim Hersteller der Hauptplatine oder des Chipsatzes, also etwa Intel oder AMD. Nach einem Neustart des Systems sollte der xHCI-Controller arbeiten: USB Device Tree Viewer zeigt nun an, dass sie an einem Port hängt, den der xHCI-Controller verwaltet.

Beim USB-WLAN-Stick bricht immer wieder die Verbindung ab

Lösung: Möglicherweise ist ein fehlerhafter Energiesparmodus dafür verantwortlich: Der Stick verabschiedet sich in den Standby, obwohl noch eine Übertragung läuft, oder wacht nicht rechtzeitig daraus auf, um einen neuen Datentransfer abzuwickeln. Falls ein aktueller Treiber nichts bewirkt, sollten Sie deshalb den Sparmodus des USB-Ports deaktivieren. Gehen Sie dafür zu „Energieoptionen -> Energiesparplaneinstellungen bearbeiten -> Erweiterte Energieeinstellungen ändern“. Dort wählen Sie „USB-Einstellungen -> Einstellung für selektives USB-Energiesparen“ und setzen die Einträge auf „Deaktiviert“ – nur für Akku- oder Netzstrombetrieb oder für beide. Bei einem Notebook müssen Sie diese Einstellung möglicherweise auch bei einem anderen Energiesparplan ändern, wenn ihn der Laptop beim Ein- oder Ausstecken des Stromsteckers wechselt.

Windows mag einen USB-Stick nicht sicher entfernen lassen

Lösung: Damit Sie den Stick problemlos abziehen können, müssen alle Programme geschlossen sein, die auf den Stick zugreifen: Das können Tools sein, die Sie vom Stick aus gestartet haben, oder Anwendungen, die für eine geöffnete Datei zuständig sind, die auf dem Stick gespeichert ist. Schneller geht es unter Windows 7 mit dem Tool USB Disc Ejector . Das Tool zeigt die angeschlossenen USB-Sticks an: Die können Sie per Doppelklick auf das Symbol oder per Enter-Taste entfernen. Sie können das Menüfenster des Tools frei positionieren oder ihn fest in eine Ecke des Desktops andocken: Wählen Sie dazu „More -> Options -> Positioning“. Im Menü „Hotkeys“ lassen sich außerdem Tasten als Shortcuts festlegen, mit denen Sie USB-Geräte direkt entfernen können.

Übersicht: Von USB 1.0 bis 3.1

Die Übersicht fasst zusammen, was die einzelnen USB-Logos bedeuten – von den Anfängen mit USB 1.0 über das immer noch verbreitete USB 2.0 bis zum aktuellen USB 3.1 Gen 2.
USB 1.0: Das USB Implementers Forum (USB-IF) bringt USB 1.0 ab 1996 auf den Weg. Zum USB-IF gehören Intel, Microsoft und Compaq als Gründungsmitglieder. Der Standard ist als Anschlussmöglichkeit für Peripherie gedacht und setzt sich gegen eine Vielzahl von Schnittstellentypen wie SCSI durch. Ein Grund: Per USB lassen sich externe Geräte wie Drucker, Scanner und Sticks während des Betriebs anstecken – Hot Swapping. Die Datenübertragungsrate liegt anfangs bei 1,5 MBit/s als Low-Speed-Variante. Der Full-Speed-Modus erreicht maximal 12 MBit/s.
USB 1.1: Die überarbeitete Fassung wird 1998 vorgestellt, behebt Fehler von USB 1.0, ändert jedoch nichts am Übertragungstempo, das bei 1,5 MB/s (Low Speed) beziehungsweise 12 MBit/s (Full Speed) liegt.
USB 2.0: Die USB-Version wird 2000 eingeführt und ist die wohl bekannteste Revision des Standards. Der High-Speed-Modus erhöht die Übertragungsrate auf 480 MBit/s. So reicht das Tempo für den Anschluss von externen Festplatten aus. Bis dato setzen Drucker auf diesen Standard. USB-2.0-Geräte sind abwärtskompatibel, erreichen dann allerdings nur die Geschwindigkeit des jeweils niedrigeren Standards.
USB 3.0: Seit 2008 gibt es diese Fassung des Standards, der neue Kabel, Stecker und Buchsen mit sich bringt, die dank der blauen Einfärbung auch farblich herausstechen. Das Logo kennzeichnet Geräte mit Super-Speed-Modus. Sie erreichen mit maximal 4,8 Gbit/s eine zehnmal höhere Geschwindigkeit wie USB 2.0. Das Tempoplus verdankt USB 3.0 zusätzlichen Datenleitungen – vier statt der zwei Leitungen der Vorgängerversion. Im Jahr 2015 erhält diese Version mit USB 3.1 Gen 1 (Generation 1) eine neue Bezeichnung.
USB 3.1: Die aktuelle Version des Standards gibt es seit 2013. Das „Plus“ im Logo nach Super Speed weist auf die Geschwindigkeit von nun maximal 10 GBit/s hin. Allerdings kommen nur Geräte auf das Übertragungstempo, die den Zusatz USB 3.1 Gen 2 (Generation 2) tragen. Der Standard nutzt dieselben Datenleitungen und dieselben Kabel wie Super Speed. Zusätzlich ist jedoch die Steckverbindung Typ C eingeführt worden – ein verdrehsicherer Steckverbinder mit mehr Kontakten. Er ermöglicht höhere Ladeströme und transportiert Audio- und Videosignale wie Displayport oder Thunderbolt. Die Spielarten von USB Typ C finden Sie im Kasten „Der neue USB-Stecker: Typ C“ zusammengefasst.

Das Symbol zum sicheren Entfernen fehlt in der Taskleiste

Lösung: Klicken Sie auf den Pfeil links neben dem Infobereich in der Taskleiste. Im Fenster, das sich nun öffnet, sehen Sie das Symbol für das sichere Entfernen. Ziehen Sie es nun mit der Maus auf die Taskleiste, um es permanent anzuzeigen.

USB-Technik

So gängig der USB-Anschluss ist, so viele Varianten des Universal Serial Bus gibt es. Der Technikteil erklärt die unterschiedlichen Standards, Stecker und Logos und hilft dabei, immer die beste Verbindung zu finden.

USB-Geschwindigkeit: Spezifikation gibt Tempo vor

Eines der wichtigsten Unterscheidungskriterien bei den verschiedenen USB-Standards ist die Übertragungsgeschwindigkeit. Sie reicht von 1,5 MBit/s bei USB 1.0 Low Speed bis zu 10 GBit/s bei USB 3.1 Super Speed Plus. Ein schneller Port schafft damit auch immer eine optimale Ausgangslage für den Betrieb eines USB-Geräts. Allerdings lässt es sich aufgrund des Anschlusses nicht tunen. Denn Grundlage bleibt die ursprüngliche Spezifikation. Und selbst wenn die Schnittstelle eines Geräts beispielsweise mit USB 2.0 angegeben ist, heißt das nicht unbedingt, dass es die Datenrate auch wirklich maximal ausschöpft. Volles Tempo dürfen Sie nur erwarten, wenn das Logo den Zusatz „Certified USB Hi-Speed“ trägt.
Auf welche USB-Version die Geräte in und an Ihrem Rechner ausgelegt und tatsächlich angeschlossen sind, stellen Sie beispielsweise mit dem Gratis-Tool USB Device Tree Viewer fest. Es greift auf Informationen des Windows-Geräte-Managers zurück und gibt sowohl den Standard des Ports als auch den des angeschlossenen Geräts an. Beim Check werden Sie feststellen, dass bis heute auch alte USB-Versionen zum Einsatz kommen. Ein Beispiel: Maus und Tastatur eines Arbeitsplatzrechners nutzen oft nur USB1.0 in der Low-Speed-Version mit 1,5 MBit/s, obwohl sie an einem Port hängen, der der USB-2.0-Spezifikation entspricht. Sie benötigen und nutzen die schnellere Infrastruktur jedoch nicht. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei Druckern, Multifunktionsgeräten und Scannern. Sie sind mit USB-2.0-Schnittstellen ausgestattet. Deshalb erzielen Sie kein Tempoplus, wenn Sie sie am USB-3.0-Port betreiben.
Umgekehrt können unterdimensionierte USB-Ports Geräte bremsen. So hat sich etwa bei externen Festplatten USB 3.0 als gebräuchliche Schnittstelle durchgesetzt. Hängt das Speichermedium am USB-2.0-Anschluss, drosselt diese den Datentransfer von theoretischen 4,8 GB/s auf 480 MBit/s – ein merklicher Unterschied, besonders beim Überspielen von großen Datenmengen wie Backups. Das gilt selbst dann, wenn die tatsächlichen Übertragungsraten deutlich unter den theoretischen liegen.

Verschiedene Steckertypen je nach USB-Version

Für die Zeit vor USB gibt es eine ganze Reihe von Schnittstellen wie Parallelport oder SCSI (Small Computer System Interface), um Scanner und Drucker mit dem Rechner zu verbinden. Der Universal Serial Bus löst diese mehr und mehr ab. Das liegt nicht zuletzt an den Steckern, die sich vergleichsweise einfach handhaben und für mehrere Gerätearten einsetzen lassen. Die ersten und immer noch verwendeten Typen sind A und B – die flache und die quadratische Variante der Verbindung. Die flache Buchse ist im Rechner, die quadratische beispielsweise im Drucker oder Scanner eingebaut. Typisch sind die vier äußeren Kontakte für die Versorgungsspannung. Dahinter liegen die Datenleitungen. Mobile Geräte machen kleinere Versionen des Typs B – Mini- und Micro-USB – notwendig, die Smartphones und Tablets mit Strom versorgen und für die Verbindung zum Rechner sorgen.

Mit dem USB-Standard 3.0 ändern sich Stecker und Kabel – sowohl äußerlich als auch innerlich. Denn die zusätzlichen Datenleitungen machen auch mehr Pins als bisher in den Steckverbindungen nötig. Außerdem sind die Stecker und Kabel blau eingefärbt. Beim Typ-A-Stecker lassen sich die neuen Kontakte so anordnen, dass sie mit alten USB-Versionen kompatibel bleiben. Typ-B-Steckverbindungen erhalten einen Aufbau. Damit passen zwar die alten USB-Kabel in den quadratischen Teil des Anschlusses, neue Kabel jedoch nicht in Typ-B-Ports der Generationen 1.0 und 2.0. Mini-USB-Stecker fallen bei der dritten Version komplett unter den Tisch. Dafür gibt es nun Micro-B-USB-3.0-Stecker, deren Blech in der Mitte etwas eingekerbt ist. In die breitere Seite passen alte Micro-USB-Stecker, die dann allerdings auch nur mit maximal USB-2.0-Tempo arbeiten. Die schmalere Seite ist für die Super-Speed-Signale zuständig.
Die derzeit aktuellste Variante ist der Stecker mit der Bezeichnung USB Typ C. Sein wichtigstes Merkmal: Er ist verdrehsicher konstruiert. Ähnlich wie beim Apple-Lightning-Anschluss gibt es so kein „Falschherum“ beim Einstecken mehr. Im Inneren finden sich mehr Kontakte, die höhere Ladeströme und Spannungen als bisher erlauben, um neben USB auch Thunderbolt, Displayport, PCI Express und analoge Audiosignale zu transportieren. Allerdings gibt es zahlreiche Varianten. Denn Typ C steht nicht automatisch für den Support des aktuellsten USB-3.1-Standards. Im Kasten „Der neue USB-Stecker: Typ C“ finden Sie die einzelnen Symbole erklärt, an denen Sie die Talente der jeweiligen Fassung erkennen. Die Kabel haben bei Typ C auf beiden Seiten denselben Stecker. Hier entfällt erstmals bei USB die Unterscheidung in Geräte- und Hostseite.

Nachrüsten von USB-Anschlüssen: Adapter und Karten

Fehlt eine USB-Schnittstelle, lässt sie sich auf mehreren Wegen nachrüsten. Wollen Sie etwa Anschlüsse im PC oder Notebook unterbringen, nehmen Sie Steckkarten beziehungsweise Controllerkarten für den Expresscard-Einschub. Steckkarten für USB-3.0-Ports kosten mit zwei Ports rund 20 Euro und finden im Rechner in einem freien PCIe-Slot Platz. USB-2.0-Karten lassen sich genauso unterbringen und sind nur halb so teuer. Die Controllerkarten fürs Notebook bieten einen bis vier zusätzliche USB-Anschlüsse und sind im Schnitt kostspieliger als interne Karten. So kommt eine Karte mit zwei USB-3.0-Ports auf gut 40 Euro. Die USB-2.0-Pendants gibt es zumindest noch bei Ebay für rund 10 Euro. Am teuersten kommen Sie Steckkarten für USB Typ C mit gut 40 Euro für einen Anschluss.
Ist die USB-Schnittstelle am Gerät nur einmal vorhanden, reicht das oft nicht aus, um alle Peripheriegeräte wie externe Festplatten, Kartenleser oder auch USB-Displays anschließen zu können. Hubs beheben das Schnittstellendefizit. In der Regel erweitern sie die Anzahl der USB-Ports oder liefern sogar noch andere Anschlüsse wie Gigabit-Ethernet dazu. Preislich liegen sie bei etwa 25 Euro für USB 3.0 und 15 Euro für USB 2.0.
Zwingend notwendig wird die Porterweiterung bei Notebooks wie dem Apple Macbook12, das außer USB Typ C keine weiteren Anschlüsse aufweist, oder dem Dell XPS 13, das zwar mit USB Typ C ausgestattet ist, dem aber wichtige Schnittstellen wie HDMI oder Ethernet fehlen. Beide Hersteller bieten Originalzubehör an, allerdings gibt es zum Dell-Adapter zum Recherchezeitpunkt noch keine Details zu den Schnittstellentypen.

Anders bei Apple: Der USB-C-Digital-AV-Multiport-Adapter weist drei Anschlüsse auf – HDMI 1.4b, USB 3.1 Gen 1 und USB Typ C. Wie das Apple-Notebook unterstützt auch der Adapter damit nur Superspeed, nicht Superspeed Plus. Außerdem überträgt der USB-Typ-C-Anschluss des Adapters nur Strom, keine Daten. Das gilt auch für die Variante mit VGA anstelle von HDMI. Beide Adapter kosten je 89 Euro.

Spezialfall: Smartphone wird zum PC

Über manche USB-Typ-C-Verbindungen lassen sich parallel zum USB-Daten- und -Ladestrom auch Audio- und Videodaten übertragen. Sie sind mit einem kleinen „D“ oder einem Blitzsymbol gekennzeichnet. Dabei unterstützt USB Typ C die Übertragungsprotokolle von Displayport, PCI Express und Thunderbolt. Die Logos und ihre Bedeutung erklärt der Kasten, „Der neue USB-Stecker: Typ C“.
Dieses Talent lässt sich bei Smartphones unter Windows 10 Mobile nutzen, um sie per Adapter zu einem großen PC auszubauen – so etwa die Kombination der Smartphone-Modelle Microsoft Lumia 950 oder 950 XL mit dem „Display Dock“ des Herstellers. Das Kästchen ist mit HDMI, Displayport und drei USB-Anschlüssen bestückt und kostet 109 Euro. Dank USB Typ C mutiert das Smartphone zum vollwertigen Rechner, an den Sie Bildschirm, Maus und Tastatur anschließen können. Das Docking-Kästchen übernimmt die korrekte Skalierung von Office-Anwendungen oder Outlook auf dem großen Bildschirm. Das Smartphone lässt sich auch im angeschlossenen Zustand für Handy-Funktionen wie SMS oder Telefonie nutzen und wird gleichzeitig aufgeladen.

Stromversorgung und Laden per USB

Ein großer Vorteil von USB: Über die Schnittstelle laufen nicht nur Daten, sondern auch Strom. In den Spezifikationen bis USB 2.0 sind maximal 500 Milliampere (mA) zugelassen. Ab USB 3.0 erhöht sich die Gesamtstromstärke auf 900 mA. Die Strommenge verteilt sich auf alle Geräte, die am Port hängen. Das ist etwa bei Hubs wichtig, da daran mehrere USB-Geräte angeschlossen sind. Das Quellgerät (Host) gibt vor, welche weiteren Geräte mit Energie versorgt werden. Die Steuerung der Stromstärke übernimmt der Hostcontroller. Bei USB bis zur Version 2.0 bezieht der Low-Powered-Port 100 mA, nur ein High-Powered-Port ist auf bis zu 500 mA ausgelegt. Die Einschränkungen haben zur Folge, dass etwa externe Festplatten extra Stromquellen benötigen – entweder über einen weiteren USB-Anschluss via Y-Kabel oder ein externes Netzteil.
Mehr Strom gibt es über eine USB-Typ-C-Steckverbindung, die Geräte bis zu einer Leistungsaufnahme bis 100 Watt ohne zusätzliche Stromquellen betreiben kann – etwa Monitore oder sogar Notebooks. Der Wert entspricht 5 Ampere bei 20 Volt. In der Spezifikation nennt sich das Verfahren USB Power Delivery (PD). Dabei handeln die Geräte aus, wer Strom liefert und wer ihn aufnimmt. Damit nicht jeder Hersteller individuell definiert, wie sein Gerät geladen wird, gibt der Standard fünf Profile vor, die von 5 Volt bei 2 Ampere bis zu den maximalen 20 Volt bei 5 Ampere reichen.

Der neue USB-Stecker: Typ C

Mit der aktuellen USB-Version 3.1 hält auch eine neue Steckverbindung Einzug: Typ C. Dank der flachen Bauweise eignet sie sich für Rechner und Unterhaltungselektronik genauso wie für Tablets und Smartphones. Der Typ-C-Anschluss ist auf mindestens 10.000 mechanische Steckvorgänge ausgelegt und lässt sich verdrehsicher einstecken. Es gibt ihn allerdings in unterschiedlichen Ausführungen, die jeweils durch Symbole neben den Steckern gekennzeichnet sind.

Sehen Sie am Anschluss das USB-Symbol mit den beiden „S“ und der hochgestellten „10“, erreicht der Port die maximale Datenübertragung von 10 GBit/s, also die volle Super-Speed-Plus-Geschwindigkeit. Ist diese Kombination in eine kleine Batterie eingepackt, kommt die schnelle Ladefunktion USB Power Delivery (USB PD) dazu. Sie erreicht bis zu 20 Volt und 5 Ampere, also 100 Watt. Allerdings setzt sie entsprechende Kabel (Full Featured) voraus.
Steht neben dem Symbol für USB Typ C noch ein „D“, lässt sich der Anschluss als Displayport nutzen: Er kann damit auch Video- und Audiodaten verarbeiten. Das Logo gibt es in zwei Varianten: Links ohne der hochgestellten „10“ bedeutet das, dass der Anschluss an sich USB 3.1 Gen 1 unterstützt, also eigentlich USB 3.0 mit 5 GBit/s. Findet sich – wie auf dem rechten Bild – zusätzlich die hochgestellte 10, entspricht der Anschluss Super-Speed-Plus-Tempo mit 10 GBit/s. Die Variante gibt es noch mit kleinen Batteriesymbolen. Dann ist die flotte Ladefunktion integriert.
Der Blitz für Thunderbolt neben dem Typ-C-Anschluss sieht vergleichsweise mager aus, birgt aber eine Fülle an Funktionen: Denn nun unterstützt der Anschluss neben Thunderbolt auch Displayports und USB PD (Power Delivery). Außerdem gibt es diesen Anschluss nur in der Super-Speed-Plus-Variante.
Den USB-Typ-C-Stecker gibt es auch als Anschluss mit USB-2.0-Geschwindigkeit, also mit maximal 480 MBit/s. Dann findet sich nur ein USB-Symbol neben dem Port. Ist es in einer Batterie eingepackt, wird Power Delivery unterstützt. Eine Variante mit Displayport-Support gibt es hier allerdings nicht. Auch Thunderbolt-Geräte werden hier nicht erkannt.

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Windows 10: Offizieller Name für Redstone 5 ist keine Überraschung

Bei Microsoft scheint sich langsam die Erkenntnis durchzusetzen, dass der halbjährliche Release-Zyklus von neuen  Windows 10-Varianten nicht gerade als Spielwiese taugt, auf der die Marketing-Abteilung immer neue  Namen platzieren kann. Daher gibt die jetzt kolportierte Bezeichnung der kommenden Ausgabe einen Eindruck davon, dass man hier eindeutiger und konsistenter werden will.

Bei der Namensfindung für die Windows 10-Versionen war Microsoft bisher noch nicht der große Wurf gelungen, der eine beständige und eindeutige Linie erkennen ließe. Nach der ersten Veröffentlichung folgte das „November Update“. Dessen Nachfolge wiederum trat dann das „Anniversary Update“ an – immerhin feierte das System  da seinen ersten Geburtstag.

Ein weiteres halbes Jahr später kam dann das „Creators Update“ und auf der dazugehörigen Präsentations-Keynote spürte man regelrecht, wie die Microsoft-Leute auf der Bühne etwas krampfhaft versuchten, die Vorteile ausgerechnet dieses Releases für Kreativschaffende herauszustellen. Als dann weitere sechs Monate später das „Fall Creators Update“ folgte, fragte im Grunde schon keiner mehr nach. Man rätselte eher, welche Zielgruppe dann im nächsten Frühling dran sein sollte – aber hier hielt es Microsoft dann mal einfach und nannte das Ganze jetzt „April 2018 Update“ (und schaffte die Veröffentlichung im April auch gerade noch so).

Nicht kreativ aber informativ

Zumindest das Namens-Schema könnte nun komplett beibehalten werden – denn es sprüht zwar nicht vor Kreativität, ermöglicht aber eine leichte und eindeutige Einordnung. Entsprechend soll der aktuell  unter dem Codenamen Redstone 5 entwickelte Release dann „Microsoft Windows 10 October 2018 Update“ heißen. So will es der als recht zuverlässige Quelle bekannte Microsoft-Beobachter @h0x0d alias WalkingCat in Erfahrung gebracht haben.

Während so mancher eine entsprechende Namensgebung schon vorhergesehen haben dürfte und diese daher nun nicht sonderlich überraschend ist, gibt es auf diesem Weg aber immerhin auch eine Festlegung, wann Microsoft Redstone 5 in finaler Fassung an die Nutzer  ausliefern will: Allerspätestens am 31. Oktober. Da dies aber Halloween wäre und die meisten Mitarbeiter in den USA an diesem Tag eher ihre Kinder im Kopf haben werden, dürfte durchaus ein etwas früherer Termin angepeilt werden.

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Windows XP: Erste Ransomware mit "Support" für den OS-Oldie ist da

Microsoft unterstützt Windows XP schon lange nicht mehr, dennoch kommt der Betriebssystem-Oldie immer noch an diversen Stellen zum Einsatz. Das sind teilweise besonders empfindliche Systeme in beispielsweise Krankenhäusern, dort haben die Macher oftmals keine Alternative. Das nutzen Ransomware-Macher gezielt aus.

Im Mai des Vorjahres sorgte eine Ransomware-Attacke bisher ungeahnten Ausmaßes für Aufsehen. Der als WannaCry bekannt gewordene Angriff ist zwar letztlich nicht so schlimm ausgefallen wie anfangs gedacht oder befürchtet, dennoch zeigte die Attacke, wie anfällig essentielle IT-Systeme sein können.

Grund dafür, dass die IT-Welt bei WannaCry verhältnismäßig glimpflich davongekommen ist, war die Tatsache, dass die Ransomware in den meisten Fälle Windows XP-Systeme „nur“ zum Absturz brachte statt sie zu infizieren.

Windows XP-„Support“

Laut The Register gibt es nun eine Ransomware, die speziell auf Windows XP zugeschnitten ist, die Technikseite spricht sogar von „XP-Support“. Das ist natürlich eine bewusst spitz gewählte Formulierung, denn Microsoft selbst hat den (Extended) Support von Windows XP im April 2014 beendet.

Die GandCrab-Version 4.1 Ransomware hat einen SMB-Exploit-Spreader, der sich speziell gegen Windows XP und Windows Server 2003 richtet, wie der britische Sicherheitsexperte Kevin Beaumont herausgefunden hat. GandCrab ist bisher nicht die bekannteste Ransomware bzw. WannaCry-Variante, was schlichtweg daran liegt, dass sie keine besondere Verbreitung fand.

Die aktuellste Version könnte aber problematischer sein. Denn sie hat ein Modul namens „Network Fucker“, hier kann man sicherlich von „Nomen est Omen“ sprechen. Version 4.1 benötigt nicht länger einen Command-and-Control-Server, sondern kann auch in so genannten „Air Gap“-Umgebungen operieren, also wo IT-Systeme voneinander physisch und logisch getrennt sind, aber in denen eine Datenübertragung zugelassen ist.
An sich sollten aktuelle Virenscanner GandCrab 4.1 leicht erkennen können. Problematisch ist die Malware aber deshalb, weil sie sich in Legacy-Systemen ohne Internet-Zugang verbreiten kann und diese auch angreifen soll. Und gerade diese Umgebungen haben in der Regel keine (aktuelle) Antiviren-Software. Admins sollten zumindest den Ende des Vorjahres verteilten WannaCry-Patch MS17-010aufspielen. Auf neueren Systemen kann man zusätzlich SMB1 deaktivieren.

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Monatliche Updates für Windows 7 und 8.1 verfügbar

Microsoft hat den allmonatlichen Patch-Day eingeläutet. Neben den Monthly Rollups für Windows 7 und Windows 8.1 sind Sicherheits­aktualisierungen sowie kumulative Updates für den Internet Explorer, Windows Anwendungen und den Windows Kernel mit dabei.

Microsoft hat zum allgemeinen Patch-Day am zweiten Dienstag des Monats im Juli 2018 heute eine Reihe neuer Updates veröffentlicht. Die Updates werden allen Nutzern empfohlen, da die Schwachstellen Umgehungen von Sicherheitsfunktionen ermöglichen, Informationen offenlegen und zur Erhöhung von Berechtigungen führen könnten.
Die komfortabelste Möglichkeit für die Aktualisierung stellen die von WinFuture zusammengestellten Update-Packs dar, diese werden wir sobald als möglich freischalten und euch auf dem Laufenden halten. Wichtig ist dafür, dass der Windows Update-Dienst vor der Installation abgeschaltet wird.

Infos zu Updates und Rollups

Die Sicherheits-Updates betreffen laut den Release-Notes die Microsoft bereits veröffentlicht hat unter anderem Windows allgemein, den Internet Explorer, einzelne Windows-Anwendungen, den Windows-Kernel, Windows Shell sowie Windows Grafik.
Dazu wurde im Security TechCenter mit einem neuen Microsoft Security Release-Notes für Juli eine Kurz-Information zu den verfügbaren Sicherheits-Updates veröffentlicht, die neben den Monthly Rollups erscheinen.

Monthly Update Windows 7 und Update Windows Server 2008 R2
Dieses Sicherheitsupdate enthält Verbesserungen und Korrekturen, die Teil des Updates KB4284842 (veröffentlicht am 21. Juni 2018) waren, und behebt die folgenden Probleme:

  • Bietet Schutz für eine zusätzliche Sicherheitsanfälligkeit, die die spekulative Ausführung von Seitenkanälen, die als „Lazy Floating Point (FP) State Restore“ (CVE-2018-3665) für 64-Bit (x64)-Versionen von Windows bekannt ist.
  • Aktualisiert die Funktion „Element prüfen“ von Internet Explorer, um der Richtlinie zu entsprechen, die den Start der Entwicklertools deaktiviert.
  • Behebt ein Problem, bei dem DNS-Anfragen Proxy-Konfigurationen in Internet Explorer und Microsoft Edge ignorieren.
  • Sicherheitsupdates für Internet Explorer, Windows-Anwendungen, Windows-Grafiken, Windows-Shell, Windows-Rechenzentrumsnetzwerk, Windows-Funknetzwerk und Windows-Virtualisierung.

Monthly Rollup für Windows 8.1, Windows RT 8.1 und Windows Server 2012 R2
Dieses Sicherheitsupdate enthält Verbesserungen und Korrekturen, die Teil des Updates KB4284863 (veröffentlicht am 21. Juni 2018) waren, und behebt die folgenden Probleme:

  • Bietet Schutz vor einer zusätzlichen Unterklasse der spekulativen Seitenkanalschwachstelle, die als Speculative Store Bypass (CVE-2018-3639) bekannt ist. Diese Schutzfunktionen sind standardmäßig nicht aktiviert. Befolgen Sie die Anweisungen in KB4073119 für Windows Client (IT pro). Befolgen Sie die Anweisungen in KB4072698 für Windows Server. Verwenden Sie diese Anleitung, um zusätzlich zu den bereits für Spectre Variant 2 (CVE-2017-5715) und Meltdown (CVE-2017-5754) freigegebenen Abschwächungen für den Speculative Store Bypass (CVE-2018-3639) zu aktivieren.
  • Bietet Unterstützung für die Steuerung der Verwendung von Indirect Branch Prediction Barrier (IBPB) auf einigen AMD-Prozessoren (CPUs) zur Reduzierung der Gefahr durch CVE-2017-5715, Spectre Variante 2 beim Wechsel vom Benutzerkontext zum Kernel-Kontext. (Siehe AMD-Architekturrichtlinien für indirekte Filialsteuerung und AMD-Sicherheitsupdates für weitere Details). Befolgen Sie die Anweisungen in KB4073119 für Windows Client (IT pro). Verwenden Sie diese Anleitung, um IBPB auf einigen AMD-Prozessoren (CPUs) zu aktivieren, um Spectre Variant 2 beim Wechsel vom Benutzerkontext zum Kernel-Kontext zu entschärfen.
  • Bietet Schutz für eine zusätzliche Sicherheitsanfälligkeit, die die spekulative Ausführung von Seitenkanälen, die als „Lazy Floating Point (FP) State Restore“ (CVE-2018-3665) für 64-Bit (x64)-Versionen von Windows bekannt ist.
  • Aktualisiert die Funktion „Element prüfen“ von Internet Explorer, um der Richtlinie zu entsprechen, die den Start der Entwicklertools deaktiviert.
  • Behebt ein Problem, bei dem DNS-Anfragen Proxy-Konfigurationen in Internet Explorer und Microsoft Edge ignorieren.
  • Behebt ein Problem, das dazu führt, dass die Maus nicht mehr funktioniert, nachdem ein Benutzer zwischen lokalen und entfernten Sitzungen gewechselt hat.
  • Sicherheitsupdates für Internet Explorer, Windows-Anwendungen, Windows-Grafiken, Windows-Shell, Windows-Rechenzentrumsnetzwerk, Windows-Virtualisierung und Windows-Kernel.

Außerdem hat Microsoft bereits neue kumulative Updates für Windows 10 veröffentlicht. Es stehen Aktualisierungen für das April 2018 Update/Version 1803 (neue Buildnummer 17134.165), für das Fall Creators Update/Version 1709 (neue Buildnummer 16299.492) und für das Creators Update, Windows 10 Version 1703 (15063.1155) zur Verfügung.

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Windows 10 erweitern – mit den richtigen Tools

Auch Windows 10 entspricht nicht allen Ansprüchen seiner Nutzer. Dabei sind es nicht einmal Spezialfunktionen, die Windows fehlen. Mit unseren Tipps und Tools optimieren Sie Ihr System.

Trotz aller Windows-Updates gibt es weiterhin genügend Raum für Verbesserungen. Um einiges kümmert sich Microsoft jedoch (bisher) nicht, oder es soll anderen Herstellern überlassen bleiben, Lösungen zu finden. Die Lücken schließen oft Anbieter von Freeware oder Open-Source-Tools. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die nützlichsten Programme vor, mit denen Sie nachrüsten, was Windows fehlt oder nur unzulänglich gelöst ist.

1. Besser entpacken und packen mit 7-Zip

Dateien und Ordner lassen sich platzsparend in komprimierten Archivdateien speichern. Dafür gibt es mehrere Verfahren, die an der Dateinamenserweiterung zu erkennen sind. ZIP-Archive sind besonders weit verbreitet, RAR- und 7z-Dateien sind ebenfalls häufig zu finden. Archivdateien eignen sich für kleine Backups, wenn Sie Dateien per E-Mail verschicken oder zum Download anbieten wollen. Die Dateien lassen sich zudem per Passwort schützen, sodass der Inhalt unberechtigten Personen verborgen bleibt.
Windows 10 bietet im Datei-Explorer (vormals: Windows-Explorer) eine einfache Pack- und Entpack-Funktion für ZIP-Archive. Der Vorteil: Die Funktion ist über das Kontextmenü „Senden an -> ZIP-komprimierter Ordner“ gut integriert, ZIP-Dateien erscheinen als Ordner und lassen sich ohne Umwege öffnen.

Was Windows fehlt: Die Windows-Zip-Funktion arbeitet vor allem bei umfangreichen Archiven relativ träge, und Sie können beispielsweise passwortgeschützte ZIP-Archive zwar entpacken, aber nicht neu erstellen. Es fehlt außerdem die Möglichkeit, selbstentpackende Archive für Empfänger ohne Entpacker anzulegen oder große Archive in kleine Teildateien aufzuspalten.
Alternatives Tool: Besser geht’s mit dem kostenlosen Packprogramm 7-Zip . Installieren Sie die für Ihr System passende 32- oder 64-Bit-Variante. Das Tool kann zahlreiche Formate entpacken, beispielsweise Rar, Arj und Zip, und es kann die Inhalte von ISO- und Wim-Dateien extrahieren. Neue Archive lassen sich unter anderem in den Formaten Zip und 7z erstellen.

Bei der Installation ändert 7-Zip die Verknüpfung von ZIP-Dateien mit „ZIP-komprimierter Ordner“ nicht. Die Windows-eigene Funktion steht daher unverändert zu Verfügung. 7-Zip rufen Sie über den gleichnamigen Kontextmenüpunkt von Dateien, Ordnern und Archivdateien auf. Hier gibt es Menüeinträge wie „Dateien entpacken“ oder „Archivieren und versenden“. Über „7-Zip -> Zu einem Archiv hinzufügen“ öffnen Sie den Dialog zum Verpacken von Dateien oder Ordnern. Hinter „Archivformat“ wählen Sie „zip“, wenn Sie das gebräuchlichste Format verwenden möchten. Ansonsten geben Sie das 7-Zip-eigene „7z“ an. Sie haben dann auch die Möglichkeit, ein selbstentpackendes Archiv zu erstellen, das Sie in Form einer EXE-Datei an andere Personen weitergeben können. Ein Entpackprogramm muss dann nicht auf dem PC installiert sein. Bei beiden Archivformaten lässt sich der Inhalt durch ein Passwort schützen, bei 7z können Sie auch ein Häkchen vor „Dateinamen verschlüsseln“ setzen. Dann lassen Blicke in das Archiv keinen Rückschluss auf den Inhalt zu. Es ist außerdem möglich, unter „In Teildateien aufsplitten (Bytes)“ eine Größe anzugeben. Die Aufteilung empfiehlt sich bei sehr großen Archiven, wenn Sie diese zum Download anbieten. Sollte die Übertragung fehlschlagen, muss der Empfänger nur das defekte Teilarchiv herunterladen.
7-Zip konfigurieren: Rufen Sie über das Startmenü den „7-Zip-File-Manager“ auf, und gehen Sie auf „Extras -> Optionen“. Auf der Registerkarte „System“ legen Sie fest, für welche Dateitypen 7-Zip zuständig sein soll, beispielsweise für „7z“, „zip“ und „rar“. Klicken Sie in der ersten Spalte, die für den aktuell angemeldeten Benutzer gilt, einfach auf die jeweilige Zeile. Eine Zip-Datei beispielsweise öffnen Sie dann über den Datei-Explorer per Doppelklick im 7-Zip-File-Manager. Über den Kontextmenüpunkt „Öffnen mit -> Windows-Explorer“ lässt sich eine Zip-Datei wie zuvor als komprimierter Ordner direkt öffnen. Die Einstellungen in der Spalte „alle Benutzer“ lassen sich nur ändern, wenn Sie den 7-Zip-File-Manager mit administrativen Rechten aufrufen.

2. Schneller und genauer suchen mit Everything

Bei mehreren großen Festplatten im PC geht der Überblick schnell verloren. Kommen noch externe Festplatten hinzu, ist eine gerade benötigte Datei oft nur schwer aufzufinden, wenn man den Speicherort nicht genau kennt. Die schnelle Indexsuche über den Datei-Explorer oder das Startmenü berücksichtigt standardmäßig nur die Ordner unterhalb von „C:\Benutzer“ und „C:\ProgramData\Microsoft\Windows\ Startmenü“. Dank Suchindex finden Sie hier nicht nur Datei- und Ordnernamen, sondern bei einigen Dateitypen auch Dateiinhalte. Programme können bei der Installation eigene Inhaltsfilter einrichten. Die Windows-Suche erfasst dann zusätzliche Dateiinhalte, beispielsweise von Word-Dateien nach der Installation von Microsoft Office. Suchen Sie in den Windows-Einstellungen (Win-I) nach Indizierungsoptionen. Nach einem Klick auf „Ändern“ können Sie weitere Speicherorte in den Suchindex aufnehmen.
Was Windows fehlt: Bei Ordnern, die nicht im Suchindex enthalten sind, erfolgt die Suche direkt über das Dateisystem. Bei großen Festplatten kann das sehr lange dauern. Außerdem benötigt Windows einige Zeit, bis neue Dateien in den Suchindex aufgenommen werden. Die Suche liefert daher nicht immer die erwarteten Ergebnisse.
Alternatives Tool: Mithilfe von Everything durchsuchen Sie Ihre Laufwerke deutlich schneller. Das Tool verwendet einen Suchindex, den es nach dem ersten Start automatisch erstellt. Das geht jedoch relativ schnell, weil Everything die interne Datenbank des NTFS-Dateisystems einliest. Es überwacht außerdem alle Ordner und nimmt neue Dateisystemelemente praktisch sofort in den Suchindex auf.
Everything sucht standardmäßig nur nach Datei- und Ordnernamen. Sobald Sie den Suchbegriff in das Eingabefeld am oberen Rand des Programmfensters eintippen, startet die Suche – und das Ergebnis erscheint sofort. Verwenden Sie Platzhalter, um die Suche zu präzisieren. *win*.iso beispielsweise zeigt Dateien an, die „win“ an einer beliebigen Position enthalten und die Dateinamenserweiterung „iso“ besitzen. Welche Möglichkeiten das Suchfeld noch bietet, erfahren Sie über „Hilfe -> Such-Syntax“. Über das Menü „Suchen“ können Sie die Ergebnisliste außerdem auf bestimmte Dateitypen beschränken, etwa „Bilder“ oder „Dokumente“.
Everything konfigurieren: Standardmäßig erfasst Everything alle Laufwerke im und am PC. Das ist jedoch nicht sinnvoll, wenn Sie mit mehren USB-Festplatten arbeiten und nicht jedes davon auch mit Everything durchsuchen wollen. Um das Verhalten zu ändern, gehen Sie auf „Extras -> Einstellungen“ und unter „Datenbank“ auf „NTFS-Laufwerke“. Entfernen Sie das Häkchen vor „Neue Festplattenlaufwerke automatisch einschließen“. Bereits erfasste Laufwerke löschen Sie per Klick auf „Entfernen“, oder Sie entfernen alle Häkchen unter „Einstellungen für Laufwerk“.
Netzwerkfunktionen: Everything lässt sich auch über das Netzwerk nutzen, etwa wenn Sie das Tool auf einem Dateiserver installieren, den Sie durchsuchen wollen. Bei „Extras -> Einstellungen -> HTTP-Server“ setzen Sie ein Häkchen vor „HTTP-Server aktivieren“. Bei Bedarf legen Sie Benutzernamen und Passwort fest. Klicken Sie auf „OK“, um die Konfiguration zu speichern. Auf einem anderen PC öffnen Sie die Adresse http://Servername. Den Platzhalter Servername ersetzen Sie durch den Namen des Server-PCs oder seine IP-Adresse. Über das Eingabefeld können Sie nach den gewünschten Inhalten suchen. Wenn Sie einen Dateinamen anklicken, erfolgt der Download der Datei. MP3-Dateien werden direkt im Browser abgespielt.

3. Mehr Komfort beim Kopieren und Verschieben

Zur Basisausstattung jedes Dateimanagers gehören Funktionen, über die sich Dateien oder Ordner auf ein anderes Laufwerk oder in einen anderen Ordner kopieren oder verschieben lassen. Grundsätzlich stellt das für den Datei-Explorer von Windows 10 kein großes Problem dar. Seit Windows 8 bietet der Windows-Explorer sogar eine Schaltfläche, über die sich etwa ein begonnener Kopiervorgang pausieren und wieder aufnehmen lässt.
Was Windows fehlt: Microsoft hat bei der Überarbeitung des Kopieren/Verschieben-Dialogs einige Probleme nicht berücksichtigt. Viele Nutzer kopieren oft gleichzeitig mehrere unterschiedliche Ordner beispielsweise von einem USB- oder Netzwerk-Laufwerk auf die Festplatte und wieder zurück. Dabei kann es sich um umfangreiche Backups oder Videound Audiodateien handeln. Wenn Sie mehrere Kopiervorgänge starten, arbeitet sie der Datei-Explorer gleichzeitig ab. Das dauert länger, als wenn Sie die Kopien nacheinander starten würden, weil der Lesekopf der Festplatte ständig hin und her springen muss. Ein weiteres Problem: Bricht der Dateitransfer ab, etwa weil das Netzwerk gerade nicht verfügbar ist, die USB-Platte sich abgemeldet hat oder das Laufwerk voll ist, müssen Sie von vorne anfangen. Der Datei-Explorer merkt sich nicht, was Sie gerade kopieren wollten und welche Dateien bereits übertragen sind.
Alternatives Tool: Teracopy ist ein Batch-Kopier-Tool. Es arbeitet Kopier- oder Verschiebe-Aufträge nach der Reihenfolge des Eingangs ab. Dadurch erfolgt die Übertragung schneller.
Wenn Sie nach der Teracopy-Installation Dateien kopieren, erscheint ein Dialog, in dem Sie zwischen Teracopy und der herkömmlichen Explorer-Methode wählen können. Entfernen Sie das Häkchen vor „Show this dialog next time“, wenn Sie nur noch Teracopy verwenden wollen, und klicken Sie auf „Copy with TeraCopy?“. Der Dialog von Teracopy zeigt Schaltflächen wie „Pause“ oder „Stopp“ wie der Windows-Datei-Explorer. Der Unterschied zeigt sich, wenn Sie einen zweiten Kopiervorgang starten. Dann dockt ein zweiter Dialog an, der jedoch noch nicht aktiv kopiert. Erst wenn der erste Kopiervorgang abgeschlossen ist, startet der zweite automatisch. Davon gibt es jedoch Ausnahmen. Haben Dateien denselben Zielordner, stammen aber aus unterschiedlichen Quellen, hängt Teracopy die zusätzlichen Dateien einfach an die Kopierliste an. Handelt es sich nur um wenige kleine Dateien, startet der Kopiervorgang sofort.
Bricht ein Kopiervorgang ab, etwa weil die WLAN-Verbindung des PCs nicht mehr verfügbar ist, stoppt Teracopy. Der Kopieren-Dialog bleibt jedoch geöffnet. Sobald die Netzwerkverbindung wieder vorhanden ist, klicken Sie auf „OK“ und dann auf „Kopieren“ beziehungsweise „Verschieben“.
Teracopy bietet noch weitere praktische Funktionen: Starten Sie das Programm über das Startmenü. Ziehen Sie beispielsweise einen Ordner, den Sie kopieren möchten, auf das Programmfenster, und klicken Sie auf „Kopieren“. Auf der Registerkarte „Ziel“ wählen Sie einen zuvor verwendeten Ordner als Ziel aus oder Sie geben über „Durchsuchen“ einen neuen Ordner an.

Mehr Sicherheit für Windows 10

Windows ist das bevorzugte Ziel von Hackern und Kriminellen. Seit Windows 8 liefert Microsoft standardmäßig die Sicherheitslösung Windows Defender mit, die anfangs nur als Basisschutz gelten konnte. Inzwischen hat Microsoft vieles verbessert. Die Defender-Konfiguration erreichen Sie über „Einstellungen“ und „Update und Sicherheit -> Windows Defender“ nach einem Klick auf „Windows Defender Security Center öffnen“. Hier erhalten Sie beispielsweise Informationen zu erkannten Bedrohungen, und Sie können eine Schnellprüfung durchführen. In der Windows Version 1709 ist die Funktion „Überwachter Ordnerzugriff“ hinzugekommen, die Sie aber erst aktivieren müssen. Damit soll der Zugriff nicht autorisierter Apps auf Windows-Systemordner verhindert werden. Sie können auch zusätzliche Ordner definieren, die geschützt werden sollen.
Die Schutzwirkung von Windows Defender schätzen Antivirenexperten inzwischen als gut ein. Andere Produkte bietet jedoch eine etwas bessere Erkennungsrate und weniger Falschmeldungen.

4. Mehr Funktionen für die Zwischenablage

Die Windows-Zwischenablage ist ein ziemlich einfacher Speicher, der jeweils nur ein Element aus einer Quelle aufnehmen kann. Sie nutzen die Zwischenablage, wenn Sie Text oder Bilder über den Kontextmenüpunkt einer Anwendung beziehungsweise mit der Tastenkombination Strg-C kopieren und mit Strg-V wieder einfügen. Kopieren Sie erneut etwas in die Zwischenablage, wird das Vorherige durch den neuen Inhalt ersetzt.

Was Windows fehlt: Es wäre praktisch, wenn die Zwischenablage nacheinander mehrere Elemente aufnehmen und sogar für die spätere Verwendung speichern könnte. Im Netzwerk wäre auch eine Zwischenablage sinnvoll, die ihre Inhalte etwa zwischen PC und Notebook teilen kann. Das sieht auch Microsoft so. Denn für die neue Windows-10-Version mit Fall Creators Update war ursprünglich ein Cloud-Clipboard geplant, das den schnellen Datenaustausch zwischen Windows-Geräten über das Netzwerk bereitstellen sollte. Nach bisherigen Informationen wird diese Funktion jedoch erst im darauffolgenden Update enthalten sein.
Alternative Tools: Mit Clipboard Master können Sie Textelemente, Bilder oder Dateien in die Zwischenablage speichern, die nicht verschwinden, nachdem ein neues Element eingespeichert wurde. Auch dauerhaftes Speichern der Elemente ist mit Clipboard Master kein Problem, genauso wenig wie das Speichern von Elementensammlungen. Die Ablagen lassen sich übersichtlich in Kategorien aufteilen und speichern. In neuen Sitzungen greifen Sie mit Tastaturkürzeln schnell auf Ihre Elemente in Clipboard Master zu. Mit Clipboard Master können Sie außerdem eingegebene Passwörter verschlüsselt sichern sowie Screenshots erstellen und in einer Ablage speichern.

Zugriff auf die Android-Zwischenablage: Auf einem Smartphone oder Tablet mag man in der Regel keine langen und komplizierten Texte eintippen. Eine URL oder der Inhalt der Zwischenablage lässt sich bequem über die Android-App Airdroid übertragen. Nachdem Sie die App gestartet haben, sehen Sie eine IP-Adresse, über die Sie die Weboberfläche im Browser am PC aufrufen. Auf dem Smartphone müssen Sie die Verbindung mit „Accept“ bestätigen. In der Weboberfläche erscheint der Bereich „Toolbox“ mit mehreren Icons. Nach einem Klick auf „URL“ fügen Sie eine Internetadresse in das Eingabefeld darunter ein und klicken auf die Schaltfläche rechts daneben. Die Adresse öffnet sich dann direkt im Browser auf dem Smartphone. Das Icon „Zwischenablage“ funktioniert entsprechend. Per Klick auf die Aktualisieren-Schaltfläche übertragen Sie den Text aus der Zwischenablage des Smartphones in das Textfeld, und über die blaue Schaltfläche erfolgt die Übertragung in die Zwischenablage des Smartphones.
Über Airdroid können Sie außerdem SMS empfangen oder senden, Fotos, Musik sowie Videos verwalten, anhören oder ansehen, auf Kontakte zugreifen und vieles mehr.

Version 1709: Fall Creators Update

Im September 2017 steht das nächste größere Update von Windows 10 an („Fall Creators Update“, Version 1709) und Microsoft spendiert wieder einige neue Funktionen. Im Vergleich zur letzten Ausgabe (Creators Update, Version 1703) gibt es zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen. Vieles davon betrifft Änderungen, die der Design-Idee von Windows 10 geschuldet sind. Beispielsweise wandern immer mehr Elemente von der Systemsteuerung in die „Einstellungen“. Funktional ändert sich dabei meist kaum etwas. Der Windows-Nutzer muss aber zunehmend weniger an beiden Orten nach der gewünschten Option suchen. Das Startmenü, die Cortana-Suche und das Info-Center (Englisch: Action Center) sind ebenfalls eine Dauerbaustelle. Kleinere Änderungen verbessern fortlaufend den Komfort oder erweitern die Funktionen. Um nur ein Beispiel zu nennen: in Version 1709 lässt sich die Größe des Startmenüs jetzt auch diagonal ändern, statt wie bisher nur horizontal und vertikal. Es lässt sich daher genauer auf die gewünschte Größe ziehen.
Einige Funkionen waren zwar angekündigt, haben es aber nicht mehr in die Version 1709 geschafft. Dazu gehören Timeline und die Cloud-Zwischenablage (Punkt 4). Timeline soll dabei helfen, Arbeiten, die Sie beispielsweise am Smartphone begonnen haben, am PC fortzusetzen.

5. Nützliche Windows-Tools fürs WLAN und LAN

Bei den Netzwerkfunktionen hat sich in Windows 10 – verglichen mit Windows 8 – nichts geändert. Im Datei-Explorer sehen Sie nach einem Klick auf „Netzwerk“ die Geräte im Netzwerk sowie Rechner mit Netzwerkfreigaben.
Was Windows fehlt: Windows 10 liefert keine komplette Übersicht mit allen Geräten im Netzwerk. Neu angeschlossene Geräte wie WLAN-Access-Points, Router oder Server fehlen oft in der Liste oder tauchen erst nach längerer Betriebszeit auf. Tools für die Analyse des WLANs fehlen völlig.

Alternative Tools: Softperfect Network Scanner zeigt Ihnen alle Geräte im Netzwerk. Ohne Lizenz ist die Anzeige auf zehn Geräte beschränkt, was für ein privates Netzwerk jedoch ausreichen dürfte. Geben Sie im Tool den IP-Bereich Ihres Netzwerkes ein, und klicken Sie auf „Start Scanning“. Sie sehen dann die aktiven IP-Adressen und Hostnamen sowie die bereitgestellten Netzwerkfreigaben.
Bei der Untersuchung des WLANs hilft Inssider . Nach einem Klick auf „Networks“ zeigt Ihnen das Tool alle Funknetze in der Umgebung an. Wichtig sind die Informationen zur Signalstärke in der Spalte „Signal“ und zum Funkkanal unter „Channel“. Anhand der Signalstärke können Sie abschätzen, wie stabil die WLAN-Verbindung zwischen Router und Rechner ist.
Die Android-App FritzApp WLAN leistet Ähnliches. Sie arbeitet unabhängig vom Hersteller des DSL-Routers. Verbindungsgeschwindigkeit sowie Signalstärke lassen sich damit schnell an verschiedenen Orte der Wohnung ermitteln.

6. Weitere Tools und Anwendungen

Es gibt noch jede Menge weiterer Windows-Defizite, die sich mit zusätzlichen Tools und Anwendungen beseitigen lassen. Die bei Windows mitgelieferte Backup-Lösung ist weder schnell noch komfortabel. Aomei Backupper Standard bietet mehr Funktionen und sorgt für sichere Backups.
Windows zeigt zwar den Ladezustand des Notebookakkus an, liefert aber kaum Zusatzfunktionen. Batterycare informiert Sie über die Ladezyklen und zeigt Ladeleistung, aktuelle Kapazität und Gesamtkapazität in Watt beziehungsweise Milliwattstunden (mWh) an. Die Datenträgerbereinigung beherrscht die wichtigsten Aufräumfunktionen.Ccleaner in Kombination mit Ccenhancer leistet mehr und räumt gründlicher auf.

Trotz ständiger Überarbeitung gefällt das Windows-10-Startmenü nicht allen Nutzern.Classic Shell bringt das Startmenü im Windows-7-Stil zurück.
Crystaldiskinfo liefert Informationen zur Temperatur und zum Gesundheitszustand der Festplatten. Diese Daten zeigt Ihnen Windows nirgendwo an.
Statt den Windows-Datei-Explorer zu nutzen, greifen Profis lieber zu Dateimanagern wieTotal Commander oder Free Commander . Die Datenträgerverwaltung bietet Basisfunktionen beim Umgang mit Festplatten und Partitionen. Minitool Partition Wizard Free leistet mehr. Sie können damit beispielsweise auch große USB-Sticks mit dem Dateisystem FAT32 formatieren und Festplatten auf SSDs klonen. Die Virtualisierungslösung Hyper-V ist Windows 10 Pro vorbehalten. Wer auch unter der Home-Edition virtuelle PCs verwenden möchte, greift zu Virtualbox .
Die Apps in Windows 10 können zwar viele Multimedia-Formate abspielen, aber nicht alle. Bei Video-DVDs beispielsweise bleibt der Bildschirm schwarz. Der VLC Media Playerist sehr vielseitig, unterstützt praktisch alle verbreiteten Audio- und Videoformate und spielt auch DVDs ab.

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Samsung entwickelt biometrische Kamera, die Apple schlagen soll

Der koreanische Hersteller Samsung setzt wie praktisch alle Mitbewerber auf Android, Hauptrivale Apple hat bekanntlich sein eigenes Betriebs­system am Start. Die Kalifornier haben beim iPhone X im vergangenen Herbst ein System zur sichereren biometrischen Gesichtserkennung umgesetzt, mit Bordmitteln gilt jene von Android hingegen als unsicher.

Android ist ein ausgezeichnetes Betriebssystem, frei von Makeln ist es aber nicht. Das betrifft unter anderem die biometrische Sicherheitsfunktionalität. Das Entsperren per Kamera und Gesicht gilt als unsicher, da es immer wieder mit einem simplen Papierfoto ausgetrickst werden kann. Das ist allerdings eher ein Hardware-Problem, denn für eine sichere Gesichtserkennung, wie Apples Face ID sie bietet, benötigt man vor allem spezielle und hochwertige Kameras (wie TrueDepth).
Bisher hat es kaum ein Hersteller geschafft, Apples 3D-Kamera nachzubauen oder etwas Äquivalentes zu etablieren. Doch Samsung hat nun ein Patent zugesprochen bekommen, das der Apple-Lösung nahekommen könnte.

Besser als Apples Face ID?

Wie Patently Apple berichtet (via Cnet), beherrscht die Lösung der Koreaner einige Tricks, zu denen Face ID zwar teilweise in der Lage ist, die aber bei Samsung noch besser funktionieren sollen. Dazu zählt die Möglichkeit, das Smartphone auch in der Dunkelheit biometrisch per Gesicht entsperren zu können (das beherrscht Face ID auch), dazu kommt, dass Samsung Augen-Tracking und Iris-Scanning bieten möchte. Möglich wird das durch Nah-Infrarot (NIR) und eine erweiterte Linse für Tiefenschärfe, das Patent erwähnt zudem einen Näherungssensor, Nachtsicht, einen 3D-Time-of-Flight-Sensor und einiges mehr.
Ob und wann diese Art der Kameralösung zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt. Die nächste Möglichkeit könnte das Samsung Galaxy Note 9 sein, das in etwa einem Monat vorgestellt wird. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass die Technologie in den nächstjährigen Modellen verbaut wird, der Samsung Galaxy S9-Nachfolger würde sich hier natürlich anbieten.

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